Value Sets für XDS

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Implementierungsleitfaden
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Abstimmungsdokument
Version Datum Status Realm
0.1 23.05.2016 Draft Flag de.svg Deutschland
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1.0 10.11.2016 Final Flag de.svg Deutschland
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1.1 22.05.2018 Draft Flag de.svg Deutschland
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2.0 09.10.2018 active Flag de.svg Deutschland
30px [download]
Kontributoren
Logo ihe.png IHE Deutschland Berlin
Logo bvitg.JPG bvitg (Bundesverband Gesundheits-IT) Berlin
Logo icw.jpg ICW Walldorf
Logo-t-systems.jpg Deutsche Telekom Healthcare and Security Solutions GmbH Bonn
Logo-uk-heidelberg.png Uniklinik Heidelberg (ZIM) Heidelberg
Logo-uk-freiburg.png Uniklinik Freiburg Freiburg
Logo-cerner.jpeg Cerner Berlin
Logo-visus.jpg VISUS Health IT GmbH Bochum
FALKO LOGO.jpg FALKO.NRW gefördert durch EFRE und das Land Nordrhein-Westfalen
Logo-rzv.jpg RZV Rechenzentrum Volmarstein GmbH Wetter (Ruhr)


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Einleitung

Hintergrund

Die IHE-Profile zum einrichtungsübergreifenden Austausch medizinischer Dokumente (XDS – Cross-Enterprise Document Sharing, XDR, XDM) werden in Projekten in ganz Deutschland verwendet. Sie stellen eine moderne, internationale Grundlage für den elektronischen Austausch medizinischer Dokumente im Gesundheitswesen dar. Das IHE DE Cookbook beschreibt ausführlich, wie verschiedene IHE Integrationsprofile zu einem komplexen Use Case zusammengebaut und eingesetzt werden können.

Zum besseren Wiederfinden, zur leichteren Anzeige, Auswertung und Archivierung sollten die ausgetauschten Dokumente mit einer Reihe von beschreibenden Codes indexiert werden. Daher schreiben die Profile einen umfangreichen Satz an Metadaten (wie z.B. Fachrichtung, Einrichtungsart und Dokumententyp) zur Beschreibung der medizinischen Dokumente vor. Die internationalen IHE-Profile geben hier jedoch keine konkreten Terminologien vor, um die häufig sehr landestypischen Konzepte (z.B. ein MVZ als Einrichtungsart) abzubilden.

Aufgaben der Metadaten

Die Metadaten erfüllen im Wesentlichen folgende Aufgaben:

  • Identifizierung des Patienten, auf den sich das Dokument bezieht
  • Beschreibung der Herkunft des Dokuments
  • Erfüllung der Anforderungen zu Sicherheit und Vertraulichkeit der Dokumente
  • inhaltliche Beschreibung, um die Dokumente möglichst schnell und zuverlässig wiederzufinden und um eine einfach navigierbare Aktensicht aufzubauen
  • Beschreibung des Lebenszyklus des Dokumentes, z.B. ob es noch aktuell ist oder durch ein anderes Dokument ersetzt wurde
  • Erleichterung der maschinellen Verarbeitung der Dokumente, z.B. zur Entscheidung welcher Viewer für die Anzeige des Dokuments geeignet ist

Beispiel für die Verwendung und das Zusammenspiel der Metadaten

In einem Krankenhaus wird von einem Radiologen ein Radiologie-Befund im Format PDF erstellt. Diesem werden folgende Metadaten zugeordnet:

  • DocumentEntry.classCode: Befund (BEF)
  • DocumentEntry.typeCode: Ergebnisse Bildgebender Diagnostik (BILD)
  • DocumentEntry.healthcareFacilityTypeCode: Krankenhaus (KHS)
  • DocumentEntry.practiceSettingCode: Radiologie (RADI)
  • DocumentEntry.formatCode: urn:ihe:iti:xds:2017:mimeTypeSufficient
  • DocumentEntry.mimeType: application/pdf

Diese Metadaten werden in der XDS Registry gespeichert und können für die Suche nach den Dokumenten genutzt werden. Beispielsweise können so alle Radiologie-Befunde gefunden werden, indem in der XDS Registry nach XDSDocumentEntry.classCode = „Befund“, XDSDocumentEntry.typeCode = „Ergebnisse Bildgebende Diagnostik“ und XDSDocumentEntry.practiceSettingCode = „Radiologie“ gesucht wird.

Zur korrekten Anzeige der Dokumente sind weitere Informationen über den XDSDocumentEntry.formatCode und den XDSDocumentEntry.mimeType notwendig.

Ziel des Projekts

Ziel des Projektes ist die Erarbeitung gemeinsamer Metadaten, damit die unterschiedlichen IHE XDS Projekte in Deutschland in Zukunft auch überregional (bzw. zwischen verschiedenen Affinity Domains) einfacher Dokumente austauschen können und um neuen Projekten einen schnelleren Einstieg zu ermöglichen.

Folgende Value Sets wurden für die erste Version des Leitfadens bereitgestellt:

  • DocumentEntry.classCode
  • DocumentEntry.typeCode
  • DocumentEntry.healthcareFacilityTypeCode
  • DocumentEntry.practiceSettingCode
  • DocumentEntry.formatCode
  • DocumentEntry.languageCode
  • Folder.codeList

Folgende Value Sets wurden für die zweite Version des Leitfadens bereitgestellt:

  • DocumentEntry.authorRole
  • DocumentEntry.authorSpecialty
  • DocumentEntry.confidentialityCode
  • DocumentEntry.eventCodeList
  • SubmissionSet.contentTypeCode

Vorgehensweise für die erste Version

Zur Definition der Value Sets wurde eine Arbeitsgruppe aus Vertretern von Kliniken (Anwendern) und Herstellern von Anwendungssystemen gebildet. Diese Arbeitsgruppe „Value Sets“ ist Teil der „Cookbook“-Initiative von IHE Deutschland, deren Ziel es ist, die Nutzung moderner IHE-Profile durch die Beschreibung von „Lösungs-Rezepten“ für Deutschland zu vereinfachen.

Innerhalb der Arbeitsgruppe wurden zunächst die Value Sets identifiziert, deren Abstimmungsbedarf als besonders hoch priorisiert wurde. Dazu zählen:

  • Dokumentenklasse (DocumentEntry.classCode) zur Beschreibung des Inhalts
  • Dokumententyp (DocumentEntry.typeCode) zur Beschreibung des Inhalts
  • Einrichtungsart (DocumentEntry.healthcareFacilityTypeCode) der erstellenden Institution
  • Fachrichtung (DocumentEntry.practiceSettingCode) der erstellenden Institution
  • Dokumentenformat (DocumentEntry.formatCode) zur leichteren Dokumentenverarbeitung
  • Dokumentensprache (DocumentEntry.languageCode) zur Sprache, in dem das Dokumenten hauptsächlich verfasst wurde
  • Ordnerklassifizierung (Folder.codeList) zur Kennzeichnung der Inhalte eines Ordners

Zur Erarbeitung der Value Sets wurde ein Use Case erstellt, der beschreibt, welche Dokumente typischerweise während des Krankheitsverlaufes eines Herzinfarkts erstellt werden, und zwischen wem sie ausgetauscht werden. Parallel dazu wurde zunächst recherchiert, ob es bestehende Kodiersysteme (z.B. LOINC) gibt, aus denen die Value Sets gebildet werden können. Dazu wurden bestehende Dokumentenklassen und Dokumententypen aus verschiedenen Kliniken gesammelt. Dabei konnte auch auf Vorarbeiten eines Archivierungsdienstleisters, der für viele Kliniken konsolidierte Dokumentenklassen definiert hat, zurückgegriffen werden. Für die Beschreibung der Fachrichtungen wurde auf die Weiterbildungsordnung für Ärzte zurückgegriffen. Da in vielen Fällen keine kostenfreien Codesysteme die gestellten Anforderungen erfüllen konnten, wurden neue Codesysteme erstellt. Die Arbeitsgruppe verfolgte einen konzeptorientierten Ansatz, d.h. sie identifizierte zuerst die notwendigen Konzepte, entwickelte dann präzise Definitionen für die Konzepte und vergab zuletzt ein eindeutiges Kürzel. Die Praxistauglichkeit dieser Value Sets wurde anhand des Use Cases, sowie anhand vieler Beispiele aus der Berufspraxis der Arbeitsgruppen-Teilnehmer überprüft und verbessert.

Diese Vorschläge sollten dann national mit allen Interessierten abgestimmt werden. Dafür lud die Arbeitsgruppe dazu ein, sich an der Kommentierung der Value Sets zu beteiligen.

Zur Kommentierung standen vom 23. Mai bis 26.Juni 2016:

  • Dokumentenklasse (DocumentEntry.classCode)
  • Dokumententyp (DocumentEntry.typeCode)
  • Einrichtungsart (DocumentEntry.healthcareFacilityTypeCode)
  • Fachrichtung (DocumentEntry.practiceSettingCode)
  • Dokumentenformat (DocumentEntry.formatCode)
  • Dokumentensprache (DocumentEntry.languageCode)
  • Ordnerklassifizierung (Folder.codeList)

Die Arbeitsgruppe hat alle Kommentare gemeinsam mit den Kommentatoren bewertet und anschließend die Value Sets entsprechend überarbeitet.

Vorgehensweise für die zweite Version

Seit Abschluss der Arbeiten an der ersten Version dieses Leitfadens hat die Arbeitsgruppe kontinuierlich an der Verbesserung und Erweiterung der Materialien gearbeitet. In den alle 2 Wochen stattfindenden Telefonkonferenzen der Arbeitsgruppe wurde das Feedback von Nutzern des Leitfadens aufgenommen und Verbesserungen an den bestehenden Value Sets diskutiert. Das Ergebnis waren zahlreiche Änderungen an den verwendeten Codes, vor allem um Beschreibungen verständlicher und eindeutiger zu machen, zusätzliche Codes zu definieren und um Beispiele zu verbessern. Eine Änderungsliste findet sich im Anhang dieses Leitfadens.

Die regelmäßigen Telekonferenzen und die unregelmäßigen Arbeitstreffen wurden auch genutzt, um die in der ersten Version noch nicht adressierten Value Sets auszuarbeiten. Dies betraf:

  • Autorenrolle (DocumentEntry.authorRole) zur Beschreibung der Rolle eines Autors
  • Autorenfachgebiet (DocumentEntry.authorSpecialty) zur Beschreibung der Qualifikation bzw. des Berufs des Autors
  • Vertraulichkeitsstufe (DocumentEntry.confidentialityCode) aus Sicht des Autors oder des Betroffenen
  • Tätigkeitskennzeichen (DocumentEntry.eventCodeList) zur Beschreibung des Erstellungskontexts des Dokuments
  • Inhaltskennzeichen (SubmissionSet.contentTypeCode) zur Beschreibung des Kontexts von gemeinsam eingestellten Dokumenten

Die Änderungen und Erweiterungen sollten national mit allen Interessierten abgestimmt werden. Dafür lud die Arbeitsgruppe dazu ein, sich an der Kommentierung der Value Sets zu beteiligen.

Zur Kommentierung standen vom 22. Mai bis 26.Juni 2018:

  • Autorenrolle (DocumentEntry.authorRole)
  • Autorenfachgebiet (DocumentEntry.authorSpecialty)
  • Vertraulichkeitsstufe (DocumentEntry.confidentialityCode)
  • Tätigkeitskennzeichen (DocumentEntry.eventCodeList)
  • Inhaltskennzeichen (SubmissionSet.contentTypeCode)
  • alle Änderungen an bestehenden Value Sets

Die Arbeitsgruppe hat anschließend alle Kommentare gemeinsam mit den Kommentatoren bewertet und die Value Sets entsprechend überarbeiten.

Verbindlichkeit der Value Sets

Die in diesem Leitfaden eingeführten Value Sets sind für Deutschland momentan nicht verbindlich, sondern stellen eine Empfehlung von IHE Deutschland dar.

Änderung und Pflege

Änderung und Pflege der hier vorgestellten Value Sets erfolgt durch die IHE Deutschland Arbeitsgruppe "Value Sets".

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Vokabular-Management

Die Übermittlung von konkreten Daten kann auf zweierlei Art und Weise erfolgen: Die einfachste Variante ist Freitext, bei der beliebige Daten - als Zeichenkette (ggf. noch eingeschränkt auf einen bestimmten Datentyp) - übertragen werden. Dieses Verfahren bietet sich an, wenn die individuelle Ausprägung sehr unterschiedlich sein kann wie bspw. der Name des Patienten oder ein Kommentar. Für immer wiederkehrende und im Prinzip gleiche Information, wie bspw. der Familienstand, werden die zu übertragenden Daten abgekürzt und durch einen "Platzhalter" ersetzt. Bei letzterem muss die Bedeutung aber klar sein. Hierfür werden Kodesysteme definiert, die sowohl die Abkürzungen - Kodes - als auch deren Bedeutung auflisten. Die Zuordnung von einzelnen Feldern in einer Datenaustauschspezifikation zu konkreten Wertelisten erfolgt mehrstufig: Die Festlegung der erlaubten Werte für ein kodiertes Attribut erfolgt über die Angabe von sog. Konzept- oder Vokabeldomänen (Concept / Vocabulary Domains), Kodiersystemen (Code Systems) und Wertemengen (Value Sets).

Eine Konzeptdomäne dient dazu, den Wertebereich eines Attributs einzugrenzen ohne dabei direkt schon feste Kodiersysteme oder Value Sets vorzugeben. Eine Konzeptdomäne wird durch einen Namen, eine textuelle Beschreibung sowie eine Reihe von Beispielkonzepten definiert. Zum Beispiel soll die Konzeptdomäne DocumentEntry.typeCode den Typ eines Dokuments aus Benutzersicht kodieren.

Ein Value Set ist eine eindeutige identifizierbare Sammlung von Konzeptrepräsentationen und es ist einer oder mehreren Konzeptdomänen zugeordnet. Ein Value Set kann Codes aus einem oder mehreren Kodiersystemen enthalten. Ein Kodiersystem wird dabei durch eine Liste von Codes mit zugehörigen Anzeigenamen und Beschreibungen definiert. Innerhalb eines Kodiersystems muss ein Code eine eindeutig definierte Bedeutung haben.

Value Sets können in unterschiedlicher Art und Weise definiert werden: extensional als Sammlungen von Codes (Konzepten) oder intensional über einen berechenbaren Ausdruck, aus dem sich eine Codeliste exakt ermitteln lässt. Die Value Sets für DocumentEntry.typeCode und DocumentEntry.classCode in diesem Leitfaden sind beispielsweise extensional als Listen definiert, während das Value Set für DocumentEntry.formatCode intensional über Konstruktionsvorschriften für URNs definiert wurde.

Wenn ein Value Set neben den genannten oder beschriebenen Codes zusätzliche Werte erlaubt, wird es als offen (open) bezeichnet, andernfalls als geschlossen (closed). Das Value Set für DocumentEntry.languageCode ist beispielsweise offen, da neue Sprachcodes gebildet und wenn notwendig auch verwendet werden können. Die Value Sets für DocumentEntry.classCode und DocumentEntry.healthcareFacilityTypeCode sind hingegen geschlossen. Das heißt, dass eine Erweiterung nur über eine neue Version der Value Sets erfolgen sollte.

Die Identifikation eines Value Sets erfolgt bei CDA und IHE XDS über eine OID, bei FHIR über eine URL. Die Version eines Value Sets wird über einen Zeitstempel charakterisiert. Die Bindung eines kodierten Elementes an ein Value Set (Binding) kann nun dynamisch (dynamic) oder statisch (static) erfolgen. Ein dynamisches Binding bezieht sich auf die jeweils aktuellste Version eines Value Sets, während bei einem statischen Binding eine feste Version angegeben wird. Bei einem statischen Binding müssen OID bzw. ein eindeutiger Bezeichner sowie ein Zeitstempel angegeben werden. Beim dynamischen Binding fehlt der Zeitstempel.

Unabhängig davon gibt es für das Binding von ValueSets noch weitere Unterscheidungsmöglichkeiten. Beim Design-Time Binding wird das zu verwendende Value Set explizit angegeben. Beim Runtime Binding werden nur die Konzeptdomäne und die sogenannte Realm (z.B. „Deutschland“) festgelegt. Das effektive Value Set wird dann dynamisch über einen Terminologieserver an Hand von Konzeptdomäne und Realm ermittelt.

Bindings können verpflichtend sein (required), empfohlen werden (suggested oder preferred) oder dienen nur als Beispiel (example). Einzelne Werte eines Value Sets können als verpflichtend (required), erlaubt (permitted) oder ausgeschlossen (excluded) gekennzeichnet werden. Die in diesem Leitfaden definierten Codes besitzen alle den Status permitted.

Die folgende Tabelle gibt eine Übersicht über die Eigenschaften der bereits definierten Value Sets:

XDS-Metadatum Beschreibung Definitionsart Erweiterbarkeit Bindungsstärke Bindungsart Versionsbindung
authorRole Rolle des Autors extensional open suggested design-time dynamic
authorSpecialty Fachrichtung des Autors extensional open suggested design-time dynamic
classCode Dokumentenklasse extensional closed suggested design-time dynamic
confidentialityCode Dokumenten-Vertraulichkeitsstufe extensional open suggested design-time dynamic
eventCodeList Tätigkeitskennzeichen/Zusätzliche Kennzeichnung intensional open suggested design-time dynamic
formatCode Dokumentenformat intensional open suggested design-time dynamic
healthcareFacilityTypeCode Einrichtungsart extensional closed suggested design-time dynamic
languageCode Dokumentensprache intensional open suggested design-time dynamic
practiceSettingCode Erstellende Fachrichtung extensional closed suggested design-time dynamic
typeCode Dokumententyp extensional closed suggested design-time dynamic
SubmissionSet.contentTypeCode Inhaltskennzeichen des SubmissionSets extensional open suggested design-time dynamic
Folder.codeList Ordnerklassifizierung extensional open suggested design-time dynamic
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Value-Set-Tabellen

Wie sind die Tabellen mit den Value Sets zu interpretieren?

Spalte Beschreibung
Level/Typ Angabe der Hierarchie, in der sich der Kode befindet. Diese Information wird aus zwei Teilen gebildet:

Der linke Teil (Level) gibt als numerischen Wert die Hierarchie an, in der sich das Element befindet. Ein höherer Werte bedeutet eine tiefere Ebene. Damit ist der Kode spezifischer als der auf der nächst höheren Ebene.

Der rechte Teil (Typ) gibt an, wie der Kode zu verwenden ist.

A - abstrakt, d.h. der Kode darf nicht selbst genutzt werden, sondern nur eine Spezialisierung davon. L - Leaf, d.h. Blatt ohne weitere Spezialisierungen S - Specializable, d.h. es gibt noch einen Wert auf einer tieferen Ebene D - Deprecated, d.h. der Kode darf nicht mehr verwendet werden und wird nur aus Kompatibilitäts- und Verwaltungsgründen noch aufgeführt. Typischerweise gibt es dafür einen oder sogar mehrere andere Kodes.

Code der definierte und zu benutzende Kode
Anzeigename textuelle Beschreibung, die zur Anzeige verwendet werden soll
Codesystem Definiert eine Sammlung von Kodes die in einer logischen Beziehung zueinander stehen, z.B. ein Katalog, eine Ontologie, eine Klassifizierung, etc. Wird über eine OID (ggf. auch mit einem zusätzlichen Klarnamen) identifiziert
Beschreibung zusätzliche Hinweise zur Verwendung

Die Value Sets werden in ART-DECOR von IHE Deutschland veröffentlicht (http://art-decor.org/art-decor/decor-valuesets--ihede-) und im Folgenden eingebunden. Sollte es zu Darstellungsproblemen bei den eingebundenen Wertelisten kommen, bitten wir den geneigten Leser direkt auf [ART-DECOR] zuzugreifen. Dort sind auch maschinenlesbare Versionen in verschiedenen Formaten verfügbar (z.B. CSV, XML, JSON, IHE SVS, ...).

Value Sets

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DocumentEntry.author

Die IHE Document Sharing Metadaten erlauben die Angabe mehrerer Autoren pro Dokument. Der Begriff Autor umfasst dabei alle aktiv an der Dokumentenerstellung beteiligten Personen und Geräte. Somit kann nicht nur der klassische Primärautor abgebildet werden, der die Sätze des Dokumententexts formuliert hat, sondern auch die Assistenzärztin, die die Messung durchgeführt hat, der Diktierdienst, die Spracherkennungssoftware oder auch ein Verwandter der die Anamneseinformationen beigesteuert hat. Welche dieser Teilnehmer sinnvollerweise als Autor in den Dokumentenmetadaten abgebildet werden sollte, ist vom Anwendungsfall abhängig und muss von der Affinity Domain entschieden werden.

Der Autor hat folgende (Sub-)Attribute:

  • 0 oder 1 authorPerson
  • 0, 1 oder mehrere authorInstitution
  • 0, 1 oder mehrere authorRole
  • 0, 1 oder mehrere authorSpecialty
  • 0, 1 oder mehrere authorTelecommunication

Der Autor wird primär über das authorPerson Subattribut bestimmt. Wenn vorhanden, muss zumindest der Nachname/Gerätename oder ein Identifier angegeben werden. Wenn diese Informationen nicht verfügbar sind oder (z.B. aus Datenschutzgründen) nicht strukturiert übertragen und gespeichert werden sollen, kann das authorPerson Subattribut auch vollständig entfallen. Die anderen Subattribute (z.B. authorRole und authorSpecialty) beziehen sich dann trotzdem auf die unbenannte authorPerson. authorRole und authorSpecialty beziehen sich nie auf die authorInstitution.

DocumentEntry.authorRole

Das optionale Attribut authorRole kann für jeden Autor separat angegeben werden und darf mehrfach vorhanden sein. Es beschreibt eine spezifische Rolle des Autors. Dies kann entweder eine Rolle im durch das Dokument beschriebenen Prozess sein (z.B. der Entlassbrief dreht sich um einen Entlass-Prozess, in dem ein Arzt die Rolle "Entlassender" innehat) oder es kann eine prozess- und behandlungsunabhängige Rolle bezogen auf den Patienten sein (z.B. "Hausarzt"). Auf die Hinzunahme der Rolle "Facharzt" wurde bewusst verzichtet, da dies schon über das Value Set authorSpecialty abgedeckt ist.

Für die Verwendung im authorRole Subattribut wurden dementsprechend zwei Code Systeme entwickelt, das eine für Prozessrollen, das andere für Patientenbeziehungsrollen. Die Prozessrollen orientieren sich an mehreren HL7v2 und v3 Code Systemen (ParticipationType, ParticipationFunction, Table 443), sind jedoch verallgemeinert um sie auch für nicht-ärztliche Autoren nutzen zu können. Zur Unterscheidung eines durchführenden Arztes von einer durchführenden Pflegekraft kann die authorSpecialty verwendet werden.

Die Codes für das ValueSet werden in ART-DECOR zusammen mit den anderen von IHE Deutschland erstellten ValueSets veröffentlicht (http://art-decor.org/art-decor/decor-valuesets--ihede-) und hier eingebunden. Sollte es zu Darstellungsproblemen bei den eingebundenen Wertelisten kommen, bitten wir den geneigten Leser direkt auf [ART-DECOR] zuzugreifen.


Id1.2.276.0.76.11.30Gültigkeit2018‑07‑13 13:12:46
Canonical URIhttp://ihe-d.de/ValueSets/IHEXDSauthorRole
StatusKgreen.png DefinitivVersions-Labelv2
NameIHEXDSauthorRoleAnzeigenameIHE XDS authorRole
BeschreibungEN-US.png authorRole (XDSDocumentEntry or XDSSubmissionSet)
Represents the role of the author with respect to the patient at the time that an XDS Document or XDS Submission Set was created.
2 Quell-Codesysteme
1.3.6.1.4.1.19376.3.276.1.5.13 - Prozessrollen für Autoren - urn:oid:1.3.6.1.4.1.19376.3.276.1.5.13
1.3.6.1.4.1.19376.3.276.1.5.14 - Patientenbeziehungsrollen für Autoren - urn:oid:1.3.6.1.4.1.19376.3.276.1.5.14
Level/ TypCodeAnzeigenameCodesystemBeschreibung
0‑L
1
Einweiser
Prozessrollen für AutorenDie Person, die die Einweisung veranlasst hat. (Sie wird auch als Zuweiser bezeichnet.)
0‑L
2
Entlassender
Prozessrollen für AutorenDie Person, die für die Entlassung verantwortlich ist.
0‑L
3
Überweiser
Prozessrollen für AutorenDie Person, die die Überweisung veranlasst hat.
0‑S
4
Durchführender
Prozessrollen für AutorenDie Person oder das Gerät, welche(s) die dokumentierte Aktion durchgeführt hat.
1‑L
5
durchführendes Gerät
Prozessrollen für AutorenDas Gerät, welches die dokumentierte Aktion durchgeführt hat.
1‑L
6
Betreuer
Prozessrollen für AutorenDie Person, die den Patienten betreut, d.h. den Überblick über die Behandlung behält und als primärer Ansprechpartner während der Behandlung dient. 
1‑L
7
Pflegender
Prozessrollen für AutorenDie Person, die den Patienten pflegerisch (aktiv) betreut.
1‑L
17
Begutachtender
Prozessrollen für AutorenDie Person, die ein Gutachten erstellt.
1‑S
8
Behandler
Prozessrollen für AutorenDie Person, die den Patienten aktiv behandelt im Sinne der Verbesserung (oder zumindest Beibehaltung) des gesundheitlichen Zustandes.
2‑L
9
Erstbehandler außerhalb einer Einrichtung
Prozessrollen für AutorenDie Person, die den Patienten außerhalb der (eigenen) Einrichtung zuerst behandelt hat. Das kann - muss aber nicht - im Rahmen einer Notfallversorgung stattgefunden haben.
1‑L
10
Bereitstellender
Prozessrollen für AutorenDie Person, die zusätzliche Mittel (Medikamente, Heil-/Hilfsmittel) bereitgestellt hat.
0‑S
11
Dokumentierender
Prozessrollen für AutorenDie Person, die übermittelte Informationen eingibt oder ein Gerät, das erzeugte Daten im System hinterlegt.
1‑L
12
dokumentierendes Gerät
Prozessrollen für AutorenDas Gerät, welches erzeugte Daten im System hinterlegt.
1‑L
13
Validierer
Prozessrollen für AutorenDie Person, die Korrektheit der hinterlegten Information überprüft und verifiziert hat.
1‑L
14
Gesetzlich Verantwortlicher
Prozessrollen für AutorenDie Person, die vor dem Gesetz für die Korrektheit der Informationen verantwortlich ist und dafür haftet.
0‑L
15
Beratender
Prozessrollen für AutorenDie Person, die Auswertungen vorgenommen und beratend involviert war.
0‑L
16
Informierender
Prozessrollen für AutorenEine Person, die zu den hier dokumentierten Informationen beigetragen hat.
0‑L
101
Hausarzt
Patientenbeziehungsrollen für Autorender Hausarzt (Primärversorger) des Patienten
0‑L
102
Patient
Patientenbeziehungsrollen für Autorender Patient selbst
0‑L
103
Arbeitgebervertreter
Patientenbeziehungsrollen für Autorenein Vertreter des Arbeitgebers des Patienten
0‑L
104
Primärbetreuer (langfristig)
Patientenbeziehungsrollen für AutorenDie Person, die den Patienten normalerweise primär betreut. Beispiele: Langzeitpflege, Stammapotheke
0‑L
105
Kostenträgerverteter
Patientenbeziehungsrollen für Autorenein Vertreter des Kostenträgers

Legende: Typ L=leaf, S=specializable, A=abstract, D=deprecated. NullFlavors werden im @nullFlavor Attribut statt in @code angegeben.

DocumentEntry.authorSpecialty

Das Attribut authorSpecialty gibt die Spezialisierung des Autors an, unter der der Autor das Dokument verfasst hat. Beispiele für Spezialisierung können bestimmte Facharzttitel sein, die der Autor besitzt, wie z.B. Facharzt für Psychiatrie oder Facharzt für Innere Medizin. Das Codesystem für ärztliche Spezialisierungen bildet die möglichen ärztlichen Facharztausbildungen, die es derzeit in Deutschland gibt, ab. Auf die Aufnahme von Zusatzbezeichnungen wurde verzichtet. Neben den ärztlichen Spezialisierungen können aber auch Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren angegeben werden. Beispielsweise kann es sinnvoll sein, bei einem Autor anzugeben, dass dieser Lehrer, Psychologe oder Logopäde ist. Hierzu wurde von der Arbeitsgruppe ein eigenes Codesystem entwickelt, das typische Berufe des Gesundheitswesens enthält. Quellen hierfür waren ein Codesystem des ZTGs in Bochum und die Internetseiten des Arbeitsamtes. Alle anderen Berufe wurden in grob granulare Berufsgruppen wie Umwelt, Sprachen oder Reinigung zusammengefasst. Dadurch kann, je nach benötigten Detailgrad und je nach Verfügbarkeit der Informationen die Spezialisierung sehr grob (z.B. "Medizintechnik, Laboranalyse") oder sehr feingranular (z.B. "Medizinisch-Technischer Radiologieassistent") abgebildet werden.

Die authorSpecialty sollte nicht mit dem practiceSettingCode verwechselt werden. Der practiceSettingCode gibt an, in welcher Art von Abteilung das Dokument verfasst wurde. Die authorSpecialty gibt die Qualifikation, die der Autor in dieser Abteilung hat, an. Beispielsweise könnte ein Dokument, das von einer Pflegekraft in einer Abteilung für Innere Medizin verfasst wurde, den practiceSettingCode "Innere Medizin" und die authorSpecialty "Gesundheits- und Krankenpfleger" erhalten.

Alle Specialties wurden einheitlich in der männlichen Form stellvertretend für alle Geschlechter benannt.

Die Codes für das ValueSet werden in ART-DECOR zusammen mit den anderen von IHE Deutschland erstellten ValueSets veröffentlicht (http://art-decor.org/art-decor/decor-valuesets--ihede-) und hier eingebunden. Sollte es zu Darstellungsproblemen bei den eingebundenen Wertelisten kommen, bitten wir den geneigten Leser direkt auf [ART-DECOR] zuzugreifen.


Id1.2.276.0.76.11.31Gültigkeit2018‑07‑13 13:22:08
Canonical URIhttp://ihe-d.de/ValueSets/IHEXDSauthorSpeciality
StatusKgreen.png DefinitivVersions-Labelv2
NameIHEXDSauthorSpecialityAnzeigenameIHE XDS authorSpecialty
BeschreibungEN-US.png authorSpecialty (XDSDocumentEntry or XDSSubmissionSet)
Represents a specific specialty within a healthcare facility under which the human and/or machines authored the XDS Document or XDS SubmissionSet
2 Quell-Codesysteme
1.2.276.0.76.5.114 - S_BAR2_WBO - urn:oid:1.2.276.0.76.5.114
1.3.6.1.4.1.19376.3.276.1.5.11 - Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren - urn:oid:1.3.6.1.4.1.19376.3.276.1.5.11
Level/ TypCodeAnzeigenameCodesystemDesignationsBeschreibung
0‑L
010
FA Allgemeinmedizin
S_BAR2_WBO
0‑L
020
FA Anästhesiologie
S_BAR2_WBO
0‑L
030
FA Augenheilkunde
S_BAR2_WBO
0‑L
050
FA Frauenheilkunde und Geburtshilfe
S_BAR2_WBO
0‑L
060
FA Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde
S_BAR2_WBO
0‑L
070
FA Haut- und Geschlechtskrankheiten
S_BAR2_WBO
0‑L
080
FA Innere Medizin
S_BAR2_WBO
0‑L
091
SP Kinderkardiologie
S_BAR2_WBO
0‑L
093
SP Neonatologie
S_BAR2_WBO
0‑L
102
FA Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie
S_BAR2_WBO
0‑L
110
FA Laboratoriumsmedizin
S_BAR2_WBO
0‑L
130
FA Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurgie
S_BAR2_WBO
0‑L
142
FA Neurologie
S_BAR2_WBO
0‑L
147
FA Psychiatrie und Psychotherapie
S_BAR2_WBO
0‑L
150
FA Neurochirurgie
S_BAR2_WBO
0‑L
170
FA Pathologie
S_BAR2_WBO
0‑L
180
FA Pharmakologie und Toxikologie
S_BAR2_WBO
0‑L
196
SP Kinderradiologie
S_BAR2_WBO
0‑L
197
SP Neuroradiologie
S_BAR2_WBO
0‑L
200
FA Urologie
S_BAR2_WBO
0‑L
210
FA Arbeitsmedizin
S_BAR2_WBO
0‑L
220
FA Nuklearmedizin
S_BAR2_WBO
0‑L
230
FA Öffentliches Gesundheitswesen
S_BAR2_WBO
0‑L
240
FA Rechtsmedizin
S_BAR2_WBO
0‑L
250
FA Hygiene und Umweltmedizin
S_BAR2_WBO
0‑L
271
FA Neuropathologie
S_BAR2_WBO
0‑L
281
FA Klinische Pharmakologie
S_BAR2_WBO
0‑L
291
FA Strahlentherapie
S_BAR2_WBO
0‑L
301
FA Anatomie
S_BAR2_WBO
0‑L
302
FA Biochemie
S_BAR2_WBO
0‑L
303
FA Transfusionsmedizin
S_BAR2_WBO
0‑L
304
FA Kinderchirurgie
S_BAR2_WBO
0‑L
308
FA Physiologie
S_BAR2_WBO
0‑L
313
FA Herzchirurgie
S_BAR2_WBO
0‑L
314
FA Humangenetik
S_BAR2_WBO
0‑L
330
FA Physikalische und Rehabilitative Medizin
S_BAR2_WBO
0‑L
341
FA Kinder-und Jugendmedizin
S_BAR2_WBO
0‑L
359
Fachzahnarzt für Mikrobiologie
S_BAR2_WBO
0‑L
360
Fachzahnarzt für Kieferchirurgie (§ 6 Abs. 1 BMV)
S_BAR2_WBO
0‑L
361
Fachzahnarzt für theoretisch-experimentelle Medizin
S_BAR2_WBO
0‑L
511
FA Gefäßchirurgie
S_BAR2_WBO
0‑L
512
FA Orthopädie und Unfallchirurgie
S_BAR2_WBO
0‑L
513
FA Thoraxchirurgie
S_BAR2_WBO
0‑L
514
FA Visceralchirurgie
S_BAR2_WBO
0‑L
515
SP Gynäkologische Onkologie
S_BAR2_WBO
0‑L
516
SP Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin
S_BAR2_WBO
0‑L
517
SP Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin
S_BAR2_WBO
0‑L
518
FA Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen
S_BAR2_WBO
0‑L
521
FA Innere Medizin und (SP) Angiologie
S_BAR2_WBO
0‑L
522
FA Innere Medizin und (SP) Endokrinologie und Diabetologie
S_BAR2_WBO
0‑L
523
FA Innere Medizin und (SP) Gastroenterologie
S_BAR2_WBO
0‑L
524
FA Innere Medizin und (SP) Hämatologie und Onkologie
S_BAR2_WBO
0‑L
525
FA Innere Medizin und (SP) Kardiologie
S_BAR2_WBO
0‑L
526
FA Innere Medizin und (SP) Nephrologie
S_BAR2_WBO
0‑L
527
FA Innere Medizin und (SP) Pneumologie
S_BAR2_WBO
0‑L
528
FA Innere Medizin und (SP) Rheumatologie
S_BAR2_WBO
0‑L
530
SP Kinder-Hämatologie und -Onkologie
S_BAR2_WBO
0‑L
531
SP Neuropädiatrie
S_BAR2_WBO
0‑L
532
FA Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie
S_BAR2_WBO
0‑L
533
SP Forensische Psychiatrie
S_BAR2_WBO
0‑L
534
FA Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
S_BAR2_WBO
0‑L
535
FA Radiologie (neue (M-)WBO)
S_BAR2_WBO
0‑L
542
FA Plastische und Ästhetische Chirurgie
S_BAR2_WBO
0‑L
544
FA Allgemeinchirurgie
S_BAR2_WBO
0‑S
1
Gesundheits- Sozial-, Sportmanagement
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
1‑S
2
Arzthilfe, Praxisorganisation, -verwaltung
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
3
Kaufmann/-frau - Gesundheitswesen
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
4
Medizinischer Fachangestellter
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑D
5
obsolet
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
DE-DE.png Synonym: Tiermedizinischer Fachangestellter
2‑L
6
Zahnmedizinischer Fachangestellter
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
7
Arztsekretär
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
1‑L
8
Sozial-, Gesundheitsmanagement
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
9
Gesundheitsaufseher / Hygienekontrolleur
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
10
Assistent Gesundheits- und Sozialwesen
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
11
Beamte Sozialversicherung
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
12
Beamte Sozialverwaltung
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
13
Betriebswirt Sozialversicherung
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
14
Gesundheitsmanager
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
15
Sozialökonom, -wirt
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
16
Sozialversicherungsfachangestellte
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
1‑S
17
Sportmanagement
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
18
Sportassistent
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
19
Fachwirt Fitness
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
20
Sport- und Fitnesskaufmann
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
21
Sportmanager, Sportökonom
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
0‑S
22
nichtärztliche medizinische Analyse, Beratung, Pflege, Therapie
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
1‑S
23
Gesundheitsberatung, -förderung
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
24
Assistenten für Gesundheitstourismus, -prophylaxe
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
25
Diätassistent
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
26
Gesundheitsförderer, -pädagoge
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
27
Gesundheitswissenschaftler
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
28
Oekotrophologe
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
29
Tai-Chi-Chuan- und Qigong-Lehrer
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
30
Yogalehrer
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
31
Sportfachmann
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
32
Sportwissenschaftler
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
1‑S
33
Kranken-, Altenpflege, Geburtshilfe
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
34
Altenpflegehelfer
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
35
Altenpfleger
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
36
Fachkraft Pflegeassistenz
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
37
Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
38
Gesundheits- und Krankenpflegehelfer
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
39
Gesundheits- und Krankenpfleger
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
40
Haus- und Familienpfleger
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
41
Hebamme / Entbindungspfleger
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
42
Heilerziehungspfleger
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
43
Helfer Altenpflege
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
44
Helfer stationäre Krankenpflege
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
45
Heilerziehungspflegehelfer
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
46
Pflegewissenschaftler
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
1‑S
47
Nichtärztliche Behandlung, Therapie (außer Psychotherapie)
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
48
Akademischer Sprachtherapeut
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
49
Atem-, Sprech- und Stimmlehrer
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
50
Ergotherapeut
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
51
Fachangestellter für Bäderbetriebe
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
52
Heilpraktiker
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
53
Klinischer Linguist
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
54
Kunsttherapeut
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
55
Logopäde
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
56
Masseur und medizinische Bademeister
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
57
Motologe
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
58
Musiktherapeut
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
59
Orthoptist
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
60
Physiotherapeut
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
61
Podologe
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
62
Sporttherapeut
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
63
Sprechwissenschaftler
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
64
Staatlich anerkannter Sprachtherapeut
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
65
Stomatherapeut
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
66
Tanz- und Bewegungstherapeut
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑D
67
obsolet
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
DE-DE.png Synonym: Tierheilpraktiker
2‑L
68
Sozialtherapeut
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
1‑S
69
Pharmazeutische Beratung, Pharmavertrieb
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
70
Apotheker /Fachapotheker
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
71
Pharmazeut
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
72
Pharmazeutisch-technischer Assistent – PTA
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
73
Pharmazeutisch-kaufmännischer Angestellter
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
1‑S
74
Psychologische Analyse, Beratung, Therapie
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
75
Gesundheits- und Rehabilitationspsychologe
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
76
Kinder- und Jugendpsychotherapeut
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
77
Klinischer Psychologe
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
78
Kommunikationspsychologe
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
79
Pädagogischer Psychologe
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
80
Psychoanalytiker
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
81
Psychologe
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
82
Psychologischer Psychotherapeut
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
83
Sportpsychologe
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
84
Verkehrspsychologe
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
85
Wirtschaftspsychologe
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
1‑S
86
Rettungsdienst
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
87
Ingenieur Rettungswesen
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
88
Notfallsanitäter
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
89
Rettungsassistent
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
90
Rettungshelfer
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
91
Rettungssanitäter
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
0‑S
92
med. Datenverarbeitung
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
1‑D
93
obsolet
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
DE-DE.png Synonym: Medizinische Datenerhebung
Gelöscht, da unnötige Hierarchiestufe.
1‑L
94
Medizinischer Dokumentar
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
1‑L
95
Medizinischer Dokumentationsassistent
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
1‑L
173
Fachangestellter f. Medien- und Informationsdienste - Medizinische Dokumentation
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
1‑L
174
Medizinischer Informationsmanager
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
0‑S
96
Soziales, Pädagogik
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
1‑S
97
Kinderbetreuung, -erziehung
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
98
Pädagoge
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
99
Kinderdorfmutter, -vater
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
100
Kinderpfleger
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
101
Erzieher
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
102
Erzieher Jugend- und Heimerziehung
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
1‑S
103
Lehrer
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
104
Orientierungs- und Mobilitätslehrer
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
1‑S
105
Medien-, Kulturpädagogik
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
106
Musikpädagoge
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
1‑S
107
Sozialberatung, -arbeit
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
108
Sozialarbeiter / Sozialpädagoge
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
109
Betreuungskraft / Alltagsbegleiter
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
110
Gerontologe
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
111
Psychosozialer Prozessbegleiter
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
112
Rehabilitationspädagoge
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
113
Sozialassistent
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
1‑S
114
Seelsorge
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
115
Religionspädagoge
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
116
Gemeindehelfer, Gemeindediakon
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
117
Theologe
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
0‑S
118
Medizintechnik, Laboranalyse
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
1‑S
119
Medizin-, Orthopädie- und Rehatechnik
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
120
Assistent Medizinische Gerätetechnik
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
121
Augenoptiker
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
122
Hörakustiker / Hörgeräteakustiker
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
123
Hörgeräteakustikermeister
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
124
Ingenieur Augenoptik
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
125
Ingenieur - Hörtechnik und Audiologie
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
126
Ingenieur - Medizintechnik
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
127
Ingenieur - Orthopädie- und Rehatechnik
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
128
Medizinphysiker (z.B. in Strahlenmedizin)
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
129
Orthopädieschuhmacher
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
130
Orthopädietechnik-Mechaniker
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
131
Zahntechniker
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
132
Glasbläser (Fachrichtung Kunstaugen)
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
133
staatlich geprüfter Techniker der Fachrichtung Medizintechnik
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
1‑S
134
Medizinisch-technische Assistenz
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
135
Anästhesietechnischer Assistent
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
136
HNO Audiologieassistent
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
137
Medizinisch-Technischer Assistent Funktionsdiagnostik – MTA-F
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
138
Medizinisch-Technischer Laboratoriumsassistent – MTA-L
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
139
Medizinisch-Technischer Radiologieassistent – MTA-R
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
140
Operationstechnischer Angestellter
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
141
Operationstechnischer Assistent
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑D
142
obsolet
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
DE-DE.png Synonym: Veterinärmedizinischer-technischer Assistent
2‑L
143
Zytologieassistent
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
1‑S
144
Chemie, naturwissenschaftliche Laboranalyse (außer MTA)
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
145
Biochemiker (z.B. klinische Chemie)
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
146
Chemiker (z.B. klinische Chemie)
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
147
Humangenetiker
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
148
Mikrobiologe
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
0‑S
149
Dienstleistungen am Menschen (außer medizinische)
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
1‑S
150
Körperpflege
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
151
Fachkraft Beauty und Wellness
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
152
Friseur
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
153
Kosmetiker
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
1‑S
154
Bestattungswesen
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
2‑L
155
Bestattungsfachkraft
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
0‑S
156
Berufe aus sonstigen Berufsfeldern
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
1‑L
157
Umwelt
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
1‑D
158
obsolet
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
DE-DE.png Synonym: Medien, Kultur, Gestaltung, Kunst (außer Pädagogen)
1‑D
159
obsolet
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
DE-DE.png Synonym: Schutz und Sicherheit
1‑D
162
obsolet
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
DE-DE.png Synonym: Verfahrens- und Produktentwicklung, technisches Zeichnen, Konstruktion
1‑D
163
obsolet
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
DE-DE.png Synonym: Sprachen
1‑D
164
obsolet
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
DE-DE.png Synonym: Produktion, Produktionsplanung, Produktionssteuerung, Instandhaltung
1‑L
165
Jurist
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
1‑D
166
obsolet
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
DE-DE.png Synonym: Reinigung
1‑D
167
obsolet
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
DE-DE.png Synonym: Bau, Architektur, Rohstoffe
1‑D
168
obsolet
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
DE-DE.png Synonym: Verwaltungsberufe (außer medizinische), kaufmännische Berufe, Verkehr
1‑L
169
Taxifahrer bei Krankentransport
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
1‑D
170
obsolet
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
DE-DE.png Synonym: Elektro, Energie, Ver- und Entsorgung
1‑D
171
obsolet
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
DE-DE.png Synonym: Gastgewerbe und Tourismus, Veranstaltungsmanagement und Hauswirtschaft
1‑D
172
obsolet
Qualifikationen nicht ärztlicher Autoren
DE-DE.png Synonym: IT

Legende: Typ L=leaf, S=specializable, A=abstract, D=deprecated. NullFlavors werden im @nullFlavor Attribut statt in @code angegeben.
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DocumentEntry.classCode

Das Attribut ,classCode' ist gemäß IHE XDS zwingend gefordert und erlaubt eine erste Klassifizierung der Dokumente in der XDS Document Registry in Dokumentenklassen, wie z.B. Briefe, Befunde oder Bilddaten. Die Wertemenge für diese Obermengen sollte nicht zu detailliert sein, da im Attribut ‚typeCode‘ eine weitere, verfeinerte Beschreibung der Dokumente erfolgt, die allerdings keine Spezialisierung des ,classCode' darstellen muss.

IHE International empfiehlt, dass eine XDS Affinity Domain die Wertemenge für das Attribut ‚classCode‘ definiert. Zur Definition der Wertemenge kann auf internationale Codes aus SNOMED CT, LOINC oder auf eigene Codes zurückgegriffen werden.

Da die internationalen Codesysteme nicht alle in Deutschland gängigen Dokumentenklassen abbilden, hat man sich in der Arbeitsgruppe „Value Sets“ von IHE Deutschland entschieden, ein eigenes Codesystem zu erstellen. Zusätzlich muss bei Verwendung von IHE BPPC Dokumenten auch der dort fest vorgegebene LOINC Code unterstützt werden. Bei Verwendung von IHE APPC Dokumenten ist der Einsatz von LOINC für den classCode nicht gefordert. Bei IHE APPC gibt es stattdessen eine Vorgabe für den Einsatz eines LOINC Codes als typeCode.

Die Codes für das ValueSet werden in ART-DECOR zusammen mit den anderen von IHE Deutschland erstellten ValueSets veröffentlicht (http://art-decor.org/art-decor/decor-valuesets--ihede-) und hier eingebunden. Sollte es zu Darstellungsproblemen bei den eingebundenen Wertelisten kommen, bitten wir den geneigten Leser direkt auf [ART-DECOR] zuzugreifen.


Id1.2.276.0.76.11.32Gültigkeit2018‑07‑13 13:23:15
Canonical URIhttp://ihe-d.de/ValueSets/IHEXDSclassCode
StatusKgreen.png DefinitivVersions-Labelv2
NameIHEXDSclassCodeAnzeigenameIHE XDS classCode
BeschreibungEN-US.png classCode (XDSDocumentEntry)
A high-level classification of XDS Documents that indicates the kind of document, e.g., report, summary, note, consent.
2 Quell-Codesysteme
1.3.6.1.4.1.19376.3.276.1.5.8 - Dokumentenklassen - http://ihe-d.de/CodeSystems/IHEXDSclassCode
2.16.840.1.113883.6.1 - Logical Observation Identifier Names and Codes - urn:oid:2.16.840.1.113883.6.1
Level/ TypCodeAnzeigenameCodesystemDesignationsBeschreibung
0‑L
ADM
Administratives Dokument
DokumentenklassenAnträge, Aufklärung, Bescheinigungen; auch juristische Dokumente, Vereinbarungen und Verträge; Anmeldungen, Regelungen, Einwilligungen, Bestellungen, Rechnungen, Bescheide, Anordnungen (im juristischen Sinne), Aufträge, Ausweise (außer medizinische Ausweise wie Impfpässe, siehe Konzept AUS ("Medizinischer Ausweis")), Meldungen, Qualitätssicherungsdokumente
0‑L
ANF
Anforderung
DokumentenklassenAnforderung von Diagnostik oder therapeutischen Interventionen; Ausnahmen: nicht medizinische Anforderungen werden über "Administratives Dokument" abgedeckt.
0‑L
ASM
Assessment
DokumentenklassenBewertungsbögen zur Bestimmung von Scores und ähnlichen Kennwerten zum gesundheitlichen Zustand des Patienten, die primär der Behandlung des Patienten dienen - sonst handelt es sich um das Konzept GUT ("Qualitätsmanagement")
0‑L
BEF
Befundbericht
DokumentenklassenBefundberichte von bildgebenden Modalitäten (CT, MRT), weiterer Funktionsdiagnostik (EEG, EKG), sowie manuellen Untersuchungen; solange es keine spezifischeren classCodes gibt (z.B LAB "Laborergebnisse"). Eine weitere Spezialisierung der Befundberichte (z.B. Histopathologie)  kann über den typeCode realisiert werden, insofern sie nicht über den practiceSettingCode abgebildet werden.
0‑L
BIL
Bilddaten
DokumentenklassenUnter diesem Konzept werden alle Dokumente zusammengefasst, deren Ziel es ist, einen Sachverhalt optisch darzustellen. Beispiele sind Röntgen-, MRT-, CT-Aufnahmen oder Fotos von Wunden, Körperteilen oder ähnlichem. Bilder von Textdokumenten werden nach dem enthaltenen Text klassiert, Videodokumente unter Videodaten.
0‑L
BRI
Brief
DokumentenklassenAlle Varianten von Arztbriefen wie Überweisungsbrief, Entlassbrief, etc. sowie weitere zusammenfassende Dokumente mit einer ärztlichen oder pflegerischen Bewertung der Fakten. Befundberichte werden über das Konzept "BEF" (Befundbericht) abgedeckt.
0‑L
DOK
Dokumente ohne besondere Form (Notizen)
DokumentenklassenNotizen und ähnliche Dokumente die keinen inhaltlichen Vorgaben folgen, aber für die weitere Behandlung des Patienten bedeutend sind.
0‑L
DUR
Durchführungsprotokoll
DokumentenklassenMaschinell oder von Menschen erstellte Protokolle durchgeführter Anamnese, Diagnostik oder Therapie, z.B. Anamnesebogen, OP-Berichte,  Medikamentenverabreichungen; hierzu zählen auch ausgefüllte Checklisten die das prozesskonforme Vorgehen während einer Untersuchung oder OP dokumentieren. Die Protokolle können auch Handlungsanweisungen bzw. Empfehlungen beinhalten, z.B. Visitenprotokoll, Konsilbericht.
Dazu gehören auch Messdaten (oft auch als Quelldaten oder Rohdaten bezeichnet) ohne menschliche Bewertung wie Temperaturkurven, Blutdruck-Messungen, Blutzuckerkurven, unbefundete EKGs, Herz-Tonaufnahmen, Bestrahlungsprotokoll, Dosiswerte, etc. mit Ausnahme von Bilddaten und Videodaten. Der Begriff "Patientenkurve" wird in einigen Fällen für eine Sammlung von Temperatur-, Blutdruck- und weiteren pflegerischen Beobachtungen verwendet und sollte dann auch über das Konzept DUR ("Durchführungsprotokoll") abgedeckt werden. Da der Begriff "Patientenkurve" auch für andere Dokumente (bzw. Dokumentenkombinationen) verwendet wird, sollte vor einer solchen Abbildung eine Analyse der so bezeichneten Dokumente durchgeführt und das entsprechende Konzept verwendet werden. 
Dokumente die mit diesem Konzept bezeichnet werden können maschinenlesbar sein, müssen es jedoch nicht (z.B. sowohl EKG-Kurve wie auch eingescanntes EKG sind abgedeckt). Ursprungs- und Zwischenformate (wie z.B. Diktat eines Arztbriefes) werden mit dem inhaltlich sinnvollen classCode gekennzeichnet (Brief in diesem Beispiel).
0‑L
FOR
Forschung
DokumentenklassenDokumente, die ausschließlich für Forschungsvorhaben erstellt wurden oder gepflegt werden (außer Einwilligungen und Aufklärungen für Forschungsvorhaben, siehe Konzept ADM ("administratives Dokument"))
0‑L
GUT
Gutachten und Qualitätsmanagement
DokumentenklassenMedizinische Gutachten und Stellungnahmen die eine Qualitätsbewertung als Ziel haben, nicht primär die Unterstützung der Behandlung des Patienten (da sonst das Konzept ASM ("Assessment") verwendet werden sollte). Hierbei handelt es sich nicht notwendigerweise um Gutachten im juristischen Sinn.
0‑L
LAB
Laborergebnisse
DokumentenklassenSowohl automatisch erstellte Analysen wie auch Dokumente die primär die Interpretation des Laborarztes darstellen. Auch Dokumentation von Prozessen von Blutbanken, wie auch Human-genetische Analysen gehören hierzu.
0‑L
AUS
Medizinischer Ausweis
DokumentenklassenAusweise, Pässe und ähnliche kurze Datensätze, die wichtige medizinische Informationen zusammenfassen.
Beispiele: Allergiepass, Allergieausweis, Impfpass, Impfausweis, Impfbuch, Notfalldatensatz
0‑L
PLA
Planungsdokument
DokumentenklassenDokumente zur Behandlungsplanung (z.B. Bestrahlungsplan, Medikationsplan) oder Versorgungsplanung (z.B. Nachsorge-Plan). Weitere Beispiele: Wiedereingliederungsplan.
0‑L
57016-8
Patienteneinverständniserklärung
Logical Observation Identifier Names and CodesIHE BPPC verwendet laut IHE ITI TF-3 Rev 12.1 (5.1.2.1.1.1) diesen Class Code für "Patient Privacy Consent Acknowledgment Documents", d.h. Patienteneinwilligungen, die auf vordefinierte Zugriffsregelungen verweisen.
0‑L
VER
Verordnung
DokumentenklassenVerordnungen für Krankenhausbehandlung, Arzneimittel bzw. Heil- und Hilfsmittel, sowie Überweisungen an andere Ärzte
0‑L
VID
Videodaten
DokumentenklassenVideodaten mit und ohne Tonspuren, sowie gemischte Bild- und Videodaten
0‑D
MED
obsolet
Dokumentenklassen
DE-DE.png Synonym: Medikation
Dieses Konzept gilt als "obsolet" und sollte nicht mehr verwendet werden.
Die bisher mit diesem Konzept abgedeckten Dokumententypen sollten zukünftig anderen Klassen zugeordnet werden, d.h. Medikationsplan der Klasse "Planungsdokument", Rezepte der Klasse "Verordnung" und Medikationsvergaben der Klasse "Durchführungsprotokoll".

Legende: Typ L=leaf, S=specializable, A=abstract, D=deprecated. NullFlavors werden im @nullFlavor Attribut statt in @code angegeben.
Dieses Material ist Teil des Leitfadens Implementierungsleitfaden.
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DocumentEntry.confidentialityCode

Der Confidentiality Code drückt die Vertraulichkeitsstufe des Dokuments aus. Die Vertraulichkeitsstufe ist üblicherweise die Einschätzung des Autors oder des Einstellenden wie schützenswert das Dokument ist. Die Einschätzung des Autors oder Erstellers sollte erhalten bleiben, auch wenn die des Betroffenen (d.h. des Patienten) davon abweicht. Das heißt, dass man dem Dokument mehrere ConfidentialityCodes zuordnen können sollte. Dies unterstützt IHE XDS auch. Daher enthält das deutsche Value Set neben Codes der Autoreneinschätzung explizite Codes zur Betroffeneneinschätzung, die aus einem separaten, dediziertem Codesystem stammen. Die Einschätzung des Autors wird durch Codes des HL7-Codesystems Confidentiality ausgedrückt. Die Einschätzung des Betroffenen kann über das neue, von der Arbeitsgruppe definierte Codesystem "1.3.6.1.4.1.19376.3.276.1.5.10 - Betroffeneneinschätzung der Vertraulichkeitsstufe" ausgedrückt werden. Jedes Dokument sollte eine Autoreneinschätzung haben. Die Betroffeneneinschätzung sollte zusätzlich verwendet werden, wenn der Patient explizit eine dementsprechende Entscheidung getroffen hat. Für vom Patienten erstellte oder eingestellte Dokumente sollte immer sowohl die Autoreneinschätzung wie auch die Betroffeneneinschätzung verwendet werden. Der Confidentiality Code ist ein wichtiges - jedoch nicht das einzige - Signal für das Berechtigungssystem um den Zugriff auf das Dokument zu regeln. Die hier vorgeschlagenen Werte implizieren kein spezifisches Berechtigungssystem. Zwei Affinity Domains können beide die hier vorgeschlagenen Codes verwenden, jedoch vollkommen unterschiedliche Berechtigungsentscheidungen treffen. Während zum Beispiel in der ersten Affinity Domain eingeschränkte Dokumente nur für den Hausarzt sichtbar sind, könnte die andere Affinity Domain eingeschränkte Dokumente nur für Fachärzte mit einer zum practiceSettingCode passenden authorSpeciality sichtbar machen. Die Interpretation des Confidentiality Codes ist somit Aufgabe des Berechtigungssystems. IHE XDS unterstützt die Verwendung von mehreren Confidentiality Codes für ein Dokument. Damit lässt sich zum Beispiel der von HL7 entwickelte Mechanismus für Security und Privacy Tags ("HL7 Healthcare Privacy and Security Classification System - HCS") umsetzen. Das hier vorgestellte Value Set lässt sich vollständig mit HCS kombinieren.

Die Codes für das ValueSet werden in ART-DECOR zusammen mit den anderen von IHE Deutschland erstellten ValueSets veröffentlicht (http://art-decor.org/art-decor/decor-valuesets--ihede-) und hier eingebunden. Sollte es zu Darstellungsproblemen bei den eingebundenen Wertelisten kommen, bitten wir den geneigten Leser direkt auf [ART-DECOR] zuzugreifen.


Id1.2.276.0.76.11.33Gültigkeit2018‑07‑13 13:27:59
Canonical URIhttp://ihe-d.de/ValueSets/IHEXDSconfidentialityCode
StatusKgreen.png DefinitivVersions-Labelv2
NameIHEXDSconfidentialityCodeAnzeigenameIHE XDS confidentialityCode
BeschreibungEN-US.png confidentialityCode (XDSDocumentEntry)
The code specifying the level of confidentiality of an XDS Document.
2 Quell-Codesysteme
1.3.6.1.4.1.19376.3.276.1.5.10 - Betroffeneneinschätzung der Vertraulichkeitsstufe - urn:oid:1.3.6.1.4.1.19376.3.276.1.5.10
2.16.840.1.113883.5.25 - Confidentiality - urn:oid:2.16.840.1.113883.5.25
Level/ TypCodeAnzeigenameCodesystemBeschreibung
0‑L
PV
gesperrt
Betroffeneneinschätzung der VertraulichkeitsstufeAus Sicht der Betroffenen sind die Daten so sensibel, dass sie für praktisch niemanden außer ihr selbst sichtbar sein sollten.
0‑L
PR
erhöhte Vertraulichkeit
Betroffeneneinschätzung der VertraulichkeitsstufeAus Sicht der Betroffenen sind die Daten sensibel genug, dass für sie besondere Zugriffsregelungen gelten sollen, die den Kreis der Zugriffsberechtigten signifikant einschränken.
0‑L
PN
übliche Vertraulichkeit
Betroffeneneinschätzung der VertraulichkeitsstufeAus Sicht der Betroffenen sind die Daten nicht sensibler als andere Gesundheitsdaten und können daher nach den gleichen Regeln benutzt werden
0‑L
N
normal
Confidentiality
0‑L
R
restricted
Confidentiality
0‑L
V
very restricted
Confidentiality

Legende: Typ L=leaf, S=specializable, A=abstract, D=deprecated. NullFlavors werden im @nullFlavor Attribut statt in @code angegeben.
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DocumentEntry.eventCodeList

Die eventCode Liste wurde konzipiert, um den medizinischen Kontext von Dokumenten abzubilden. Jedem Dokument können beliebig viele eventCodes zugeordnet werden. Zum Beispiel kann ein OP-Bericht über die eventCodeList mit je einem kodierten Wert für die durchgeführte Prozedur (z.B. Blinddarmentfernung) und die vorliegende Erkrankung (z.B. Appendizitis) versehen werden. Dies ermöglicht die Suche nach Dokumenten, die mit einer bestimmten Prozedur oder Diagnose zusammenhängen. Über den medizinischen Kontext hinaus kann das Attribut auch allgemein zur Kontextualisierung und zur Inhaltszusammenfassung verwendet werden. Zum Beispiel sieht das IHE BPPC Profil die Nutzung des eventCodes vor, um die Policy ID eines Patienteneinwilligungsdokuments abzubilden. IHE XDW wiederum nutzt den eventCode, um offene von abgeschlossenen Workflow-Aufgaben zu unterscheiden.

Das von der Arbeitsgruppe definierte ValueSet umfasst sowohl von IHE International vergebene eventCodes (u.a. aus XDS-I, DSG) als auch neue von der AG definierte Code Systeme, sowie Empfehlungen zur Einbindung von größeren Katalogen.

Der medizinische Kontext lässt sich gemäß obiger einführender Beschreibung zum Beispiel über einen oder mehrere OPS Codes und/oder ICD-10 Codes ausdrücken. Wenn andere Kataloge für ein bestimmtes Anwendungsgebiet sinnvoller sind (z.B. ORPHA-Nummern bei seltenen Erkrankungen oder ICD-O-3 bei Tumorerkrankungen), kann die Affinity Domain natürlich auch diese in der eventCodeList verwenden. Ob allerdings der medizinische Kontext überhaupt in dieser Granularität in den Metadaten abgebildet werden soll, ist abhängig von den Anwendungsfällen und muss projektspezifisch entschieden werden.

Sowohl der OPS Katalog als auch der ICD-10-GM Katalog werden jedes Jahr mit einer neuen Code System ID veröffentlicht. Um in dieser Spezifikation nicht eine jahresspezifische Version zu referenzieren, wird das Value Set diesbezüglich intensional definiert. Somit empfiehlt die Arbeitsgruppe neben den weiter unten ausdrücklich benannten Codes auch die jeweils aktuelle ICD-10-GM und OPS Versionen als Bestandteil des Value Sets zu implementieren.

Wie oben bereits erwähnt, hat die Arbeitsgruppe zwei neue Codesysteme erstellt, die auch Bestandteile dieses Value Sets sind:

Das erste Codesystem (1.3.6.1.4.1.19376.3.276.1.5.15 - Dokumenten-Warnhinweise) umfasst Warnhinweise, die einem Dokument hinzugefügt werden können. Dazu gehört beispielsweise der Hinweis, dass dies ein vorläufiges Dokument ist (z.B. vorläufiger Arztbrief). Der Begriff vorläufig ist dabei unabhängig vom Dokumenten-Status/Lebenszyklus, der in XDS im availabilityStatus abgebildet wird. Ein weiterer Warnhinweis ist, dass das Dokument noch nicht mit dem Patienten besprochen wurde. Letzteres ist vor allem bei Akten sinnvoll, auf die auch der Patient Zugriff hat.

Das zweite Codesystem (1.3.6.1.4.1.19376.3.276.1.5.16 - Fallkontext bei Dokumentenerstellung) umfasst den Fallkontext, in dem das Dokument erstellt wurde. Dazu gehört beispielsweise, ob das Dokument in einem ambulanten, stationären oder telemedizinischen Kontext erstellt wurde. Das Codesystem ist hierarchisch gegliedert, so dass die Abbildung auf einen entsprechenden eventCode je nach vorliegender Information bzw. je nach auslösendem Ereignis der Dokumenterstellung in verschiedenen Detaillierungsgraden erfolgen kann (z.B. "stationärer Aufenthalt" vs. "Verlegung in ein anderes Krankenhaus"). Die Arbeitsgruppe hat sich zur Bildung des Codesystems für den Fallkontext an den bestehenden Schlüsseltabellen zur Abbildung von - im weitesten Sinne - "ADT-Ereignissen" orientiert, die in Anlage 2 zur Vereinbarung nach § 301 Abs. 3 SGB V ("GKV-Datenaustausch") definiert sind (Schlüssel 1 Aufnahmegrund, Schlüssel 5 Entlassungs-/Verlegungsgrund). Hierbei wurden vorhandene Differenzierungen, die allein für spezifische Belange des Entgeltsystems von Bedeutung sind, nicht in das Value Set übertragen; es ist jedoch für jeden relevanten § 301 Schlüssel eine Abbildung auf einen ggf. übergeordneten, weniger detaillierten Code aus dem Codesystem "1.3.6.1.4.1.19376.3.276.1.5.16 - Fallkontext bei Dokumentenerstellung" möglich. Zusätzlich wurde ein Abgleich mit HL7 v2.5 Tabelle 0112 (Discharge Disposition) vorgenommen, so dass auch hier die meisten Konzepte abgebildet werden können.


Vollständige Definition des Value Sets mit ID 1.2.276.0.76.11.34

Code System Name Code System ID Kommentar
Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme (ICD-10) versionsabhängig z.B. ICD-10 GM 2018 mit Code System ID 1.2.276.0.76.5.471
Operationen- und Prozedurenschlüssel (OPS) Versionsabhängig z.B. OPS Version 2018 mit Code System ID 1.2.276.0.76.5.472
Digital Signature Purposes from ASTM E1762-95(2013) 1.2.840.10065.1.12 aus IHE DSG
IHE Format Codes 1.3.6.1.4.1.19376.1.2.3 IHE XDW eventCodes werden von IHE International ausnahmsweise mit der OID für das IHE formatCode Code System geführt; siehe unten für die Liste der Codes die Teil des Value Sets sind
DICOM Acquisition Modality 1.2.840.10008.6.1.19 aus IHE XDS-I
DICOM Anatomic Region 1.2.840.10008.6.1.2 aus IHE XDS-I
IHE Deutschland Warnhinweise 1.3.6.1.4.1.19376.3.276.1.5.15 Das vollständige Code System findet sich weiter unten
IHE Deutschland Fallkontext 1.3.6.1.4.1.19376.3.276.1.5.16 Das vollständige Code System findet sich weiter unten

Die Codes für das ValueSet werden in ART-DECOR zusammen mit den anderen von IHE Deutschland erstellten ValueSets veröffentlicht (http://art-decor.org/art-decor/decor-valuesets--ihede-) und hier eingebunden. Sollte es zu Darstellungsproblemen bei den eingebundenen Wertelisten kommen, bitten wir den geneigten Leser direkt auf [ART-DECOR] zuzugreifen.


Id1.2.276.0.76.11.34Gültigkeit2018‑07‑13 13:28:43
Canonical URIhttp://ihe-d.de/ValueSets/IHEXDSeventCodeList
StatusKgreen.png DefinitivVersions-Labelv2
NameIHEXDSeventCodeListAnzeigenameIHE XDS eventCodeList
BeschreibungEN-US.png eventCodeList (XDSDocumentEntry)
This list of codes represents the main clinical acts being documented in an XDS Document.
Ein gültiger Code aus einer der 5 Codesysteme:
Codesystem NameCodesystem IdCodesystem Version
1.2.840.10065.1.12
 DICOM PS3.16 CID 29 Acquisition Modality1.2.840.10008.6.1.19
 DICOM PS3.16 CID 3 Anatomic Region1.2.840.10008.6.1.2
 Dokumenten-Warnhinweise1.3.6.1.4.1.19376.3.276.1.5.15
 Fallkontext bei Dokumentenerstellung1.3.6.1.4.1.19376.3.276.1.5.16
Or one of the following:
6 Quell-Codesysteme
1.2.840.10065.1.12 - urn:oid:1.2.840.10065.1.12
1.2.840.10008.6.1.19 - DICOM PS3.16 CID 29 Acquisition Modality - urn:oid:1.2.840.10008.6.1.19
1.2.840.10008.6.1.2 - DICOM PS3.16 CID 3 Anatomic Region - urn:oid:1.2.840.10008.6.1.2
1.3.6.1.4.1.19376.3.276.1.5.15 - Dokumenten-Warnhinweise - urn:oid:1.3.6.1.4.1.19376.3.276.1.5.15
1.3.6.1.4.1.19376.3.276.1.5.16 - Fallkontext bei Dokumentenerstellung - urn:oid:1.3.6.1.4.1.19376.3.276.1.5.16
1.3.6.1.4.1.19376.1.2.3 - IHE Format Codes - urn:oid:1.3.6.1.4.1.19376.1.2.3
Level/ TypCodeAnzeigenameCodesystemBeschreibung
0‑L
Workflow offen
IHE Format Codes
0‑L
Workflow abgeschlossen
IHE Format Codes
0‑L
H1
vom Patienten mitgebracht
Dokumenten-WarnhinweiseDokumente, die der Patient zu seinem Arzt oder in die Klinik mitgebracht hat und die dort eingescannt wurden. Die Dokumente können von Medizinern und anderen Leistungserbringern, von anderen Autoren wie z.B. Behörden/Krankenkassen/Schulen oder vom Patienten selbst erstellt worden sein.
0‑L
H2
noch nicht mit Patient besprochen
Dokumenten-WarnhinweiseDer Hinweis gibt Auskunft darüber, ob das Dokument zum Zeitpunkt des Einstellens bereits mit dem Patienten besprochen wurde. Dies kann genutzt werden um zu verhindern, dass der Patient sensible Informationen, wie die Diagnose einer unheilbaren Krankheit, aus einem Dokument anstatt von seinem Arzt erfährt. Dabei liegt der Fokus auf der Frage, ob das Dokument noch mit dem Patienten besprochen werden muss und nicht wer es noch mit dem Patienten besprechen muss. Somit können auch einrichtungsübergreifende Szenarien unterstützt werden, z.B. wenn die Besprechung des Befundes nicht in der Hand des Erzeugers liegt.
0‑L
H3
eventuell veraltete Daten
Dokumenten-WarnhinweiseDer Hinweis zeigt an, dass es sich eventuell um veraltete Daten handelt. Dieses Kennzeichen wird üblicherweise nachträglich zu schon registrierten Dokumenten hinzugefügt. Im Gegensatz zum availabilityStatus "Deprecated" ist es unklar ob das Dokument wirklich veraltet ist oder nicht. Daher handelt es sich hier nur um einen Hinweis für den Empfänger, der üblicherweise keine automatischen Auswirkungen auf Berechtigungen, Speicherfristen, etc. hat.
0‑L
H4
vorläufiges Dokument
Dokumenten-WarnhinweiseDer Hinweis zeigt an, dass es sich um ein vorläufiges Dokument handelt. IHE XDS sieht hierfür keinen eigenen Wert im availabilityStatus Attribut vor, daher wird dieses Konzept ausschließlich über diesen eventCode kommuniziert.
0‑S
E100
ambulanter Kontakt
Fallkontext bei DokumentenerstellungAmbulanter Kontakt in beliebiger Einrichtung mit Teilnahme an der ambulanten Versorgung
1‑L
E110
ambulante OP
Fallkontext bei DokumentenerstellungAmbulant durchgeführte OP in beliebiger Einrichtung mit ambulant operativer Versorgung
0‑S
E200
stationärer Aufenthalt
Fallkontext bei DokumentenerstellungVoll-, teil- oder nachstationäre Behandlung in einer Einrichtung mit Teilnahme an der stationären Versorgung
1‑S
E210
stationäre Aufnahme
Fallkontext bei DokumentenerstellungAufnahme zur voll-, teil- oder nachstationären Behandlung in eine Einrichtung mit Teilnahme an der stationären Versorgung
2‑L
E211
Aufnahme vollstationär
Fallkontext bei DokumentenerstellungAufnahme in vollstationäre Krankenhausbehandlung; einschließlich vollstationäre Behandlung mit vorausgegangener vorstationärer Behandlung
2‑L
E212
Aufnahme/Wiederaufnahme teilstationär
Fallkontext bei DokumentenerstellungAufnahme/Wiederaufnahme in teilstationäre Krankenhausbehandlung: Kontakt im Rahmen einer teilstationären Behandlung; einschließlich Tagesklinik
2‑L
E213
Aufnahme Entbindung stationär
Fallkontext bei DokumentenerstellungAufnahme zur stationären Entbindung
2‑L
E214
Aufnahme eines Neugeborenen
Fallkontext bei DokumentenerstellungAufnahme eines Neugeborenen bei stationärer Entbindung
2‑L
E215
Aufnahme des Spenders zur Organentnahme
Fallkontext bei DokumentenerstellungStationäre Aufnahme zur Organentnahme
1‑S
E230
stationäre Entlassung
Fallkontext bei DokumentenerstellungEntlassung nach voll-, teil- oder nachstationärer Behandlung aus einer Einrichtung mit Teilnahme an der stationären Versorgung
2‑L
E231
stationäre Entlassung nach Hause
Fallkontext bei DokumentenerstellungEntlassung aus stationärem Aufenthalt nach Hause: Routineentlassung (Behandlung regulär beendet); Behandlung gegen ärztlichen Rat beendet; Behandlung aus sonstigen Gründen beendet. Einschließlich Entlassung mit geplanter ambulanter Weiterbehandlung. Einschließlich Entlassung in organisierte häusliche Pflege
2‑L
E232
stationäre Entlassung in eine Rehabilitationseinrichtung
Fallkontext bei DokumentenerstellungEntlassung aus stationärem Aufenthalt in eine Rehabilitationseinrichtung
2‑L
E233
stationäre Entlassung in eine Pflegeeinrichtung/Hospiz
Fallkontext bei DokumentenerstellungEntlassung aus stationärem Aufenthalt in eine Pflegeeinrichtung oder ein Hospiz
2‑L
E234
Entlassung zur nachstationären Behandlung
Fallkontext bei DokumentenerstellungEntlassung aus stationärem Aufenthalt, nachstationäre Behandlung vorgesehen: Behandlung regulär oder gegen ärztlichen Rat beendet mit geplanter nachstationärer Behandlung
2‑L
E235
Patient während stationärem Aufenthalt verstorben
Fallkontext bei DokumentenerstellungPatient während stationärem Aufenthalt verstorben
1‑S
E250
stationäre Verlegung
Fallkontext bei DokumentenerstellungVerlegung im Verlauf oder bei Abschluss eines stationären Aufenthaltes
2‑L
E251
Verlegung innerhalb eines Krankenhauses
Fallkontext bei DokumentenerstellungVerlegung innerhalb einer stationären Einrichtung ("interne stationäre Verlegung")
2‑L
E252
Verlegung in ein anderes Krankenhaus
Fallkontext bei DokumentenerstellungVerlegung in ein anderes Krankenhaus ("externe stationäre Verlegung")
2‑L
E253
externe Verlegung in Psychiatrie
Fallkontext bei DokumentenerstellungVerlegung zur psychiatrischen Behandlung in eine andere Einrichtung
1‑L
E270
kurzzeitige Unterbrechung einer stationären Behandlung
Fallkontext bei DokumentenerstellungEntlassung mit geplanter nachfolgender stationärer Wiederaufnahme in derselben Einrichtung, z.B. Unterbrechung gegen ärztlichen Rat
0‑L
E280
Konsil
Fallkontext bei DokumentenerstellungKonsiliarische Mitbehandlung im Verlauf eines stationären Aufenthaltes oder im ambulanten Kontext, ohne Verlegung
0‑L
E300
Behandlung im häuslichen Umfeld
Fallkontext bei DokumentenerstellungBehandlung/ Monitoring im häuslichen Umfeld
0‑L
E400
Virtual Encounter
Fallkontext bei DokumentenerstellungBehandlung/ Monitoring über virtuellen Patientenkontakt z.B. telemedizinischer Patientenkontakt

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DocumentEntry.formatCode

Der Code spezifiziert das Format des Dokumentes. Zusammen mit dem typeCode (und ggf. mit dem mimeType) soll der formatCode für hinreichende Information sorgen, um einem potenziellen XDS-Dokument-Konsumenten die Entscheidung zu ermöglichen, ob und wie er das Dokumentenformat verarbeiten kann.

Der formatCode muss dabei hinreichend eindeutig formuliert sein, um die Verarbeitung/Anzeige des von der Registry angeforderten Dokumentes durch den Dokumentenkonsumer zu gewährleisten.

Vergabe von formatCodes

formatCodes können durch verschiedene Organisationen, insbesondere durch IHE International, IHE Deutschland, HL7 Deutschland oder die Betreiber einer XDS-Domäne definiert werden. Die vergebende Organisation legt den Aufbau des Codes fest. Die einzige Vorgabe für alle vergebenden Organisationen besteht darin, dass eine eindeutige URN verwendet werden soll.

Umfang des IHE Deutschland formatCode ValueSets

Das ValueSet hat die OID 1.2.276.0.76.11.35 und setzt sich aus Codes von IHE International, IHE Deutschland, HL7 und HL7 Deutschland zusammen.

Aufbau der formatCodes

Aufbau der durch IHE International vergebenen formatCodes

formatCodes, welche von IHE ITI definiert werden, haben immer das Präfix

urn:ihe:iti:

Beispiel: urn:ihe:iti:xds-sd:pdf:2008. Beipiele hierzu finden sich im Wiki von IHE International (http://wiki.ihe.net/index.php?title=IHE_Format_Codes). Wenn andere IHE Domänen formatCodes definieren, so sollen sie das Präfix

urn:ihe:’domain initials’:

benutzen, wobei „domain initials“ die Domäne selbst repräsentiert.

Aufbau der durch IHE Deutschland vergebenen formatCodes

formatCodes, welche von IHE Deutschland definiert werden, haben immer das Präfix

urn:ihe-d:

Von IHE Deutschland festgelegte formatCodes werden wie folgt aufgebaut:

Aufbau für CDA-Dokumente
CDA-Dokumente ohne binärem Inhalt
urn:ihe-d:ig:'Bezeichner':'Jahr'
CDA-Dokumente mit einem Body, der aus einem binärem Inhalt besteht
urn:ihe-d:ig:'Bezeichner':'Jahr':nonXmlBody
CDA-Dokumente mit einem Body, der aus einer XML-Inhalten und mind. einer eingebettenen binärem Datei besteht
urn:ihe-d:ig:'Bezeichner':'Jahr':crossXmlBody

„ig“ ist die feste Abkürzung für Implementierungsleitfäden (implementation guide). 'Bezeichner' und 'Jahr' sollen Platzhalter für den Inhalt des Dokuments und für das Jahr der Veröffentlichung sein. Sollten innerhalb eines Jahres mehrere Versionen erscheinen, wird der Angabe des Jahres zusätzlich eine zweistellige Monatszahl, getrennt von einem Bindestrich, '-'. hinzugefügt (Beispiel: 2010-07).

Beispiel: Sollte IHE Deutschland 2016 ein eigenes CDA-Dokument für eine Verordnung veröffentlichen, wird dieses entsprechend der obigen Beschreibung wie folgt abgebildet:

a) Verordnung: Level 1-3 ohne binärem Inhalt

urn:ihe-d:ig:Verordnung:2016

b) Verordnung: Level 1 CDA mit Body bestehend aus einer PDF-Datei (IG:CDA_und_PDF/A3)

urn:ihe-d:ig:Verordnung:2016:nonXmlBody

c) Verordnung: sowohl mit XML-Inhalt wie auch mindestens einer eingebetteten binären Datei

urn:ihe-d:ig:Verordnung:2016:crossXmlBody
Aufbau für nicht CDA-Dokumente

Nicht-CDA-Dokumente sollten über eine möglichst genaue Beschreibung des Dokumentenformats abgebildet werden, sobald der MIME Type allein das Format des Dokuments nicht ausreichend beschreibt.

IHE Deutschland
urn:ihe-d:ig:'Bezeichner':'Jahr'
urn:ihe-d:spec:'Bezeichner':'Jahr'

„ig“ ist die feste Abkürzung für Implementierungsleitfäden (implementation guide), „spec“ für eine Spezifikation (specification). Auch hier sind 'Bezeichner' und 'Jahr' Platzhalter für den Inhalt des Dokumentes bzw. für das Jahr der Veröffentlichung, welches wann immer möglich angegeben werden sollte. Werden innerhalb eines Jahres mehrere Versionen des Formates veröffentlicht, so wird auch hier zusätzlich die zweistellige Monatszahl der Angabe des Jahres hinzugefügt, getrennt von einem Bindestrich '-' (Beispiel: 2010-07).

Falls der MIME Type allein das Format des Dokuments ausreichend beschreibt, wird dies im formatCode durch die fest vorgegebene URN „urn:ihe:iti:xds:2017:mimeTypeSufficient“ ausgedrückt. Der MIME Type selbst wird in den IHE Document Sharing Metadaten bei DocumentEntry.mimeType angegeben. Die URN „urn:ihe:iti:xds:2017:mimeTypeSufficient“ wurde von IHE International im Dezember 2017 festgelegt und wird Teil der Revision 15 des IHE ITI Technical Frameworks werden. Der equivalente, von IHE Deutschland eingeführte formatCode "urn:ihe-d:mime" gilt ab sofort als "deprecated" und sollte nicht mehr verwendet werden.

Beispiel Um ein gewöhnliches PDF-Dokument in einer Document Registry zu registrieren, über dessen Aufbau (Strukturierung) keine weiteren Informationen vorhanden sind, werden der Format-Code (DocumentEntry.formatCode) „urn:ihe:iti:xds:2017:mimeTypeSufficient“ und der MIME Type (DocumentEntry.mimeType) „application/pdf“ verwendet.

Sonderfall Die unterschiedlichen Ausprägungen des PDF Formats (z.B. PDF-A für elektronische Archivierung) benötigen eine gesonderte Behandlung. Da der MIME Type „application/pdf“ diese unterschiedlichen Ausprägungen nicht differenziert, nutzt IHE Deutschland in bestimmten Fällen statt des Codes „urn:ihe:iti:xds:2017:mimeTypeSufficient“ selbst definierte formatCodes. Beispiel: „urn:ihe-d:spec:PDF_A1:2005”. Wenn IHE Deutschland keinen formatCode für die verwendete PDF Ausprägung definiert hat (wie z.B. für PDF/X), wird der Code „urn:ihe:iti:xds:2017:mimeTypeSufficient“ als formatCode und „application/pdf“ als MIME Type verwendet.

Empfehlungen von IHE Deutschland für den Aufbau von formatCodes für andere Organisationen

Wir empfehlen die Verwendung eines IANA-registrierten domain names als Namespace Identifier (NID: der Teil der URN, der auf „urn: “ folgt und bis zum nächsten Doppelpunkt reicht). Definiert beispielsweise die Domäne „Gesundheitsversorgung Deutschland“ formatCodes, lautet das Präfix „urn:gesde.de:“, da die Domäne die URL http://www.gesde.de verwendet. Eine weitere Unterstrukturierung des Namensraums (d.h. nach dem zweiten Doppelpunkt) in Anlehnung an die Vorgehensweise von IHE Deutschland wird empfohlen.

formatCodes für FHIR Ressourcen

FHIR Ressourcen die über IHE XDS/XDR/XDM kommuniziert werden sollten die MIME Types "application/fhir+xml" für die XML Repräsentation und "application/fhir+json" für die JSON Repräsentation verwenden. Für einfache Ressourcen ist dies ausreichend, daher kann "urn:ihe:iti:xds:2017:mimeTypeSufficient" als formatCode verwendet werden. Bei Verwendung von FHIR Documents und ähnlichen Konstrukten mit Dokumentencharakter wird der Einsatz eines spezifischeren formatCodes empfohlen. Von IHE Deutschland definierte formatCodes für FHIR Dokumentenleitfäden werden den oben dargestellten Vorgehen für CDA-Leitfäden ohne binären Inhalt folgen, d.h. urn:ihe-d:ig:'Bezeichner':'Jahr'.


Die Codes für das ValueSet werden in ART-DECOR zusammen mit den anderen von IHE Deutschland erstellten ValueSets veröffentlicht (http://art-decor.org/art-decor/decor-valuesets--ihede-) und hier eingebunden. Sollte es zu Darstellungsproblemen bei den eingebundenen Wertelisten kommen, bitten wir den geneigten Leser direkt auf [ART-DECOR] zuzugreifen.


Id1.2.276.0.76.11.35Gültigkeit2018‑07‑13 16:16:59
Canonical URIhttp://ihe-d.de/ValueSets/IHEXDSformatCodeDE
StatusKgreen.png DefinitivVersions-Labelv2
NameIHEXDSformatCodeDEAnzeigenameIHE XDS formatCode
BeschreibungEN-US.png formatCode (XDSDocumentEntry)
Globally unique code specifying the format of an XDS Document. Along with the typeCode, it should provide sufficient information to allow a potential consumer to know if it will be able to process the document.
3 Quell-Codesysteme
1.3.6.1.4.1.19376.1.2.3 - IHE Format Codes - urn:oid:1.3.6.1.4.1.19376.1.2.3
1.2.840.10008.2.6.1 - DICOM UID - urn:oid:1.2.840.10008.2.6.1
1.3.6.1.4.1.19376.3.276.1.5.6 - Deutsche Dokumentenformate - urn:oid:1.3.6.1.4.1.19376.3.276.1.5.6
Level/ TypCodeAnzeigenameCodesystemDesignationsBeschreibung
0‑L
Medical Summaries (XDS-MS)
IHE Format Codes
0‑L
Exchange of Personal Health Records (XPHR)
IHE Format Codes
0‑L
Emergency Department Referral (EDR)
IHE Format Codes
0‑L
Antepartum Summary (APS)
IHE Format Codes
0‑L
Emergency Department Encounter Summary (EDES)
IHE Format Codes
0‑L
Antepartum History and Physical (APHP)
IHE Format Codes
0‑L
Antepartum Laboratory (APL)
IHE Format Codes
0‑L
Antepartum Education (APE)
IHE Format Codes
0‑L
Immunization Content (IC)
IHE Format Codes
0‑L
Care Management (CM)
IHE Format Codes
0‑LIHE Format Codes
0‑LIHE Format Codes
0‑LIHE Format Codes
0‑LIHE Format Codes
0‑LIHE Format Codes
0‑LIHE Format Codes
0‑LIHE Format Codes
0‑LIHE Format Codes
0‑LIHE Format Codes
0‑LIHE Format Codes
0‑LIHE Format Codes
0‑LIHE Format Codes
0‑LIHE Format Codes
0‑L
Scanned Documents (PDF)
IHE Format Codes
0‑L
Scanned Documents (text)
IHE Format Codes
0‑L
Basic Patient Privacy Consents
IHE Format Codes
0‑L
Basic Patient Privacy Consents with Scanned Document
IHE Format Codes
0‑L
APPC Privacy Consent Document
IHE Format Codes
0‑L
XDW Workflow Document
IHE Format Codes
0‑L
DSG Detached Document
IHE Format Codes
0‑L
DSG Enveloping Document
IHE Format Codes
0‑L
CDA Laboratory Report
IHE Format Codes
0‑L
XDS-I CDA Wrapped Text Report (XDS-I)
IHE Format Codes
0‑L
XDS-I PDF (XDS-I)
IHE Format Codes
0‑L
XDS-I Imaging Report with Structured Headings (XDS-I)
IHE Format Codes
0‑L
Cardiology ??? (CRC)
IHE Format Codes
0‑L
Cardiology ??? (EPRC-IE)
IHE Format Codes
0‑L
Cardiac Imaging Report
IHE Format Codes
0‑L
Dental CDA Wrapped Text Report (DENT)
IHE Format Codes
0‑L
Dental PDF (DENT)
IHE Format Codes
0‑L
Dental Imaging Report with Structured Headings (DENT)
IHE Format Codes
0‑L
Anatomic Pathology Structured Report (APSR)
IHE Format Codes
0‑L
Pharmacy ??? (urn:ihe:pharm:pre:2010)
IHE Format Codes
0‑L
Pharmacy ??? (urn:ihe:pharm:padv:2010)
IHE Format Codes
0‑L
Pharmacy ??? (urn:ihe:pharm:dis:2010)
IHE Format Codes
0‑L
Pharmacy ??? (urn:ihe:pharm:pml:2013)
IHE Format Codes
0‑L
1.2.840.10008.5.1.4.1.1.88.59
DICOM Manifest (DICOM KOS SOP Class UID)
DICOM UID
0‑L
Format aus MIME Type ableitbar
IHE Format Codes
0‑L
Entlassmanagementbrief
Deutsche Dokumentenformate
0‑L
NotaufnahmeregisterTraumamodul
Deutsche Dokumentenformate
0‑L
NotaufnahmeregisterBasismodul
Deutsche Dokumentenformate
0‑L
Meldepflichtige Krankheiten: Labormeldung
Deutsche Dokumentenformate
0‑L
Übermittlung meldepflichtiger Krankheiten – Arztmeldung
Deutsche Dokumentenformate
0‑L
Ärztlicher Reha-Entlassungsbericht
Deutsche Dokumentenformate
0‑L
Überleitungsmanagement Ärztlicher Kurzbericht über den Krankenhausaufenthalt
Deutsche Dokumentenformate
0‑L
Überleitungsmanagement Ärztlicher Kurzbericht des niedergelassenen Arztes
Deutsche Dokumentenformate
0‑L
Medikationsplan
Deutsche Dokumentenformate
0‑L
Arztbrief plus
Deutsche Dokumentenformate
0‑L
Arztbrief 2014
Deutsche Dokumentenformate
0‑L
Enhanced Patient Privacy Consent - Germany
Deutsche Dokumentenformate
0‑L
Enhanced Patient Privacy Consent - Germany - Scanned Document Option
Deutsche Dokumentenformate
0‑L
PDF/A-1
Deutsche DokumentenformatePDF Format für die elektronische Archivierung nach ISO 19005-1:2005
0‑L
PDF/A-2
Deutsche DokumentenformatePDF Format für die elektronische Archivierung nach ISO 19005-2
0‑L
PDF/A-3
Deutsche DokumentenformatePDF Format für die elektronische Archivierung nach ISO 19005-3
0‑L
PDF/UA
Deutsche DokumentenformateBarrierefreies PDF nach ISO 14289
0‑D
obsolet
Deutsche Dokumentenformate
DE-DE.png Synonym: durch MIME Type beschrieben
Dieser Code wurde verwendet, wenn das Dokumentenformat ausreichend durch den MIME Type beschrieben war. Dafür gibt es nun den internationalen Code "urn:ihe:iti:xds:2017:mimeTypeSufficient" mit Code System 1.3.6.1.4.1.19376.1.2.3. Daher gilt dieser code als obsolet (engl. "deprecated") und sollte nicht mehr für neue Dokumente verwendet werden.

Legende: Typ L=leaf, S=specializable, A=abstract, D=deprecated. NullFlavors werden im @nullFlavor Attribut statt in @code angegeben.

Links

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DocumentEntry.healthcareFacilityTypeCode

DocumentEntry.healthcareFacilityTypeCode repräsentiert die Art der Einrichtung, in der die Tätigkeit stattfand, die zur Erzeugung des Dokuments führte. Zum Beispiel sollten Dokumente, die während eines ambulanten Falls in einem Krankenhaus entstehen, mit dem healthcareFacilityTypeCode für „Krankenhaus“ gekennzeichnet werden. Dabei ist zu beachten, dass es sich nicht notwendigerweise um die Art der Einrichtung handelt, in der das Dokument erstellt wurde. Beispielsweise ist es bei teleradiologischer Befundung eines Röntgenbildes für den healthcareFacilityTypeCode unerheblich, ob der befundende Radiologe in einem Krankenhaus oder in einer radiologischen Praxis ansässig ist; für den healthcareFacilityTypeCode wird die Einrichtungsart der Untersuchungsstelle (in der das Gerät betrieben wird) herangezogen.

Ein Großteil der Dokumente, welche im Kontext von Datenaustauschszenarien in eine XDS-Domäne eingestellt werden sollen, entsteht in Einrichtungen der Patientenversorgung, wie beispielsweise Arztpraxen, Krankenhäusern oder auch Apotheken. In Deutschland werden aber nicht nur in Einrichtungen der Patientenversorgung Dokumente erzeugt, die über XDS-basierte Patientenakten ausgetauscht werden sollen. Innerhalb von anderen Institutionen wie beispielsweise Krankenkassen oder Forschungseinrichtungen werden ebenfalls entsprechende Dokumente erzeugt. Weiterhin kann der Patient selbst natürlich auch entsprechende Informationen in eine XDS-Domäne einstellen, z.B. mittels einer Healthcare-Smartphone-App oder Wearables. Der Anteil der Dokumente, die nicht in Einrichtungen der Patientenversorgung entstehen, wird voraussichtlich in Zukunft steigen.

Daher entschied sich IHE Deutschland zur Erstellung von zwei Codesystemen, eines für Einrichtungen der Patientenversorgung, sowie eines für Einrichtungen außerhalb der Patientenversorgung. Der Einsatz von zwei separaten Codesystemen erleichtert die Pflege der Codes. Im ValueSet für den healthcareFacilityTypeCode werden natürlich Codes aus beiden Code-Systemen verwendet.

Die Codes für das ValueSet werden in ART-DECOR zusammen mit den anderen von IHE Deutschland erstellten ValueSets veröffentlicht (http://art-decor.org/art-decor/decor-valuesets--ihede-) und hier eingebunden. Sollte es zu Darstellungsproblemen bei den eingebundenen Wertelisten kommen, bitten wir den geneigten Leser direkt auf [ART-DECOR] zuzugreifen.


Id1.2.276.0.76.11.36Gültigkeit2018‑10‑01 18:33:06
Canonical URIhttp://ihe-d.de/ValueSets/IHEXDShealthcareFacilityTypeCode
StatusKgreen.png DefinitivVersions-Labelv2
NameIHEXDShealthcareFacilityTypeCodeAnzeigenameIHE XDS healthcareFacilityTypeCode
BeschreibungEinrichtungsarten der patientenbezogenen Gesundheitsversorgung in Deutschland
Grobe Typisierung der unterschiedlichen Einrichtungsarten die in Deutschland in die Versorgung spezifischer Patienten involviert sind (d.h. nicht Public Health und Forschungs-Einrichtungen)
Einrichtungsarten ausserhalb der patientenbezogenen Gesundheitsversorgung
Sehr grobe Typisierung der unterschiedlichen Einrichtungsarten die ggf. medizinisch relevante Daten oder Dokumente zu Patientenakten beisteuern aber selbst nicht Teil der medizinischen Versorgung des Patienten sind
2 Quell-Codesysteme
1.3.6.1.4.1.19376.3.276.1.5.2 - Einrichtungsarten der patientenbezogenen Gesundheitsversorgung - http://ihe-d.de/CodeSystems/PatientBezogenenGesundheitsversorgung
1.3.6.1.4.1.19376.3.276.1.5.3 - Einrichtungsarten ausserhalb der patientenbezogenen Gesundheitsversorgung - urn:oid:1.3.6.1.4.1.19376.3.276.1.5.3
Level/ TypCodeAnzeigenameCodesystemBeschreibung
0‑L
APD
Ambulanter Pflegedienst
Einrichtungsarten der patientenbezogenen GesundheitsversorgungSozialstationen und gewerblich betriebene ambulante Pflegedienste, die Patienten in der eigenen häuslichen Umgebung betreuen, aber keine ärztlichen Tätigkeiten durchführen.
0‑L
APO
Apotheke
Einrichtungsarten der patientenbezogenen GesundheitsversorgungEine Einrichtung zur Abgabe und ggf. Lagerung oder Herstellung von Arzneimitteln. Dieser Wert sollte nicht zur Kennzeichnung von Daten aus Krankenhausapotheken verwendet werden.
0‑L
BER
Ärztlicher Bereitschaftsdienst
Einrichtungsarten der patientenbezogenen GesundheitsversorgungDer ärztliche Bereitschaftsdienst wird auch als Kassenärztlicher Notdienst bezeichnet. Er wird häufig durch Niedergelassene Ärzte durchgeführt und von der Kassenärztlichen Vereinigungen organisiert, da diese die Verantwortung für die Sicherstellung der medizinischen Versorgung auch außerhalb der üblichen Öffnungszeiten hat. Der Dienst ist vom Rettungsdienst zu unterscheiden, der auf speziell ausgebildete Notärzte zurückgreift.
0‑L
PRA
Arztpraxis
Einrichtungsarten der patientenbezogenen GesundheitsversorgungArbeitsplatz einer oder mehrerer niedergelassenen Ärztinnen oder Zahnärztinnen. Umfasst sowohl den klassischen "Einzelsitz", wie auch die Gemeinschaftspraxis oder die Praxisgemeinschaft. Auch mobile Arztpraxen, die ambulante Zentrumsdialyse (https://www.gbe-bund.de/glossar/Dialyseversorgungsarten.html) und Zahnarztpraxen werden durch diesen Wert abgedeckt. Ebenso werden niedergelassene Laborarztpraxen und von ärztlichen Psychotherapeuten geführte Arztpraxen über diesen Wert abgedeckt. Arztpraxen die Teil eines MVZ sind werden über das Konzept MVZ ("Medizinisches Versorgungszentrum") abgebildet.
0‑L
BAA
Betriebsärztliche Abteilung
Einrichtungsarten der patientenbezogenen GesundheitsversorgungBetriebsärztliche Abteilung in einer nicht-medizinischen Organisation (z.B. große Firmen die selbst Ärzte anstellen) die eine medizinische Betreuung für Mitarbeiter anbietet. Betriebsärztliche Tätigkeiten einer Ärztin mit eigener Praxis oder eines Diensts eines Krankenhauses fallen nicht unter dieses Konzept, sondern werden mit dem Konzept PRA ("Arztpraxis"), bzw. KHS ("Krankenhaus") abgebildet.
0‑L
BHR
Gesundheitsbehörde
Einrichtungsarten der patientenbezogenen GesundheitsversorgungStaatliche oder kommunale Gesundheitsbehörde.
0‑L
HEB
Hebamme/Geburtshaus
Einrichtungsarten der patientenbezogenen GesundheitsversorgungEine freiberuflich tätige Hebamme; bzw. eine in Kooperation mit anderen Hebammen tätige Hebamme. Dieser Wert deckt auch Geburtshäuser ab, d.h. üblicherweise von Hebammen betriebene außerklinische Einrichtungen.
0‑L
HOS
Hospiz
Einrichtungsarten der patientenbezogenen GesundheitsversorgungEine stationäre oder ambulante Einrichtung der Sterbebegleitung. Dies umfasst sowohl Pflegeheim-ähnliche Einrichtungen, wie auch Einrichtungen die den Patienten in der eigenen häuslichen Umgebung betreuen. Sowohl Einrichtungen unter ärztlicher Leitung, wie auch unter pflegerischer Leitung werden hier zusammengefasst.
0‑L
KHS
Krankenhaus
Einrichtungsarten der patientenbezogenen GesundheitsversorgungEine Einrichtung die als Krankenhaus nach dem Krankenhausfinanzierungsgesetz (KHG) zu verstehen ist, mit Ausnahme von Reha-Kliniken. Zu den Krankenhäusern gehören hierbei auch Zahnkliniken. Zusätzlich fallen unter diesen Wert auch Krankenhäuser auf die das KHG keine Anwendung findet (siehe §3, z.B. im Straf- oder Maßregelvollzug, Polizeikrankenhäuser, Bundeswehrkrankenhäuser...), solange es sich nicht um Einrichtungen der medizinischen Rehabilitation handelt.
Für Dokumente aus der Abteilung Krankenhausapotheke oder aus Krankenhausambulanzen sollte immer das Konzept KHS "Krankenhaus" verwendet werden. Auch bei vornehmlich telemedizinisch erbrachten Leistungen eines Krankenhauses (z.B. Teleradiologie) sollte das Konzept KHS "Krankenhaus"" verwendet werden.
Für angeschlossene, aber selbständige Einrichtungen, wie z.B. ein zum Krankenhaus gehöriges MVZ oder Hospiz, sollte dieses Konzept (KHS "Krankenhaus"), sondern ein spezifischeres Konzept für den Einrichtungstyp verwendet werden. Dazu zählen auch ausgegründete Labore, die als Arztpraxis abgebildet werden, da sie eine entsprechende KV-Zulassung benötigen.
Psychotherapeutische, psychiatrische und psychosomatische Abteilungen von Krankenhäusern und eigenständige Fachkliniken aus diesem Bereich werden auch mit diesem Wert abgedeckt, unabhängig davon ob die Dienste stationär, als Tagesklinik oder ambulant angeboten werden.
0‑L
MVZ
Medizinisches Versorgungszentrum
Einrichtungsarten der patientenbezogenen GesundheitsversorgungEinrichtung zur ambulanten medizinischen Versorgung nach §95 SGB V; dieses Konzept sollte für ein MVZ unabhängig von der Besitzerstruktur gewählt werden, d.h. auch MVZ die einem Krankenhaus gehören, sollten als MVZ gekennzeichnet werden.
0‑L
HAN
Medizinisch-technisches Handwerk
Einrichtungsarten der patientenbezogenen GesundheitsversorgungEine Einrichtung des medizinisch-technischen Handwerks, wie Augenoptiker, Hörakustiker-Fachgeschäft, Diätkoch, Orthopädische Schuhmacher, sowie Orthopädische Fachgeschäfte und Sanitätshäuser.
0‑L
REH
Medizinische Rehabilitation
Einrichtungsarten der patientenbezogenen GesundheitsversorgungEine ambulante, teilstationäre oder stationäre Einrichtung der medizinischen Rehabilitation unter ärztlicher Leitung. Darunter fallen sowohl Kur-Einrichtungen und Reha-Kliniken als auch dezentrale Organisationsformen aus dem ambulanten Sektor.
0‑L
HEI
Nicht-ärztliche Heilberufs-Praxis
Einrichtungsarten der patientenbezogenen GesundheitsversorgungVon nicht-ärztlichen Heilberuflern betriebene Einrichtungen zur Beratung, Therapie oder Betreuung. Darunter fallen Praxen von Heilpraktikerinnen, Physiotherapeutinnen, Ergotherapeutinnen, Podologinnen, Masseurinnen, Logopädinnen, Sprachtherapeutinnen, Diätassistentinnen, sowie human-medizinische Beratungsstellen. Auch nicht-ärztliche psychotherapeutische Praxen, z.B. von Diplom oder Master-Psychologen, gehören dazu.
Dokumente von freiberuflichen Hebammen fallen nicht in diese Gruppe, sondern sind mit dem Konzept für HEB "Hebamme/Geburtshaus" zu kennzeichnen.
Dokumente von Pflegediensten oder freiberuflichen Pflegekräften fallen nicht in diese Gruppe sondern sind mit dem Konzept APD  "Ambulante Pflegedienste" zu kennzeichnen.
0‑L
PFL
Pflegeheim
Einrichtungsarten der patientenbezogenen GesundheitsversorgungEine Einrichtung zur Unterbringung und Versorgung pflegebedürftiger Menschen. Umfasst Altenpflegeheime und Pflegeheime für Menschen mit Behinderung. Die Einrichtungen versorgen Menschen üblicherweise langfristig, aber auch Kurzzeitpflege der genannten Personengruppen ist durch dieses Konzept abgedeckt.
0‑L
RTN
Rettungsdienst
Einrichtungsarten der patientenbezogenen GesundheitsversorgungEinrichtungen des zivilen Rettungsdienst, wie z.B. Rettungswachen, Wasserrettung, etc.
0‑L
SEL
Selbsthilfe
Einrichtungsarten der patientenbezogenen GesundheitsversorgungEinrichtungen zur Information und Beratung zur Selbsthilfe sowie Selbsthilfegruppen, z.B. Suchtberatung, AIDS-Hilfe, etc.
0‑L
TMZ
Telemedizinisches Zentrum
Einrichtungsarten der patientenbezogenen GesundheitsversorgungEine dedizierte Einrichtung die ausschließlich auf die telemedizinische Betreuung von Patienten abzielt. Dies umfasst sowohl dedizierte Care Management Organisationen, wie auch Telemonitoring-Zentren. Dokumente die im Rahmen von telemedizinischen Dienstleistungen von Krankenhäusern oder niedergelassenen Ärzten erbracht werden, sollten nicht mit diesem Konzept gekennzeichnet werden, sondern mit dem Konzept für KHS "Krankenhaus" bzw. PRA "Arztpraxis".
0‑L
BIL
Bildungseinrichtung
Einrichtungsarten ausserhalb der patientenbezogenen GesundheitsversorgungKindergarten, Schulen, Hochschulen und andere erzieherische Einrichtungen für Kinder oder Erwachsene
0‑L
FOR
Forschungseinrichtung
Einrichtungsarten ausserhalb der patientenbezogenen GesundheitsversorgungEinrichtung der medizinischen Forschung außerhalb von Arztpraxis oder Krankenhaus.
0‑L
GEN
Gen-Analysedienste
Einrichtungsarten ausserhalb der patientenbezogenen GesundheitsversorgungOrganisationen die Dienste für Vaterschafts-/Mutterschaftstest anbieten, für Abstammungtests, Riskoanalysen, etc.
0‑L
MDK
Medizinischer Dienst der Krankenversicherung
Einrichtungsarten ausserhalb der patientenbezogenen GesundheitsversorgungAlle medizinischen Dienste die sozialmedizinische Begutachtungen nach § 275 SGB V für die Krankenversicherungen oder Pflegebegutachtungen nach § 18 bzw. §§ 114ff SGB XI für die Pflegeversicherungen durchführen.
0‑L
PAT
Patient außerhalb der Betreuung
Einrichtungsarten ausserhalb der patientenbezogenen GesundheitsversorgungDieser Wert kann zur Kennzeichnung der Herkunft von Dokumenten verwendet werden, die der Patient selbstständig erstellt und eingestellt hat, zum Beispiel über ein Patientenportal oder eine Smartphone-App. Daten die vom Patienten über eine solche Lösung stellvertretend für einen Heilberufler eingestellt werden (z.B. gescannter Arztbrief, DICOM-DVD) sollten nicht diesen Wert verwenden, sondern den für den Heilberufler vorgesehenen Wert.
0‑L
SPE
Spendedienste
Einrichtungsarten ausserhalb der patientenbezogenen GesundheitsversorgungBlutspendedienst, Knochenmarkspendedienst, Samenbank, Nabelschnur-Blutbank, Bio-Banken, etc.
0‑L
VER
Versicherungsträger
Einrichtungsarten ausserhalb der patientenbezogenen GesundheitsversorgungTräger der gesetzlichen Krankenversicherung (d.h. Krankenkasse) oder der privaten Krankenversicherung.

Legende: Typ L=leaf, S=specializable, A=abstract, D=deprecated. NullFlavors werden im @nullFlavor Attribut statt in @code angegeben.
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DocumentEntry.languageCode

Der languageCode dient der Spezifikation der Sprache, in welcher der wesentliche, menschenlesbare Teil des Dokuments abgefasst ist.

Der DocumentEntry.languageCode entspricht dem CDA-Element ClinicalDocument/languageCode. Um eine eindeutige Kennzeichnung der Dokumentensprache zu ermöglichen und um die Mappingvorgaben des deutschen Nachrichtenprofils XDS-MDM-CDA-Mapping zu unterstützen, muss die Sprache im DocumentEntry.languageCode Attribut gemäß IETF (Internet Engineering Task Force) RFC 1766 in Verbindung mit DIN EN ISO 3166-1 ausgedrückt werden.

DocumentEntry.languageCode besitzt somit ein Format, welches aus zwei Kleinbuchstaben für den Sprachencode ("language") und zwei Großbuchstaben für den Ländercode ("territory") besteht. Die beiden Buchstabengruppen werden dabei durch ein '-' verbunden. Die allgemeine Syntax sieht damit aus wie folgt: „aa-BB“ (laut RFC 1766: <Primary Tag>-<Subtag>).

Dabei wird zusätzlich die Einschränkung zu RFC 1766 hinzugefügt, dass für das Primary Tag (vor dem Bindestrich) ausschließlich die zweibuchstabigen ISO 639-1 Codes für Sprachen als Kleinbuchstaben verwendet werden dürfen. Das Subtag wird für den languageCode verpflichtend und muss mit DIN EN ISO 3166-1 kodiert werden. Diese zweibuchstabigen Länder-Codes müssen als Großbuchstaben ausgedrückt werden.

Beispiele für den DocumentEntry.languageCode:

Sprache (Land) languageCode
Deutsch (Deutschland) de-DE
Deutsch (Österreich) de-AT
Deutsch (Schweiz) de-CH
Deutsch (Liechtenstein) de-LI
Deutsch (Luxemburg) de-LU
Dänisch (Dänemark) da-DK
Englisch (Großbritannien) en-GB
Englisch (USA) en-US
Englisch (Kanada) en-CA
Englisch (Australien) en-AU
Französisch (Frankreich) fr-FR
Französisch (Belgien) fr-BE
Französisch (Schweiz) fr-CH
Französisch (Kanada) fr-CA
Französisch (Luxemburg) fr-LU
Italienisch (Schweiz) it-CH

Wie man aus obiger Tabelle ersieht, können für ein Land mehrere languageCodes existieren. Der Code dient der Spezifikation der Sprache, in der das Dokument abgefasst ist. D.h., wenn eine Sprache in mehreren Ländern gesprochen wird, so wird durch den Code ausgedrückt, in welcher dieser landes-spezifischen Sprachvarianten das Dokument abgefasst ist. Aus Konsistenzgründen wird aber auch bei Sprachen, die nur in einem Land als amtliche Landessprache genutzt werden, der Landes-Code hinzugefügt.

Das Value Set für Sprachangaben ist als „open“ definiert. Somit können die Anwender weitere Codes gemäß der festgelegten Regeln hinzuzufügen.

Nützliche Hinweise für gebräuchliche language/territory Kombinationen und die verwendeten Codes (primary tag/subtag) bietet das entsprechende Chart aus dem Common Locale Data Repository (CLDR).

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DocumentEntry.practiceSettingCode

DocumentEntry.practiceSettingCode spezifiziert die Fachrichtung der erstellenden Einrichtung. Typische Beispiele hierfür sind ärztliche Fachgebiete wie Allgemeinmedizin oder Radiologie. IHE International empfiehlt, dass die Codeliste zwischen 10 und 100 Codes umfassen sollte, so dass die Fachrichtung hinreichend genau abgebildet werden kann.

Jedem Dokument muss genau ein practiceSettingCode zugeordnet werden, auch wenn es in vielen Situationen mehrere beteiligte Fachrichtungen gibt. Ein Beispiel hierfür ist ein Röntgen-Befund, der aus der Chirurgie angefordert wird. Um hier eindeutig zu sein, schreibt IHE XDS vor, dass als Fachrichtung jene gewählt werden muss, die die Fachrichtung der medizinischen Versorgungseinrichtung beschreibt, deren Tätigkeit zur Erstellung des Dokuments geführt hat. Im obigen Beispiel hat die Radiologie die Röntgen-Aufnahme durchgeführt und dem daraus resultierenden Dokument (der Röntgen-Befund) sollte somit der practiceSettingCode für RADI ("Radiologie") zugeordnet werden. Dabei ist zu beachten, dass die Charakterisierung der durchführenden Organisation entscheidend ist, nicht der Facharzttitel des Akteurs oder die Typisierung des Dokuments. Wenn histologische Befunde aus der Dermatologie kommen, sollte der practiceSettingCode „Dermatologie“ verwendet werden. Wenn ein als Allgemeinarzt tätiger Internist einen Arztbrief schreibt, muss diesem Brief daher der practiceSettingCode für „Allgemeinmedizin“ zugeordnet werden.

In den verschiedenen Ländern existieren unterschiedliche Anforderungen an diesen Code. IHE UK definierte ein Value Set (http://wiki.ihe-uk.org/AppendixB), desgleichen die Niederlande (http://decor.nictiz.nl/services/RetrieveValueSet?id=2.16.840.1.113883.2.4.3.11.60.106.11.10&effectiveDate=2013-12-12T10:41:06&prefix=xds-&format=html&language=de-DE), aber auch für Connect-a-thons werden eigene Codes definiert (http://www.hl7.org/FHIR/valueset-xds-practice-codes.html).

In Deutschland existiert durch die (Muster-) Weiterbildungsordnung der Bundesärztekammer eine sehr gute Auflistung medizinischer Fachgebiete, so dass die Fachrichtung der direkten medizinischen Versorgung durch diese Liste wiedergegeben wird. Daneben existieren aber weitere medizinische Versorgungsangebote wie beispielsweise Ernährungsberatung, welche durch die Weiterbildungsordnung nicht abgedeckt werden.

IHE Deutschland bildete daher zwei Codesysteme: eines basierend auf der ärztlichen Weiterbildungsordnung sowie ein Codesystem für weitergehende medizinische Versorgungsangebote. Die Abbildung in zwei Codesystemen für die Darstellung der Fachrichtung sorgt auch hier für die bessere Wartbarkeit der Codesysteme: so kann einfacher auf Anpassungen der ärztlichen Weiterbildungsordnung reagiert werden. Das Value Set umfasst beide Codesysteme.

Die Codes für das ValueSet werden in ART-DECOR zusammen mit den anderen von IHE Deutschland erstellten ValueSets veröffentlicht (http://art-decor.org/art-decor/decor-valuesets--ihede-) und hier eingebunden. Sollte es zu Darstellungsproblemen bei den eingebundenen Wertelisten kommen, bitten wir den geneigten Leser direkt auf [ART-DECOR] zuzugreifen.


Id1.2.276.0.76.11.37Gültigkeit2018‑10‑01 18:31:24
Canonical URIhttp://ihe-d.de/ValueSets/IHEXDSpracticeSettingCode
StatusKgreen.png DefinitivVersions-Labelv2
NameIHEXDSpracticeSettingCodeAnzeigenameIHE XDS practiceSettingCode
BeschreibungEN-US.png practiceSettingCode (XDSDocumentEntry)
The code for an XDS Document that specifies the clinical specialty where the act that resulted in the document was performed (e.g., Family Practice, Laboratory, Radiology).
2 Quell-Codesysteme
1.3.6.1.4.1.19376.3.276.1.5.4 - Ärztliche Fachrichtungen - urn:oid:1.3.6.1.4.1.19376.3.276.1.5.4
1.3.6.1.4.1.19376.3.276.1.5.5 - Nicht-ärztliche Fachrichtungen - urn:oid:1.3.6.1.4.1.19376.3.276.1.5.5
Level/ TypCodeAnzeigenameCodesystemDesignationsBeschreibung
0‑L
ALLG
Allgemeinmedizin
Ärztliche FachrichtungenDie Allgemeinmedizin beinhaltet die Grundversorgung eines Patienten bei körperlichen und/oder seelischen Gesundheitsstörungen. Weiterhin gehören die Aspekte der Prävention und Rehabilitation in den Versorgunsgbereich der Allgemeinmedizin. In Deutschland ist die Weiterbildung zu einem entsprechenden Facharzt die Grundlage dafür, dass ein Arzt als "Hausarzt" tätig werden kann.
0‑L
ANAE
Anästhesiologie
Ärztliche FachrichtungenDas Fachgebiet der Anästhesiologie umfasst neben den Anästhesieverfahren selbst die Aufrechterhaltung der Vitalfunktionen eines Patienten während eines Eingriffs.
0‑L
ARBE
Arbeitsmedizin
Ärztliche FachrichtungenDie Arbeitsmedizin ist ein präventivmedizinisches Fachgebiet und umfasst einerseits die Wechselbeziehungen zwischen Arbeits- und Lebenswelten, andererseits auch die Gesundheit und Krankheiten. Der wesentliche Aspekt ist hierbei der Erhalt und die Förderung der physischen und psychischen Gesundheit und Leistungsfähigkeit des arbeitenden Menschen.
Nutzungshinweis: Das Konzept umfasst auch die Musikermedizin, auch wenn Patienten aus diesem Bereich nicht notwendigerweise professionelle Musiker sind.
0‑L
AUGE
Augenheilkunde
Ärztliche FachrichtungenDas Fachgebiet der Augenheilkunde  umfasst die Diagnose und Behandlung aller Erkrankungen bzw. Funktionsstörungen des Sehorgans, seiner Anhangsorgane sowie des Sehsinnes.
0‑S
CHIR
Chirurgie
Ärztliche FachrichtungenDie Chirurgie umfasst alle operativen Therapien von Krankheiten sowie von Verletzungen. Teilgebiete der Chirurgie etablierten sich als "Spezialdisziplin".
Nutzungshinweis: Teilgebiete für die keine eigenen Konzepte aufgeführt sind, z.B. die Handchirurgie, können mit diesem Konzept abgedeckt werden.
1‑L
ALCH
Allgemeinchirurgie
Ärztliche FachrichtungenAllgemeinchirurgie war früher der Oberbergriff für die gesamte Chirurgie. Bedingt durch die Spezialisierungen in der Chirurgie entwickelte sich die Allgemeinchirurgie als "Auffangbecken", in welchem alle Eingriffe durchgeführt werden, die nicht durch eine Spezialisierung abgedeckt werden.
1‑L
GFCH
Gefäßchirurgie
Ärztliche FachrichtungenDie Gefäßchirurgie ist eine Spezialisierung des Fachgebietes Chirurgie. Das Fachgebiet umfasst die Behandlung der Blutgefäße bei Verschlusserkrankungen oder auch Aneurysmen.
1‑L
HZCH
Herzchirurgie
Ärztliche FachrichtungenDie Herzchirurgie ist eine Spezialisierung des Fachgebietes Chirurgie. Das Fachgebiet umfasst die Therapie von Erkrankungen sowie von Verletzungen des Herzens und der herznahen Gefäße.
1‑L
KDCH
Kinderchirurgie
Ärztliche FachrichtungenDie Kinderchirurgie ist eine Spezialisierung des Fachgebietes Chirurgie. Das Fachgebiet umfasst die operative und konservative Therapie von Erkrankungen, Verletzungen, Fehlbildungen im Kindesalter inkl. der Pränatalchirurgie.
1‑L
ORTH
Orthopädie
Ärztliche FachrichtungenDie Orthopädie ist eine Spezialisierung des Fachgebietes Chirurgie. Das Fachgebiet umfasst die Erkrankungen und Fehlbildungen des Stütz- und Bewegungsapparates. 
Nutzungshinweis: Falls die Wirbelsäulenchirurgie organisatorisch als Teil der Orthopädie (und nicht als Teil der Neurochirurgie) geführt wird, deckt dieses Konzept auch die Wirbelsäulenchirurgie ab.
1‑L
PLCH
Plastische und Ästhetische Chirurgie
Ärztliche FachrichtungenDie Plastische Chirurgie ist eine Spezialisierung des Fachgebietes Chirurgie. Das Fachgebiet umfasst formverändernde oder wiederherstellende Eingriffe am menschlichen Körper.
1‑L
THCH
Thoraxchirurgie
Ärztliche FachrichtungenDie Thoraxchirurgie ist eine Spezialisierung des Fachgebietes Chirurgie. Das Fachgebiet umfasst diagnostische und therapeutische Eingriffe an den Organen des Brustkorbs ausgenommen dem Herzen. D.h. es umfasst die Versorgung von Erkrankungen und Verletzungen der Lunge, der Pleura, des Bronchialsystems, des Mediastinums und der Thoraxwand.
1‑L
UNFC
Unfallchirurgie
Ärztliche FachrichtungenDie Unfallchirurgie ist eine Spezialisierung des Fachgebietes Chirurgie. Das Fachgebiet umfasst die Versorgung von Verletzungen sowie die  Behandlung Mehrfachverletzten einschließlich des entsprechenden Traumamanagements.
1‑L
VICH
Viszeralchirurgie
Ärztliche FachrichtungenDie Viszeralchirurgie ist eine Spezialisierung des Fachgebietes Chirurgie. Das Fachgebiet umfasst die Eingriffe an den Organen des Bauchraumes sowie die operative Behandlung der Schilddrüse und der Nebenschilddrüse.
0‑S
FRAU
Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Ärztliche FachrichtungenDie Frauenheilkunde beinhaltet die Diagnose und Therapie der Erkrankungen des weiblichen Sexual- und Fortpflanzungstraktes. Die Fachrichtung der Geburtshilfe befasst sich mit der Überwachung von Schwangerschaften sowie der Vorbereitung, Durchführung und Nachbehandlung von Geburten.
1‑L
GEND
Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin
Ärztliche FachrichtungenDie gynäkologische Endokrinologie befasst sich mit der Diagnostik und Therapie von Hormonstörungen. Die Reproduktionsmedizin befasst sich mit Fragen bei unerfülltem Kinderwunsch.
1‑L
GONK
Gynäkologische Onkologie
Ärztliche FachrichtungenDie gyn. Onkologie befasst sich mit  Vorsorge, Diagnostik, Therapie und Nachsorge von Krebserkrankungen bei der Brust bzw. des weiblichen Genitals.
1‑L
PERI
Perinatalmedizin
Ärztliche FachrichtungenDie Perinatalmedizin befasst sich mit den Erkrankungen und Gefährdungen von Mutter und Kind im perinatalen Zeitraum, dies ist der Zeitraum zwischen der 24. Schwangerschaftswoche und dem 7. Tag nach der Geburt.
0‑L
GERI
Geriatrie
Ärztliche FachrichtungenDas Fachgebiet der Geriatrie beschäftigt sich mit der Versorgung von akuten und chronischen Erkrankungen sowie der Rehabilitation und Prävention alter Patienten.
0‑S
HNOH
Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
Ärztliche FachrichtungenDas Gebiet der HNO befasst sich mit Erkrankungen, Verletzungen, Fehlbildungen sowie Funktionsstörungen im Kopf-, Halsbereich, insbesondere der Ohren, der oberen und unteren Luftwege sowie der Speiseröhre.
1‑L
HRST
Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen
Ärztliche FachrichtungenDas Fachgebiet Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen umfasst die Diagnostik, Therapie und Forschung in den Bereichen Stimmstörungen, kindliche Hörstörungen, Wahrnehmungsstörungen, Störungen der Sprech- und Sprachentwicklung, erworbenen Sprech- und Sprachstörungen (z.B. Aphasien) und Schluckstörungen.
0‑L
HAUT
Haut- und Geschlechtskrankheiten
Ärztliche FachrichtungenDas Konzept umfasst sowohl die Dermatologie, wie auch die Phlebologie und die Venerologie. Das Gebiet der Dermatologie befasst sich mit Diagnose und Therapie von Erkrankungen der Haut. Das Gebiet der Phlebologie umfasst die Erkennung und Behandlung von Gefäßerkrankungen. Die Venerologie beinhaltet die Diagnose und Therapie der sexuell übertragbaren Erkrankungen.
0‑D
HIST
obsolet
Ärztliche Fachrichtungen
DE-DE.png Synonym: Histologie / Zytologie
Das Konzept ist obsolet; stattdessen kann das Konzept PATH (Pathologie) verwendet werden.
0‑L
HUMA
Humangenetik
Ärztliche FachrichtungenDie Humangenetik beschäftigt sich mit dem Erbgut des Menschen. Zum Themenumfeld eines Humangenetikers gehören insbesondere die Aufklärung, Erkennung und Behandlung genetisch bedingter Erkrankungen, einschließlich der genetischen Beratungen von Patienten, Angehörigen und behandelnden Ärzten.
Nutzungshinweis:  Falls die Pädiatrische Genetik organisatorisch als Teil der Humangenetik (und nicht als Teil der Pädiatrie) geführt wird, deckt dieses Konzept auch die Pädiatrische Genetik ab.
0‑L
HYGI
Hygiene und Umweltmedizin
Ärztliche FachrichtungenHygiene beschäftigt sich mit krankmachenden Einwirkungen auf den Organismus und versucht diese durch verschiedene Maßnahmen (Aufklärung, Reinigung, Desinfektion, Sterilisation, Grenzwerte) auszuschalten. Die Umweltmedizin beschäftigt sich mit Fragestellungen, die hinsichtlich Prävention, Diagnose und Therapie von Erkrankungen, die mit Umweltfaktoren in Verbindung gebracht werden.
0‑S
INNE
Innere Medizin
Ärztliche FachrichtungenDas Gebiet der Inneren Medizin befasst sich mit der Prävention, Diagnostik, nicht-operativen Therapie und der Rehabilitation bei Erkrankungen sämtlicher Organsysteme des Körpers. Die Innere Medizin beinhaltet mehrere Teilgebiete, die sich im Rahmen von Spezialisierungen entwickelten.
Nutzungshinweis: Teilgebiete, für die keine eigenen Konzepte aufgeführt sind wie z.B. die klinische Immunologie, außerhalb der Rheumatologie, können mit diesem Konzept abgedeckt werden.
1‑L
ANGI
Angiologie
Ärztliche FachrichtungenDie Angiologie ist eine Spezialisierung des Fachgebietes Innere Medizin. Das Gebiet beschäftigt sich mit der Funktion und den Erkrankungen der Arterien, Venen und Lymphgefäße, insbesondere mit Diagnose und Therapie der verschiedenen Gefäßerkrankungen.
1‑L
ENDO
Endokrinologie und Diabetologie
Ärztliche FachrichtungenEndokrinologie und Diabetologie sind eine Spezialisierungen des Fachgebietes Innere Medizin. Die Endokrinologie beschäftigt sich mit der der Funktion sowie den (krankhaften) Störungen der hormonproduzierenden Organe. Internisten mit anderen Spezialisierungen können sich eine Zusatzqualifikation "Diabetologie" erarbeiten, so dass Patienten mit der Erkrankung Diabetes mellitus nicht ausschließlich von Endokrinologen behandelt werden.
1‑L
GAST
Gastroenterologie
Ärztliche FachrichtungenDie Gastroenterologie ist eine Spezialisierung des Fachgebietes Innere Medizin. Das Gebiet beschäftigt sich mit den Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes, der Leber und der zum Verdauungstrakt gehörenden Hormondrüsen wie der Bauchspeicheldrüse.
Nutzungshinweis: Das Konzept umfasst auch die Hepatologie.
1‑L
HAEM
Hämatologie und internistische Onkologie
Ärztliche FachrichtungenDie Hämatologie und internistische Onkologie ist eine Spezialisierung des Fachgebietes Innere Medizin. Dieses medizinische Teilgebiet beschäftigt sich mit gut- und bösartigen Erkrankungen des Blutes, der Lymphknoten und des lymphatischen Systems sowie bösartigen soliden Tumoren.
1‑L
KARD
Kardiologie
Ärztliche FachrichtungenDie Kardiologie ist eine Spezialisierung des Fachgebietes Innere Medizin. Das Gebiet befasst sich mit Diagnose und Therapie von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
1‑L
NEPH
Nephrologie
Ärztliche FachrichtungenDie Nephrologie ist eine Spezialisierung des Fachgebietes Innere Medizin. Das Gebiet beschäftigt mit Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Nieren.
1‑L
PNEU
Pneumologie
Ärztliche FachrichtungenDie Pneumologie ist eine Spezialisierung des Fachgebietes Innere Medizin. Das Gebiet beschäftigt sich mit der  Prophylaxe, Diagnose und nicht-operativen Therapie von Erkrankungen der Lunge, der Bronchien und der Pleura.
1‑L
RHEU
Rheumatologie
Ärztliche FachrichtungenDie Rheumatologie ist eine Spezialisierung des Fachgebietes Innere Medizin. Das Konzept umfasst auch die Fachrichtung 'orthopädische Rheumatologie'.  Das Gebiet beschäftigt sich mit Diagnose und Therapie der rheumatischen Erkrankungen, d.h. Erkrankungen  im Bereich der Gelenke, Gelenkkapseln, Sehnen, Knochen, Muskeln und des Bindegewebes, die nicht durch eine akute Verletzung oder einen Tumor hervorgerufen werden.
0‑L
INTM
Intensivmedizin
Ärztliche FachrichtungenDas Fachgebiet der Intensivmedizin beschäftigt sich mit der Diagnostik und Therapie lebensbedrohlicher Zustände sowie Krankheiten, die derartige Zustände beinhalten.

Nutzungshinweis: Falls eine Intermediate Care Unit organisatorisch als Teil der Intensivmedizin (und nicht als Teil der jeweiligen Fachabteilung) geführt wird, deckt dieses Konzept auch die Intermediate Care Unit ab.


0‑L
INTO
Interdisziplinäre Onkologie
Ärztliche FachrichtungenDas Gebiet der Onkologie beschäftigt sich mit der Prävention, der Diagnostik, der Therapie und der Nachsorge von Krebserkrankungen. Hierbei ist oftmals eine fächerübergreifende ("interdisziplinäre") Zusammenarbeit erforderlich, woraus sich interdisziplinäre Behandlungszentren entwickelten.
0‑L
INTS
Interdisziplinäre Schmerzmedizin
Ärztliche FachrichtungenDas Fachgebiet der Schmerzmedizin beschäftigt sich mit der Diagnostik und Therapie des chronischen Schmerzes.
0‑S
KIJU
Kinder- und Jugendmedizin
Ärztliche FachrichtungenDas Fachgebiet der Kinder- und Jugendmedizin beschäftigt sich mit Prävention, Diagnose und Therapie von Erkrankungen des kindlichen und des jugendlichen Organismus sowie den Entwicklungsstörungen und Fehlbildungen bei einem Kind.
Nutzungshinweis:  Falls die Pädiatrische Genetik organisatorisch als Teil der Pädiatrie (und nicht als Teil der Humangenetik) geführt wird, deckt dieses Konzept auch die Pädiatrische Genetik ab.
1‑L
KONK
Kinder-Hämatologie und -Onkologie
Ärztliche FachrichtungenDie Kinder-Hämatologie und -Onkologie ist eine Spezialisierung des Fachgebietes der Kinder- und Jugendmedizin. Das Gebiet beschäftigt mit der Diagnose und Therapie von Blut- und Tumorerkrankungen bei Kindern und Jugendlichen.
1‑L
KKAR
Kinder-Kardiologie
Ärztliche FachrichtungenDie Kinderkardiologie ist eine Spezialisierung des Fachgebietes der Kinder- und Jugendmedizin. Das Gebiet beschäftigt sich mit dem frühstmöglichen Erkennen und Behandeln von kindlichen angeborenen Herzfehlern.
1‑L
NNAT
Neonatologie
Ärztliche FachrichtungenDie Neonatologie ist eine Spezialisierung des Fachgebietes der Kinder- und Jugendmedizin. Das Gebiet beschäftigt sich mit Diagnose und Therapie der Erkrankungen von Neugeborenen.
1‑L
NPAE
Neuropädiatrie
Ärztliche FachrichtungenDie Neuropädiatrie ist eine Spezialisierung des Fachgebietes der Kinder- und Jugendmedizin. Das Gebiet beschäftigt mit der Prävention, Diagnose und Therapie von Nervenkrankheiten von Kindern.
0‑L
KPSY
Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie
Ärztliche FachrichtungenDas Fachgebiet der Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie beinhaltet Diagnostik, die nichtoperative Therapie sowie Prävention und Rehabilitation von psychischen, psychosomatischen, entwicklungsbedingten und neurologischen Erkrankungen oder Störungen im Kindes- und Jugendalter, ebenso psychische und soziale Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen.
0‑L
LABO
Laboratoriumsmedizin
Ärztliche FachrichtungenDas Fachgebiet der Laboratoriumsmedizin beschäftigt sich mit der Untersuchung von Körperflüssigkeiten und -ausscheidungen zum Zwecke der Diagnostik bzw. Verlaufs- und Therapiekontrolle. Durch dieses Konzept werden auch die Konzepte "Immunologisches Labor", "Zellmarkerlabor" und "FACS" abgedeckt.
0‑L
MIKR
Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie
Ärztliche FachrichtungenDie Mikrobiologie beschäftigt sich mit der Erforschung von Mikroorganismen, ihrem Stoffwechsel und ihrer Wirkung auf andere Organismen. Die Virologie ist die Lehre von den Viren. Die Infektionsepidemiologie beschäftigt sich  mit der Epidemiologie von übertragbaren Erkrankungen.
In diesen drei Fachgebieten wird mittels der Labordiagnostik die Ursache von durch Mikroorganismen, Viren und anderen übertragbaren Stoffe ausgelöste Erkrankungen gesucht.
0‑L
MKGC
Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie
Ärztliche FachrichtungenDas Fachgebiet der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie umfasst die Prävention, Diagnostik, Therapie und Nachsorge von Erkrankungen, Verletzungen oder Fehlbildungen im Bereich des Kiefers, des Gesichtes, der Zähne und des Mund- und Rachenraumes bis hin zum Halsbereich.
0‑L
NATU
Naturheilverfahren und alternative Heilmethoden
Ärztliche FachrichtungenNaturheilverfahren umfassen Maßnahmen, die sich keiner technologischen Hilfsmittel bedienen und die Selbstheilungskräfte des Körpers stärken wollen
0‑L
NOTF
Notfallmedizin
Ärztliche FachrichtungenDas Fachgebiet der Notfallmedizin befasst sich mit der Diagnostik und Therapie von akut eingetretenen, unter Umständen lebensbedrohlichen Gesundheitsstörungen. Das Gebiet hat die zwei Spezialisierungen "präklinische Rettungsmedizin" und "Katastrophenmedizin".
0‑L
NRCH
Neurochirurgie
Ärztliche FachrichtungenDas Fachgebiet der Neurochirurgie befasst sich mit der operative Behandlung von Fehlbildungen, Erkrankungen oder Verletzungen des peripheren oder zentralen Nervensystems.
Nutzungshinweis: Falls die Wirbelsäulenchirurgie organisatorisch als Teil der Neurochirurgie (und nicht als Teil der Orthopädie) geführt wird, deckt dieses Konzept auch die Wirbelsäulenchirurgie ab.
0‑L
NEUR
Neurologie
Ärztliche FachrichtungenDas Fachgebiet der Neurologie umfasst die Prophylaxe, Diagnose und (nicht-operative) Therapie von Erkrankungen des zentralen, peripheren und vegetativen Nervensystems.
0‑L
NUKL
Nuklearmedizin
Ärztliche FachrichtungenDas Fachgebiet der Nuklearmedizin beschäftigt sich mit der Anwendung radioaktiver Substanzen in Diagnostik und Therapie.
0‑L
GESU
Öffentliches Gesundheitswesen
Ärztliche FachrichtungenDas Fachgebiet des Öffentlichen Gesundheitswesens befasst sich mit der Aufrechterhaltung der Gesundheit der Bevölkerung, sowie der Prophylaxe, Diagnose und Therapie von Erkrankungen.
0‑L
PALL
Palliativmedizin
Ärztliche FachrichtungenDas Fachgebiet der Palliativmedizin beschäftigt sich mit der Sicherstellung der bestmöglichen Lebensqualität von Patienten, die unter einer unheilbaren Krankheit im fortgeschrittenen Stadium leiden und nur noch eine begrenzte Lebenszeit haben.
0‑S
PATH
Pathologie
Ärztliche FachrichtungenDas Fachgebiet der Pathologie beschäftigt sich mit der Erforschung von abnormen und/oder krankhaften Vorgängen und Zuständen von Lebewesen sowie der diesen Zuständen zugrundeliegenden Ursachen. Das Konzept deckt auch die Histologie und die Zytologie ab. Die Histologie (Gewebelehre) befasst sich mit dem Aufbau von biologischen Geweben. Im diagnostischen Kontext bezeichnet sie die morphologische Untersuchung von Zellen und Geweben. Unter Zytologie versteht man im Allgemeinen die Lehre vom Aufbau der Zelle und ihren Funktionen, im medizinischen Umfeld wird mit diesem Begriff die Zytodiagnostik an einzelnen Zellen bezeichnet. Auch folgende diagnostische Disziplinen und Labore sind mit diesem Konzept abzubilden: Molekularpathologisches Labor, Immunhistologisches Labor, Pathologielabor, Histologie-Labor, Zytologie-Labor.
1‑L
NPAT
Neuropathologie
Ärztliche FachrichtungenDas Fachgebiet der Neuropathologie beschäftigt sich mit den Krankheitserscheinungen und/oder den Veränderungen des neuronalen Gewebes.
0‑S
PHAR
Pharmakologie
Ärztliche FachrichtungenDas Gebiet der Pharmakologie beschäftigt sich mit den Wechselwirkungen zwischen (Wirk-) Stoffen und Lebewesen 
1‑L
TOXI
Toxikologie
Ärztliche FachrichtungenDas Gebiet der Toxikologie umfasst die Lehre der Giftstoffe. Dies beinhaltet insbesondere auch die Diagnose und Therapie von Vergiftungen. Dabei ist die Toxikologie ein interdisziplinäres Fachgebiet, in dem neben Ärzten auch Chemiker und Biochemiker als Toxikologen arbeiten.
Nutzungshinweis: Falls die forensische Toxikologie organisatorisch als Teil der Toxikologie (und nicht als Teil der Rechtsmedizin) geführt wird, deckt dieses Konzept auch die forensische Toxikologie ab.
0‑L
REHA
Physikalische und Rehabilitative Medizin
Ärztliche FachrichtungenDas Gebiet der Physikalische und Rehabilitative Medizin beschäftigt sich mit "der sekundären Prävention, der interdisziplinären Diagnostik, Behandlung und Rehabilitation von körperlichen Beeinträchtigungen mittels konservativen, physikalischen, manuellen und naturheilkundlichen Verfahren". (Facharzt Weiterbildungsordnung)
0‑S
PSYC
Psychiatrie und Psychotherapie
Ärztliche FachrichtungenDas Fachgebiet der Psychiatrie beschäftigt sich mit Prävention, Diagnostik und Therapie psychischer Erkrankungen.
Mit Psychotherapie bezeichnet man die Tätigkeit, welche zur Erkennung und Therapie von geistig-seelisch bedingten, dysfunktionalen Zuständen eines Patienten durchgeführt wird.
1‑L
FPSY
Forensische Psychiatrie
Ärztliche FachrichtungenDas Fachgebiet der Forensischen Psychiatrie stellt eine Spezialisierung innerhalb der Psychiatrie dar. Das Gebiet befasst sich mit der Begutachtung und der Therapie (ggfs. inkl. Unterbringung) von psychisch kranken Straftätern sowie mit Patienten, welche unter Drogeneinfluss ein strafrechtlich relevantes Delikt begingen.
0‑L
PSYM
Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Ärztliche FachrichtungenDas Fachgebiet der Psychosomatischen Medizin und Psychotherapie beschäftigt sich mit der Prävention, der Erkennung, der psychotherapeutischen Behandlung sowie der Rehabilitation von Erkrankungen, deren Ursachen psychosozialer und psychosomatischer Natur sind.
0‑S
RADI
Radiologie
Ärztliche FachrichtungenDas Fachgebiet der Radiologie umfasst alle Bereiche der Bildgebung zu diagnostischen und therapeutischen Zwecken.
1‑L
KRAD
Kinderradiologie
Ärztliche FachrichtungenDas Fachgebiet der Kinderradiologie stellt eine Spezialisierung der Radiologie dar. Das Gebiet beschäftigt mit der radiologischen Bildgebung beim Kind und beim Jugendlichen.
1‑L
NRAD
Neuroradiologie
Ärztliche FachrichtungenDas Fachgebiet der Neuroradiologie stellt eine Spezialisierung der Radiologie dar. Das Gebiet beschäftigt sich mit der Sichtbarmachung von neurologischen Strukturen durch bildgebende Verfahren.
0‑L
RECH
Rechtsmedizin
Ärztliche FachrichtungenDas Fachgebiet der Rechtsmedizin beschäftigt sich mit  juristischen Aspekten der Medizin, insbesondere mit der Anwendung medizinischer Kenntnisse zur Beurteilung und Klärung von Rechtsfragen sowie der Vermittlung rechtlicher und ethischer Kenntnisse an die Ärzteschaft.
Nutzungshinweis: Falls die forensische Toxikologie organisatorisch als Teil der Rechtsmedizin (und nicht als Teil der Toxikologie) geführt wird, deckt dieses Konzept auch die forensische Toxikologie ab.
0‑L
SCHL
Schlafmedizin
Ärztliche FachrichtungenDas Fachgebiet der Schlafmedizin beschäftigt sich mit Diagnostik und Therapie von Schlafstörungen.
0‑L
SPOR
Sport- und Bewegungsmedizin
Ärztliche FachrichtungenDas Fachgebiet der Sportmedizin beschäftigt sich mit der Prävention, Diagnostik, Therapie und Rehabilitation mit sportlicher Betätigung assoziierten Erkrankungen.
0‑L
STRA
Strahlentherapie
Ärztliche FachrichtungenDas Fachgebiet der Strahlentherapie beschäftigt sich mit  der Anwendung von ionisierender Strahlung bei Menschen und Tieren, um Krankheiten zu heilen oder deren Fortschreiten zu verzögern.
0‑L
TRAN
Transfusionsmedizin
Ärztliche FachrichtungenDas Fachgebiet der Transfusionsmedizin beschäftigt sich mit allen Fragen zu Bluttransfusionen im weitesten Sinne. Insbesondere gehören dazu die Auswahl und medizinische Betreuung von Blutspendern sowie die Unterhaltung von Blutbanken und die damit verbundene Bereitstellung von Blutkonserven für die medizinischen Fachgebiete. Das Konzept umfasst auch die Transplantationsimmunologie.
0‑L
TROP
Tropen-/Reisemedizin
Ärztliche FachrichtungenDas Fachgebiet der Tropenmedizin beschäftigt sich mit der Epidemiologie, Prävention, Diagnostik und Therapie/Bekämpfung von Tropenerkrankungen.
Das Fachgebiet der Reisemedizin beschäftigt sich mit allen Fragen, welche bei der Erforschung und Bekämpfung von Erkrankungen, die im Rahmen von Reisen entstehen können, auftreten. Insbesondere die Prävention vor diesen Erkrankungen gehört zu der Reisemedizin.
0‑L
UROL
Urologie
Ärztliche FachrichtungenDas Fachgebiet der Urologie beschäftigt sich mit der Prävention, Diagnose und Therapie von Erkrankungen der Niere, der ableitenden Harnwege und der männlichen Geschlechtsorgane.
0‑S
MZKH
Zahnmedizin
Ärztliche FachrichtungenZahnmedizin ist die Kurzform für das Fachgebiet der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde. Das Fachgebiet beinhaltet die Prävention, Diagnostik und Therapie von Erkrankungen im Zahn-, Mund- und Kieferbereich.
1‑L
ORAL
Oralchirurgie
Ärztliche FachrichtungenDas Fachgebiet der Oralchirurgie stellt eine Spezialisierung innerhalb der Zahnmedizin dar. Das Gebiet beinhaltet die operative Versorgung sämtlicher Erkrankungen, Verletzungen oder Fehlstellungen im Bereich der Mundhöhle, des Zahnapparates, des Zahnhalteapparates und des Zahnfleischs.
1‑L
KIEF
Kieferorthopädie
Ärztliche FachrichtungenDas Fachgebiet der Kieferorthopädie stellt eine Spezialisierung innerhalb der Zahnmedizin dar. Das Gebiet beinhaltet die Prophylaxe, Diagnostik und Therapie von Fehlstellungen der Kiefer und der Zähne.
0‑L
TRPL
Transplantationsmedizin
Ärztliche Fachrichtungen
Die Transplantationsmedizin befasst sich mit der Übertragung von Zellen, Geweben, Organen oder Organsystemen von einem Organismus auf einen anderen Organismus. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen der Transplantationsmedizin sind in Deutschland im Transplantationsgesetz geregelt, woraus sich die Bildung interdisziplinärer Einrichtungen zur Übertragung von Spenderorganen ableitet. Solche Transplantationszentren übernehmen in Ergänzung zu den jeweiligen spezialisierten klinischen Fachgebieten (z.B. Viszeralchirurgie, Herzchirurgie, Nephrologie) insbesondere Aufgaben im Bereich der Indikationsstellung, Vorbereitung, Dokumentation und Nachsorge bei Organtransplantationen und Lebend-Organspenden, sowie beim Wartelistenmanagement und bei erforderlicher psychischer Betreuung der Patienten im Krankenhaus vor und nach der Organübertragung. Sofern Dokumente in solchen oder vergleichbaren Transplantationsmedizinischen Einrichtungen erstellt werden und nicht einer spezifischeren, an Transplantationen beteiligten Fachrichtung zuzuordnen sind, können sie mit diesem Konzept codiert werden. 
Dokumente aus der Transplantationsimmunologie sollen mit dem Konzept TRAN (Transfusionsmedizin) codiert werden. 
0‑L
ERG
Ergotherapie
Nicht-ärztliche FachrichtungenErgotherapie unterstützt und begleitet Menschen jeden Alters, die in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt oder von Einschränkung bedroht sind. Ziel ist, sie bei der Durchführung für sie bedeutungsvoller Betätigungen in den Bereichen Selbstversorgung, Produktivität und Freizeit in ihrer persönlichen Umwelt zu stärken.
Hierbei dienen spezifische Aktivitäten, Umweltanpassung und Beratung dazu, dem Menschen Handlungsfähigkeit im Alltag, gesellschaftliche Teilhabe und eine Verbesserung seiner Lebensqualität zu ermöglichen. (Definition vom "Deutschen Verband der Ergotherapeuten e.V.")
Typischerweise werden Dokumente, die von Angehörigen der folgenden Berufsgruppen erstellt werden, mit diesem Code versehen:
* Ergotherapeutin/ Ergotherapeut
0‑L
ERN
Ernährung und Diätetik
Nicht-ärztliche FachrichtungenDeckt die Tätigkeiten folgender Berufe ab:
* Diätassistentin/ Diätassistent
* Diätköchin/ Diätkoch
* Ernährungsberaterin/ Ernährungsberater
* Oekotrophologin/ Oekotrophologe
* Diabetesassistentin/ Diabetesassistent
* Diabetesberaterin/ Diabetesberater
0‑L
FOR
Forschung
Nicht-ärztliche FachrichtungenDeckt die Tätigkeiten folgender Berufe ab:
* Clinical Trial Manager
* Fachwissenschaftler/-innen in der Medizin
* Klinischer Monitor
* Studienassistentin/ Studienassistent
* Study Nurse
0‑S
PFL
Pflege und Betreuung
Nicht-ärztliche FachrichtungenPflege umfasst die eigenverantwortliche Versorgung und Betreuung, allein oder in Kooperation mit anderen Berufsangehörigen, von Menschen aller Altersgruppen, von Familien oder Lebensgemeinschaften, sowie von Gruppen und sozialen Gemeinschaften, ob krank oder gesund, in allen Lebenssituationen (Settings). Pflege schließt die Förderung der Gesundheit, Verhütung von Krankheiten und die Versorgung und Betreuung kranker, behinderter und sterbender Menschen ein. Weitere Schlüsselaufgaben der Pflege sind Wahrnehmung der Interessen und Bedürfnisse (Advocacy), Förderung einer sicheren Umgebung, Forschung, Mitwirkung in der Gestaltung der Gesundheitspolitik sowie im Management des Gesundheitswesens und in der Bildung. (Definition der Pflege vom "International Council of Nurses ICN" übersetzt vom Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe) Deckt die Tätigkeiten folgender Berufe ab: Pflegeassistent / Alltagsbetreuer (m/w) Servicehelfer im Sozial- und Gesundheitswesen (m/w) Wundexperte (m/w) Stomatherapeutin/ Stomatherapeut Heilerziehungspflegerin/ Heilerziehungspfleger Gesundheits- und Krankenpflegehelferin/ Gesundheits- und Krankenpflegehelfer Gesundheits- und Krankenpflegerin/ Gesundheits- und Krankenpfleger Gesundheits- und Pflegeassistentin/ Gesundheits- und Pflegeassistent Gesundheits- und Pflegeberaterin/ Gesundheits- und Pflegeberater Pflegesachverständige/ Pflegesachverständiger
1‑L
ALT
Altenpflege
Nicht-ärztliche FachrichtungenAltenpfleger und Altenpflegehelfer pflegen und versorgen gesunde, kranke und pflegebedürftige alte Menschen. Neben den sozial-pflegerischen Aufgaben (z.B. Hilfe bei der Körperpflege und beim Essen) kommen den Altenpflegern und Altenpflegehelfern auch medizinisch-pflegerische Aufgaben zu (z.B. Unterstützung bei therapeutischen Maßnahmen der Rehabilitation oder das Ausführen ärztlicher Verordnungen wie das Wechseln von Verbänden, das Verabreichen von Medikamenten).  (Definition der Gesundheitsberichterstattung des Bundes)
Typischerweise werden Dokumente, die von Angehörigen der folgenden Berufsgruppen erstellt werden, mit diesem Code versehen:
* Altenpflegerin/ Altenpfleger
1‑L
KIN
Kinderpflege
Nicht-ärztliche FachrichtungenDie Tätigkeitsfelder der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege umfassen: Die Gestaltung eines Entwicklungsfördernden Umfeldes, Beratung über entsprechende Maßnahmen und Gesundheitsaufklärung, Entlastung der pflegenden Angehörigen, physische und psychische Betreuung, Entwicklung von Krankheitskonzepten, Unterstützung bei der Teilnahme am gesellschaftlichen Leben und Gutachtertätigkeit. (Definition vom Berufsverband Kinderkrankenpflege Deutschland e.V.) Typischerweise werden Dokumente, die von Angehörigen der folgenden Berufsgruppen erstellt werden, mit diesem Code versehen: - Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin/ Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger
0‑L
PAT
Patient außerhalb der Betreuung
Nicht-ärztliche FachrichtungenDieses Konzept kann zur Kennzeichnung der Herkunft von Dokumenten verwendet werden, die der Patient selbstständig erstellt und eingestellt hat. Zum Beispiel über ein Patientenportal oder eine Smartphone-App. Daten die vom Patienten über eine solche Lösung stellvertretend für einen Heilberufler eingestellt werden (z.B. gescannter Arztbrief, DICOMDVD) sollten nicht dieses Konzept, sondern das Konzept, welches für den Heilberufler vorgesehen ist, verwenden.
0‑L
PHZ
Pharmazeutik
Nicht-ärztliche FachrichtungenDeckt die Tätigkeiten folgender Berufe ab:
* Pharmakantin/ Pharmakant
* Pharmakovigilantin/ Pharmakovigilant
* Pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte/ Pharmazeutisch-kaufmännischer Angestellter
* Pharmazeutisch-technische Assistentin/ Pharmazeutisch-technischer Assistent 
* Apothekerin/Apotheker
0‑L
POD
Podologie
Nicht-ärztliche FachrichtungenPodologie ist die (nicht-ärztliche) Fuß-Heilkunde und wird von Podologen/Podologinnen praktiziert.
0‑L
PRV
Prävention
Nicht-ärztliche FachrichtungenDeckt die Tätigkeiten von Wellnessberatern und -beraterinnen ab; auch die Tätigkeiten von Fitnesstrainern außerhalb der medizinischen Rehabilitation oder der Sportmedizin sind durch dieses Konzept abgedeckt.
Typischerweise werden Dokumente, die von Angehörigen der folgenden Berufsgruppen erstellt werden, mit diesem Code versehen:
* Fitnessberaterin/ Fitnessberater
* Fitnessmanagerin/ Fitnessmanager
* Fitnesstrainerin/ Fitnesstrainer
* Wellnessberaterin/ Wellnessberater
* Wellnesstrainerin/ Wellnesstrainer
0‑L
SOZ
Sozialwesen
Nicht-ärztliche FachrichtungenDeckt die Tätigkeiten folgender Berufe ab:
* Sozialarbeiterin / Sozialarbeiter
* Sozialmedizinische Fachangestellte
* Sozialpädagogin/ Sozialpädagoge
* Sozialtherapeutin/ Sozialtherapeut
* Compliance Coach, Adherence Coach
Wenn die Tätigkeit des Sozialdienstes eines Krankenhauses eindeutig einem ärztlichen Fachgebiet zugeordnet werden kann, sollte dieses bevorzugt verwendet werden.
0‑L
SPR
Sprachtherapie
Nicht-ärztliche FachrichtungenDeckt die Tätigkeiten folgender Berufe ab:
* Logopädin/ Logopäde
* Medizinische Sprachheilpädagogin/ Medizinischer Sprachheilpädagoge
* Staatlich anerkannte Sprachtherapeutin/ Staatlich anerkannter Sprachtherapeut
0‑L
VKO
Versorgungskoordination
Nicht-ärztliche FachrichtungenDeckt die Tätigkeiten von Case Managern/Case Managerinnen ab.
0‑L
VER
Verwaltung
Nicht-ärztliche FachrichtungenDeckt die Tätigkeiten folgender Berufe ab:
* Medizincontrollerin/ Medizincontroller
* Sekretärin im Gesundheitswesen/ Sekretär im Gesundheitswesen 
* Sozialversicherungsfachangestellte/ Sozialversicherungsfachangestellter
* Verwaltungsangestellte in medizinischen Pflegeeinrichtungen/ Verwaltungsangestellter in medizinischen Pflegeeinrichtungen
Wenn diese Tätigkeiten eindeutig einem ärztlichen Fachgebiet zugeordnet werden können, sollte dieses bevorzugt verwendet werden.

Legende: Typ L=leaf, S=specializable, A=abstract, D=deprecated. NullFlavors werden im @nullFlavor Attribut statt in @code angegeben.

Die Fachrichtung ist generell unabhängig von der Ausbildung der Person, welche die medizinische Leistung erbringt. Daher müssen Leistungen, welche nicht-ärztliche Personen erbringen, trotzdem der aus der ärztlichen Weiterbildungsordnung beruhenden Fachrichtung zugeordnet werden, sofern diese existiert. Um die Zuordnung zu erleichtern, erstellte IHE Deutschland nachfolgende Liste als Orientierungshilfe:

Beruf Zuordnung Fachrichtung
Medizinische Fachangestellte / Medizinischer Fachangestellter

(alte Bezeichnung: Arzthelferin / Arzthelfer)

Üblicherweise in ärztlich geführter Einrichtung tätig, daher sollte die entsprechende ärztliche Fachrichtung verwendet werden.
Orientierungs- und Mobilitätslehrer/in und ähnliche, ggf. auch Blindenverbände AUGE ("Augenheilkunde")
Anästhesie-technische Assistentin / Anästhesie-technischer Assistent ANAE ("Anästhesiologie")
Orthoptistin / Orthoptist AUGE ("Augenheilkunde")
Chirurgische Operationsassistentin / Chirurgischer Operationsassistent CHIR ("Chirurgie")
Medizinisch-technische Assistentin für den Operationsdienst / Medizinisch-technischer Assistent für den Operationsdienst CHIR ("Chirurgie")
Operationstechnische Assistentin / Operationstechnischer Assistent CHIR ("Chirurgie")
Klinische Kodierfachkraft Üblicherweise in ärztlich geführter Einrichtung tätig, daher sollte die entsprechende ärztliche Fachrichtung verwendet werden.
Medizinische Dokumentarin / Medizinischer Dokumentar Üblicherweise in ärztlich geführter Einrichtung tätig, daher sollte die entsprechende ärztliche Fachrichtung verwendet werden
Medizinische Dokumentationsassistentin / Medizinischer Dokumentationsassistent Üblicherweise in ärztlich geführter Einrichtung tätig, daher sollte die entsprechende ärztliche Fachrichtung verwendet werden
Hebamme / Entbindungspfleger FRAU ("Frauenheilkunde und Geburtshilfe")
Heilpraktikerin / Heilpraktiker NATU ("Naturheilverfahren und alternative Heilmethoden")
Hygiene-Beauftragte / Hygiene-Beauftragter HYGI ("Hygiene und Umweltmedizin")
Hygienekontrolleurin / Hygienekontrolleur/Gesundheitsaufseherin/Gesundheitsaufseher HYGI ("Hygiene und Umweltmedizin")
Kardiotechnikerin / Kardiotechniker HZCH ("Herzchirurgie") oder KARD ("Kardiologie"), je nach Einsatzgebiet
Medizinisch-technische Assistentin für Funktionsdiagnostik / Medizinisch-technischer Assistent für Funktionsdiagnostik Üblicherweise in ärztlich geführter Einrichtung tätig, daher sollte die entsprechende ärztliche Fachrichtung verwendet werden
Medizinisch-technische Laboratoriumsassistentin / Medizinisch-technischer Laboratoriumsassistent LABO ("Laboratoriumsmedizin")
Zahnmedizinische Fachangestellte / Zahnmedizinischer Fachangestellter (alte Bezeichnung: Zahnarzthelferin / Zahnarzthelfer) MZKH ("Zahnmedizin")
Notfallsanitäterin / Notfallsanitäter NOTF ("Notfallmedizin")
Rettungsassistenten-Praktikantin / Rettungsassistenten-Praktikant NOTF ("Notfallmedizin")
Rettungsassistentin / Rettungsassistent NOTF ("Notfallmedizin")
Rettungssanitäterin / Rettungssanitäter NOTF ("Notfallmedizin")
Heilpraktikerin / Heilpraktiker (beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie) Je nach Ausrichtung entweder PSY ("Psychiatrie und Psychotherapie") oder PSYM ("Psychosomatische Medizin und Psychotherapie")
Psychologische Psychotherapeuten Je nach Ausrichtung entweder PSY ("Psychiatrie und Psychotherapie") oder PSYM ("Psychosomatische Medizin und Psychotherapie")
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten KPSY ("Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie")
Medizinisch-technische Radiologieassistentin / Medizinisch-technischer Radiologieassistent RADI ("Radiologie")
Masseurin und medizinische Bademeisterin / Masseur und medizinischer Bademeister REHA ("Physikalische und Rehabilitative Medizin")
Physiotherapeutin / Physiotherapeut REHA ("Physikalische und Rehabilitative Medizin")
Osteopathin / Osteopath REHA ("Physikalische und Rehabilitative Medizin")
Qigong-Lehrende / Qigong-Lehrender REHA ("Physikalische und Rehabilitative Medizin")
Shiatsu-Praktikerin / Shiatsu-Praktiker REHA ("Physikalische und Rehabilitative Medizin")
Taijiquan-Lehrende / Taijiquan-Lehrender REHA ("Physikalische und Rehabilitative Medizin")
Dentalhygienikerin / Dentalhygieniker MZKH ("Zahnmedizin")
Diplom-Ingenieur/in des Fachbereichs Augenoptik/Diplom-Augenoptiker (FH) AUGE ("Augenheilkunde")
Occularist/in / Glasbläser/in mit Fachrichtung Kunstaugen (Himi) AUGE ("Augenheilkunde")
Chirurgiemechanikerin / Chirurgiemechaniker CHIR ("Chirurgie")
Hörakustikerin / Hörakustiker HNOH ("Hals-Nasen-Ohrenheilkunde")
Hörgeräteakustikerin / Hörgeräteakustiker HNOH ("Hals-Nasen-Ohrenheilkunde")
Diplomingenieur/in für Orthopädie und Rehatechnik ORTH ("Orthopädie")
Orthopädiemechanikerin und Bandagistin / Orthopädiemechaniker und Bandagist ORTH ("Orthopädie")
Orthopädieschuhmacherin / Orthopädieschuhmacher ORTH ("Orthopädie")
Orthopädietechnikerin / Orthopädietechniker ORTH ("Orthopädie")
Dentalingenieur MZKH ("Zahnmedizin")
Zahntechnikerin / Zahntechniker MZKH ("Zahnmedizin")
Fitnessberaterin / Fitnessberater SPOR ("Sport- und Bewegungsmedizin"), REHA ("Physikalische und Rehabilitative Medizin"); wenn keines von beiden zutrifft: PRV ("Prävention")
Fitnessmanagerin / Fitnessmanager SPOR ("Sport- und Bewegungsmedizin"), REHA ("Physikalische und Rehabilitative Medizin"); wenn keines von beiden zutrifft: PRV ("Prävention")
Fitnesstrainerin / Fitnesstrainer SPOR ("Sport- und Bewegungsmedizin"), REHA ("Physikalische und Rehabilitative Medizin"); wenn keines von beiden zutrifft: PRV ("Prävention")


Nach §301 SGB V müssen deutsche Krankenhäuser bei der Abrechnung Fachabteilungen nach dem Schlüssel 6 "Fachabteilungen" gemäß Anhang 1 der BPflV kodieren. Zum leichteren Auffinden des PracticeSettingCodes stellen wir daher hier ein Mapping zwischen dem Fachabteilungsschlüssel für Krankenhäuser und dem PracticeSettingCode bereit. In der Regel ist der PracticeSettingCode inhaltsgleich oder allgemeiner als der Fachabteilungsschlüssel. In wenigen Ausnahmen ist der PracticeSettingCode differenzierter als der Fachabteilungsschlüssel. In diesen Fällen ist ein automatisches Mapping nicht möglich. Daher muss die Fachabteilung in diesem Fall selbst entscheiden, welcher PracticeSettingCode für sie am besten geeignet ist.


Fachabteilungsschlüssel Klartext Fachabteilung practiceSettingCode Displayname PracticeSettingCode Bemerkungen
0100 Innere Medizin INNE Innere Medizin gleicher Text
0200 Geriatrie GERI Geriatrie gleicher Text
0300 Kardiologie KARD Kardiologie gleicher Text
0400 Nephrologie NEPH Nephrologie gleicher Text
0500 Hämatologie und internistische Onkologie HAEM Hämatologie und internistische Onkologie gleicher Text
0600 Endokrinologie ENDO Endokrinologie und Diabetologie Quelle differenzierter
0700 Gastroenterologie GAST Gastroenterologie gleicher Text
0800 Pneumologie PNEU Pneumologie gleicher Text
0900 Rheumatologie RHEU Rheumatologie gleicher Text
1000 Pädiatrie KIJU Kinder- und Jugendmedizin gleiche Bedeutung
1100 Kinderkardiologie KKAR Kinder-Kardiologie gleiche Bedeutung
1200 Neonatologie NNAT Neonatologie gleicher Text
1300 Kinderchirurgie KDCH Kinderchirurgie gleicher Text
1400 Lungen- und Bronchialheilkunde PNEU Pneumologie gleiche Bedeutung
1500 Allgemeine Chirurgie ALCH Allgemeinchirurgie gleiche Bedeutung
1600 Unfallchirurgie UNFC Unfallchirurgie gleicher Text
1700 Neurochirurgie NRCH Neurochirurgie gleicher Text
1800 Gefäßchirurgie GFCH Gefäßchirurgie gleicher Text
1900 Plastische Chirurgie PLCH Plastische und Ästhetische Chirurgie Quelle differenzierter
2000 Thoraxchirurgie THCH Thoraxchirurgie gleicher Text
2100 Herzchirurgie HZCH Herzchirurgie gleicher Text
2200 Urologie UROL Urologie gleicher Text
2300 Orthopädie ORTH Orthopädie gleicher Text
2400 Frauenheilkunde und Geburtshilfe FRAU Frauenheilkunde und Geburtshilfe gleicher Text
2500 davon Geburtshilfe FRAU Frauenheilkunde und Geburtshilfe Quelle differenzierter
2600 Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde HNOH Hals-Nasen-Ohrenheilkunde gleiche Bedeutung
2700 Augenheilkunde AUGE Augenheilkunde gleicher Text
2800 Neurologie NEUR Neurologie gleicher Text
2900 Allgemeine Psychiatrie PSYC Psychiatrie und Psychotherapie Quelle differenzierter
3000 Kinder- und Jugendpsychiatrie KPSY Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie Quelle differenzierter
3100 Psychosomatik/Psychotherapie PSYM Psychosomatische Medizin und Psychotherapie gleiche Bedeutung
3200 Nuklearmedizin NUKL Nuklearmedizin gleicher Text
3300 Strahlenheilkunde STRA Strahlentherapie gleiche Bedeutung
3400 Dermatologie HAUT Haut- und Geschlechtskrankheiten gleiche Bedeutung
3500 Zahn- und Kieferheilkunde, Mund- und Kieferchirurgie MKGC oder MZKH Mapping muss für Abteilung individuell erfolgen
3600 Intensivmedizin INTM Intensivmedizin gleicher Text
2316 Orthopädie und Unfallchirurgie ORTH oder UNFC Mapping muss für Abteilung individuell erfolgen
2425 Frauenheilkunde FRAU Frauenheilkunde und Geburtshilfe Quelle differenzierter
3700 Sonstige Fachabteilung Mapping muss für Abteilung individuell erfolgen
0102 Innere Medizin/Schwerpunkt Geriatrie GERI Geriatrie gleiche Bedeutung
0103 Innere Medizin/Schwerpunkt Kardiologie KARD Kardiologie gleiche Bedeutung
0104 Innere Medizin/Schwerpunkt Nephrologie NEPH Nephrologie gleiche Bedeutung
0105 Innere Medizin/Schwerpunkt Hämatologie und internistische Onkologie HAEM Hämatologie und internistische Onkologie gleiche Bedeutung
0106 Innere Medizin/Schwerpunkt Endokrinologie ENDO Endokrinologie und Diabetologie Quelle differenzierter
0107 Innere Medizin/Schwerpunkt Gastroenterologie GAST Gastroenterologie gleiche Bedeutung
0108 Innere Medizin/Schwerpunkt Pneumologie PNEU Pneumologie gleiche Bedeutung
0109 Innere Medizin/Schwerpunkt Rheumatologie RHEU Rheumatologie gleiche Bedeutung
0114 Innere Medizin/Schwerpunkt Lungen- und Bronchialheilkunde PNEU Pneumologie gleiche Bedeutung
0150 Innere Medizin/Tumorforschung HAEM Hämatologie und internistische Onkologie gleiche Bedeutung
0151 Innere Medizin/Schwerpunkt Coloproktologie GAST Gastroenterologie Quelle differenzierter
0152 Innere Medizin/Schwerpunkt Infektionskrankheiten INNE Innere Medizin Quelle differenzierter
0153 Innere Medizin/Schwerpunkt Diabetes ENDO Endokrinologie und Diabetologie Quelle differenzierter
0154 Innere Medizin/Schwerpunkt Naturheilkunde NATU Naturheilverfahren und alternative Heilmethoden gleiche Bedeutung
0156 Innere Medizin/Schwerpunkt Schlaganfallpatienten (Stroke units, Artikel 7 § 1 Abs. 3 GKV-SolG) INNE Innere Medizin Quelle differenzierter
0224 Geriatrie/Schwerpunkt Frauenheilkunde GERI Geriatrie Quelle differenzierter
0260 Geriatrie/Tagesklinik (für teilstationäre Pflegesätze) GERI Geriatrie Quelle differenzierter
0261 Geriatrie/Nachtklinik (für teilstationäre Pflegesätze) GERI Geriatrie Quelle differenzierter
0410 Nephrologie/Schwerpunkt Pädiatrie NEPH Nephrologie Quelle differenzierter
0436 Nephrologie/Intensivmedizin NEPH Nephrologie Quelle differenzierter
0510 Hämatologie und internistische Onkologie/Schwerpunkt Pädiatrie KONK Kinder-Hämatologie und -Onkologie Quelle differenzierter
0524 Hämatologie und internistische Onkologie/Schwerpunkt Frauenheilkunde GONK Gynäkologische Onkologie gleiche Bedeutung
0533 Hämatologie und internistische Onkologie/Schwerpunkt Strahlenheilkunde HAEM Hämatologie und internistische Onkologie Quelle differenzierter
0607 Endokrinologie/Schwerpunkt Gastroenterologie ENDO Endokrinologie und Diabetologie Quelle differenzierter
0610 Endokrinologie/Schwerpunkt Pädiatrie ENDO Endokrinologie und Diabetologie Quelle differenzierter
0706 Gastroenterologie/Schwerpunkt Endokrinologie GAST Gastroenterologie Quelle differenzierter
0710 Gastroenterologie/Schwerpunkt Pädiatrie GAST Gastroenterologie Quelle differenzierter
0910 Rheumatologie/Schwerpunkt Pädiatrie RHEU Rheumatologie Quelle differenzierter
1004 Pädiatrie/Schwerpunkt Nephrologie KIJU Kinder- und Jugendmedizin Quelle differenzierter
1005 Pädiatrie/Schwerpunkt Hämatologie und internistische Onkologie KONK Kinder-Hämatologie und -Onkologie Quelle differenzierter
1006 Pädiatrie/Schwerpunkt Endokrinologie KIJU Kinder- und Jugendmedizin Quelle differenzierter
1007 Pädiatrie/Schwerpunkt Gastroenterologie KIJU Kinder- und Jugendmedizin Quelle differenzierter
1009 Pädiatrie/Schwerpunkt Rheumatologie KIJU Kinder- und Jugendmedizin Quelle differenzierter
1011 Pädiatrie/Schwerpunkt Kinderkardiologie KKAR Kinder-Kardiologie gleiche Bedeutung
1012 Pädiatrie/Schwerpunkt Neonatologie NNAT Neonatologie gleiche Bedeutung
1014 Pädiatrie/Schwerpunkt Lungen- und Bronchialheilkunde KIJU Kinder- und Jugendmedizin Quelle differenzierter
1028 Pädiatrie/Schwerpunkt Kinderneurologie NPAE Neuropädiatrie gleiche Bedeutung
1050 Pädiatrie/Schwerpunkt Perinatalmedizin PERI Perinatalmedizin gleiche Bedeutung
1051 Langzeitbereich Kinder KIJU Kinder- und Jugendmedizin Quelle differenzierter
1136 Kinderkardiologie/Schwerpunkt Intensivmedizin KKAR Kinder-Kardiologie Quelle differenzierter
1410 Lungen- und Bronchialheilkunde/Schwerpunkt Pädiatrie PNEU Pneumologie Quelle differenzierter
1513 Allgemeine Chirurgie/Schwerpunkt Kinderchirurgie KDCH Kinderchirurgie gleiche Bedeutung
1516 Allgemeine Chirurgie/Schwerpunkt Unfallchirurgie UNFC Unfallchirurgie gleiche Bedeutung
1518 Allgemeine Chirurgie/Schwerpunkt Gefäßchirurgie GFCH Gefäßchirurgie gleiche Bedeutung
1519 Allgemeine Chirurgie/Schwerpunkt Plastische Chirurgie PLCH Plastische und Ästhetische Chirurgie Quelle differenzierter
1520 Allgemeine Chirurgie/Schwerpunkt Thoraxchirurgie THCH Thoraxchirurgie gleiche Bedeutung
1523 Chirurgie/Schwerpunkt Orthopädie ORTH Orthopädie gleiche Bedeutung
1536 Allgemeine Chirurgie/Intensivmedizin (§ 13 Abs. 2 Satz 3 2. Halbsatz BPflV in der am 31.12.2003 geltenden Fassung) ALCH Allgemeinchirurgie Quelle differenzierter
1550 Allgemeine Chirurgie/Schwerpunkt Abdominal- und Gefäßchirurgie ALCH Allgemeinchirurgie Quelle differenzierter
1551 Allgemeine Chirurgie/Schwerpunkt Handchirurgie ALCH Allgemeinchirurgie Quelle differenzierter
2021 Thoraxchirurgie/Schwerpunkt Herzchirurgie THCH Thoraxchirurgie Quelle differenzierter
2036 Thoraxchirurgie/Intensivmedizin THCH Thoraxchirurgie Quelle differenzierter
2050 Thoraxchirurgie/Schwerpunkt Herzchirurgie Intensivmedizin THCH Thoraxchirurgie Quelle differenzierter
2120 Herzchirurgie/Schwerpunkt Thoraxchirurgie HZCH Herzchirurgie Quelle differenzierter
2136 Herzchirurgie/Intensivmedizin (§ 13 Abs. 2 Satz 3 2. Halbsatz BPflV in der am 31.12.2003 geltenden Fassung) HZCH Herzchirurgie Quelle differenzierter
2150 Herzchirurgie/Schwerpunkt Thoraxchirurgie Intensivmedizin HZCH Herzchirurgie Quelle differenzierter
2309 Orthopädie/Schwerpunkt Rheumatologie ORTH Orthopädie Quelle differenzierter
2315 Orthopädie/Schwerpunkt Chirurgie ORTH Orthopädie Quelle differenzierter
2402 Frauenheilkunde/Schwerpunkt Geriatrie FRAU Frauenheilkunde und Geburtshilfe Quelle differenzierter
2405 Frauenheilkunde/Schwerpunkt Hämatologie und internistische Onkologie GONK Gynäkologische Onkologie gleiche Bedeutung
2406 Frauenheilkunde/Schwerpunkt Endokrinologie GEND Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin Quelle differenzierter
2810 Neurologie/Schwerpunkt Pädiatrie NPAE Neuropädiatrie gleiche Bedeutung
2856 Neurologie/Schwerpunkt Schlaganfallpatienten (Stroke units, Artikel 7 § 1 Abs. 3 GKV-SolG) NEUR Neurologie Quelle differenzierter
2928 Allgemeine Psychiatrie/Schwerpunkt Neurologie PSYC Psychiatrie und Psychotherapie Quelle differenzierter
2930 Allgemeine Psychiatrie/Schwerpunkt Kinder- und Jugendpsychiatrie KPSY Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie gleiche Bedeutung
2931 Allgemeine Psychiatrie/Schwerpunkt Psychosomatik/Psychotherapie PSYM Psychosomatische Medizin und Psychotherapie gleiche Bedeutung
2950 Allgemeine Psychiatrie/Schwerpunkt Suchtbehandlung PSYC Psychiatrie und Psychotherapie Quelle differenzierter
2951 Allgemeine Psychiatrie/Schwerpunkt Gerontopsychiatrie PSYC Psychiatrie und Psychotherapie Quelle differenzierter
2952 Allgemeine Psychiatrie/Schwerpunkt Forensische Behandlung FPSY Forensische Psychiatrie gleiche Bedeutung
2953 Allgemeine Psychiatrie/Schwerpunkt Suchtbehandlung, Tagesklinik PSYC Psychiatrie und Psychotherapie Quelle differenzierter
2954 Allgemeine Psychiatrie/Schwerpunkt Suchtbehandlung, Nachtklinik PSYC Psychiatrie und Psychotherapie Quelle differenzierter
2955 Allgemeine Psychiatrie/Schwerpunkt Gerontopsychiatrie, Tagesklinik PSYC Psychiatrie und Psychotherapie Quelle differenzierter
2956 Allgemeine Psychiatrie/Schwerpunkt Gerontopsychiatrie, Nachtklinik PSYC Psychiatrie und Psychotherapie Quelle differenzierter
2960 Allgemeine Psychiatrie/Tagesklinik (für teilstationäre Pflegesätze) PSYC Psychiatrie und Psychotherapie Quelle differenzierter
2961 Allgemeine Psychiatrie/Nachtklinik (für teilstationäre Pflegesätze) PSYC Psychiatrie und Psychotherapie Quelle differenzierter
3060 Kinder- und Jugendpsychiatrie/Tagesklinik (für teilstationäre Pflegesätze) KPSY Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie Quelle differenzierter
3061 Kinder- und Jugendpsychiatrie/Nachtklinik (für teilstationäre Pflegesätze) KPSY Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie Quelle differenzierter
3160 Psychosomatik/Psychotherapie/Tagesklinik (für teilstationäre Pflegesätze) PSYM Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Quelle differenzierter
3161 Psychosomatik/Psychotherapie/Nachtklinik (für teilstationäre Pflegesätze) PSYM Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Quelle differenzierter
3233 Nuklearmedizin/Schwerpunkt Strahlenheilkunde NUKL Nuklearmedizin Quelle differenzierter
3305 Strahlenheilkunde/Schwerpunkt Hämatologie und internistische Onkologie STRA Strahlentherapie Quelle differenzierter
3350 Strahlenheilkunde/Schwerpunkt Radiologie STRA Strahlentherapie Quelle differenzierter
3460 Dermatologie/Tagesklinik (für teilstationäre Pflegesätze) HAUT Haut- und Geschlechtskrankheiten Quelle differenzierter
3601 Intensivmedizin/Schwerpunkt Innere Medizin INTM Intensivmedizin Quelle differenzierter
3603 Intensivmedizin/Schwerpunkt Kardiologie INTM Intensivmedizin Quelle differenzierter
3610 Intensivmedizin/Schwerpunkt Pädiatrie INTM Intensivmedizin Quelle differenzierter
3617 Intensivmedizin/Schwerpunkt Neurochirurgie INTM Intensivmedizin Quelle differenzierter
3618 Intensivmedizin/Schwerpunkt Chirurgie INTM Intensivmedizin Quelle differenzierter
3621 Intensivmedizin/Schwerpunkt Herzchirurgie INTM Intensivmedizin Quelle differenzierter
3622 Intensivmedizin/Schwerpunkt Urologie INTM Intensivmedizin Quelle differenzierter
3624 Intensivmedizin/Schwerpunkt Frauenheilkunde und Geburtshilfe INTM Intensivmedizin Quelle differenzierter
3626 Intensivmedizin/Schwerpunkt Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde INTM Intensivmedizin Quelle differenzierter
3628 Intensivmedizin/Schwerpunkt Neurologie INTM Intensivmedizin Quelle differenzierter
3650 Operative Intensivmedizin/Schwerpunkt Chirurgie INTM Intensivmedizin Quelle differenzierter
3651 Intensivmedizin/Thorax-Herzchirurgie INTM Intensivmedizin Quelle differenzierter
3652 Intensivmedizin/Herz-Thoraxchirurgie INTM Intensivmedizin Quelle differenzierter
3750 Angiologie ANGI Angiologie gleicher Text
3751 Radiologie RADI Radiologie gleicher Text
3752 Palliativmedizin PALL Palliativmedizin gleicher Text
3753 Schmerztherapie INTM, ANAE Mapping muss für Abteilung individuell erfolgen
3754 Heiltherapeutische Abteilung NATU Naturheilverfahren und alternative Heilmethoden Quelle differenzierter
3755 Wirbelsäulenchirurgie ORTH, NRCH Mapping muss für Abteilung individuell erfolgen
3756 Suchtmedizin PSYC Psychiatrie und Psychotherapie Quelle differenzierter
3757 Visceralchirurgie VICH Viszeralchirurgie gleiche Bedeutung
3758 Weaningeinheit INTM Intensivmedizin Quelle differenzierter
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DocumentEntry.typeCode

Das Attribut typeCode ist gemäß IHE XDS zwingend gefordert und kann zusätzlich zum classCode zur genaueren Klassifizierung des Dokuments genutzt werden, z.B. kann ein Dokument mit classCode "Befunde" durch den typeCode als "Pathologiebefund" oder als "Ergebnisse bildgebender Diagnostik" gekennzeichnet werden. Das Attribut typeCode stellt keine Spezialisierung von classCode dar. Somit kann ein bestimmter typeCode mit verschiedenen classCodes zur Beschreibung unterschiedlicher Dokumente kombiniert werden. Zum Beispiel haben ein Röntgenbild und der dazugehörige Radiologie-Befund den gleichen typeCode "Ergebnisse bildgebender Diagnostik" aber zwei unterschiedliche classCodes, "Bilddaten" bzw."Befunde". Daraus folgt, dass ein Dokument sowohl einem classCode als auch einem typeCode explizit zugeordnet werden muss; die Zuordnung zu einem typeCode allein reicht nicht aus, weil hierüber kein implizites Mapping auf einen einzigen „übergeordneten“ classCode möglich ist.

Eine noch detailliertere Beschreibung der Dokumentenart kann jederzeit nach Bedarf über das Freitext-Attribut "DocumentEntry.title" erfolgen (z.B. "Röntgen-Thorax-Befund" oder "Anamnesebogen"). Dieses wird in der Regel nicht maschinell ausgewertet (d.h. nicht zur Suche, Filterung, Gliederung herangezogen), sondern dient primär dem Anwender als zusätzliche Information im Benutzerinterface. Auch wird in der Dokumentenquelle bei medizinischen Dokumenten häufig kein anderer Dokumententitel geführt, daher bietet sich eine solche detaillierte Beschreibung der Dokumentenart ("Röntgen-Thorax-Befund") als Titel an.

IHE International empfiehlt, dass eine XDS Affinity Domain die Wertemenge für das Attribut typeCode definiert. Zur Definition der Wertemenge kann auf internationale Codes aus SNOMED CT, LOINC oder auf eigene Codes zurückgegriffen werden. Da die internationalen Codesysteme nicht alle gängigen Dokumententypen in Deutschland abbilden, hat man sich in der Arbeitsgruppe "Value Sets" von IHE Deutschland entschieden, ein eigenes Codesystem zu erstellen. Dieses Codesystem ist nicht hierarchisch aufgebaut, auch wenn dies manchmal den Anschein erweckt. Das Konzept Befunde ist beispielsweise nicht der Oberbegriff zu Konzepten wie Mikrobiologiebefunde und Pathologiebefunde, sondern umfasst nur die Befunde, die nicht durch andere Konzepte abgedeckt werden.

Bei Verwendung von IHE APPC Dokumenten muss auch der dort fest vorgegebene LOINC Code unterstützt werden. Bei Verwendung von IHE BPPC Dokumenten ist der Einsatz von LOINC für den typeCode nicht gefordert. Bei IHE BPPC gibt es stattdessen eine Vorgabe für den Einsatz eines LOINC Codes als classCode.

Die Codes für das ValueSet werden in ART-DECOR zusammen mit den anderen von IHE Deutschland erstellten ValueSets veröffentlicht (http://art-decor.org/art-decor/decor-valuesets--ihede-) und hier eingebunden. Sollte es zu Darstellungsproblemen bei den eingebundenen Wertelisten kommen, bitten wir den geneigten Leser direkt auf [ART-DECOR] zuzugreifen.


Id1.2.276.0.76.11.38Gültigkeit2018‑07‑13 16:22:05
Canonical URIhttp://ihe-d.de/ValueSets/IHEXDStypeCode
StatusKgreen.png DefinitivVersions-Labelv2
NameIHEXDStypeCodeAnzeigenameIHE XDS typeCode
BeschreibungEN-US.png typeCode (XDSDocumentEntry)
A low-level classification of XDS Documents within a classCode that describes class, event, specialty, and setting.
2 Quell-Codesysteme
1.3.6.1.4.1.19376.3.276.1.5.9 - Dokumententypen - http://ihe-d.de/CodeSystems/IHEXDStypeCode
2.16.840.1.113883.6.1 - Logical Observation Identifier Names and Codes - urn:oid:2.16.840.1.113883.6.1
Level/ TypCodeAnzeigenameCodesystemBeschreibung
0‑L
ABRE
Abrechnungsdokumente
DokumententypenAdministrative Dokumente, die die Abrechnung eines Patientenfalles betreffen. Medizinische Dokumentation, die als Grundlage für die Abrechnung oder als Begründung für die Behandlung herangezogen wird, ist mit dem entsprechenden Konzept abzubilden. Einwilligungen zur Datenweitergabe an Abrechnungsstellen usw. werden mit dem Konzept EINW ("Einwilligungen/Aufklärungen") abgebildet. Der nicht abrechnungsbezogene Schriftwechsel mit der Krankenkasse wird mit dem Konzept SCHR ("Schriftwechsel (administrativ)") abgebildet.
Beispiele: Abrechnungsschein, Rechnung ambulante/stationäre Behandlung, Kostenübernahmeverlängerung
0‑L
ADCH
Administrative Checklisten
DokumententypenAdministrative Belege, die in erster Linie der Unterstützung von Organisationsprozessen dienen. Checklisten die primär zur Qualitätssicherung dienen werden mit dem Konzept QUAL ("Qualitätssicherung") abgedeckt. Checklisten die den Aufnahmeprozess betreffen werden mit dem Konzept AUFN ("Einweisungs- und Aufnahmedokumente") abgebildet.
Beispiele: Aktenlaufzettel, Checkliste Entlassung
0‑L
ANTR
Anträge und deren Bescheide
DokumententypenDokumente, die einer Zustimmung bestimmter Institutionen bedürfen, und deren Bescheide, um spezielle Leistungen und Maßnahmen in Anspruch nehmen zu können. Beispiele: Antrag auf Rehabilitation, AHB-Antrag, Antrag auf Betreuung, Antrag auf gesetzliche Unterbringung, Verlängerungsantrag, Antrag auf Psychotherapie, Antrag auf Pflegeeinstufung,  Kostenübernahmeantrag, Fixierungsanordnung, Wiedereingliederungsplan.
0‑L
ANAE
Anästhesiedokumente
DokumententypenDokumentation zur Planung und Durchführung von Narkosen/Anästhesien, einschließlich der ausgefüllten Anamnese- und Aufklärungsbögen zur Anästhesie. Ausnahmen: Unterschriebene Patienteneinwilligungen zur Anästhesie werden mit dem Konzept EINW ("Einwilligungen/Aufklärungen") abgebildet.
Beispiele:
Anästhesieprotokoll, Narkoseprotokoll, Aufwachraumprotokoll, Checkliste Anästhesie
0‑L
BERI
Arztberichte
DokumententypenÄrztliche Zusammenfassungen und Verlaufsbeurteilungen von Behandlungsepisoden, Epikrisen und Abschlussberichte zu stationären oder ambulanten Behandlungsfällen.
Beispiele: Arztbrief, Entlassungsbericht, Ärztliche Stellungnahme, Durchgangsarztbericht / BG-Bericht, Rehabericht, Verlegungsbericht, vorläufiger Arztbericht, ärztlicher Verlaufsbericht, Ambulanzbericht
0‑L
BESC
Ärztliche Bescheinigungen
DokumententypenBestätigung eines Arztes über einen bestimmten, patientenbezogenen Sachverhalt.
Beispiele: Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, Beurlaubung, Todesbescheinigung, Ärztliche Bescheinigung, Notfall-/ Vertretungsschein
0‑L
BEFU
Ergebnisse Diagnostik
DokumententypenAlle Arten von Befunden und Befundbeurteilungen, sofern sie nicht durch spezifischere Konzepte abgebildet werden, z.B. BILD ("Ergebnisse Bildgebende Diagnostik"), FUNK ("Ergebnisse Funktionsdiagnostik"), MKRO ("Ergebnisse Mikrobiologie"), PATH ("Pathologiebefundberichte") oder VIRO ("Ergebnisse Virologie"). Auch die zugehörigen Untersuchungsanforderungen werden mit diesem Konzept abgebildet.
Beispiele: Laborbefund, PoCT-Befund, RIA-Befund, Anatomische Skizzen, Befundbogen, Bericht Gesundheitsuntersuchung, Krebsfrüherkennung,  Befund berufliche Belastungserprobung, Endokrinologiebefund, Fettstoffwechselanalytik, Hämostaseologiebefund/Gerinnung, Hämatologiebefund, Klinische Chemie, Protein-Labor, Hb-Labor, Gesichtsfeldbefund, Blutgasanalyse, Blutzuckeranalyse, Laboranforderung
0‑L
BSTR
Bestrahlungsdokumentation
DokumententypenDokumentation zur Planung und Durchführung von Radiotherapien, einschließlich der ausgefüllten Anamnese- und Aufklärungsbögen zur Bestrahlungstherapie.
Beispiele: Bestrahlungsplan, Bestrahlungsprotokoll, Bestrahlungsverordnung, Radiojodtherapieprotokoll, Therapieprotokoll mit Radionukleiden, Brachytherapieprotokoll, Bericht zur interventionellen Radioonkologie
0‑L
AUFN
Einweisungs- und Aufnahmedokumente
DokumententypenDokumente die im Rahmen von Überweisungs-, Einweisungs- und Aufnahmeprozessen entstehen oder diese Prozesse unterstützen. Dies betrifft sowohl stationäre wie auch ambulante Aufnahmen in Krankenhäusern und Reha-Einrichtungen, wie auch Besuche bei niedergelassenen Ärzten und Therapeuten. Diese Dokumente beinhalten üblicherweise patientenbezogene Daten, den bisherigen Krankheitsverlauf und aktuellen Zustand des Patienten sowie erste Untersuchungen/Therapieansätze. Beispiele: Anamnesebogen, Anmeldung Aufnahme, Checkliste Aufnahme, Verordnung einer Krankenhausbehandlung, Überweisungsschein, G-AEP-Kriterien, Stammblatt, Aufnahmebogen
0‑L
EINW
Einwilligungen/Aufklärungen
DokumententypenDokumente, Formulare und sonstige Erklärungen, die der Patient im Verlauf des Versorgungsprozesses unterschreibt, einschließlich dokumentierter Aufklärungen. Ausnahmen: Verträge; Aufklärungsbögen zu Anästhesie und Bestrahlung werden über die Konzepte ANAE ("Anästhesiedokumente") bzw. BSTR ("Bestrahlungsdokumentation") abgebildet.
Beispiele: Einwilligung zur Datenweitergabe, Einverständniserklärung, Aufklärungs- und Einwilligungsbogen zum chirurgischen Eingriff, Erklärung zum Verlassen der Klinik gegen ärztlichen Rat, vom Patienten unterschriebene Belehrungen
0‑L
FUNK
Ergebnisse Funktionsdiagnostik
Dokumententypen Protokolle, Untersuchungsergebnisse, Befunde und Beurteilungen aus apparativer oder instrumenteller Diagnostik ohne Bildgebung; auch die zugehörigen Untersuchungsanforderungen werden mit diesem Konzept abgebildet. Beispiele: EEG, EMG, EKG-Befund, EKG-Kurvenausdruck, EKGMessdaten, Manometriebefund, Temperaturmesskurve, Schlaflabordokumentationsbogen, Blutdruckprotokoll, Lungenfunktionsbefund, Spiroergometriebefund, Herzschrittmacher-Protokoll, Belastungs-EKG, Protokoll einer diagnostischen Punktion,
Mini Mental Status Test, Schmerzerhebungsbogen, Ernährungsscreening, Aachener Aphasie Test, Dem Tect, Sturzrisikoerfassungsbogen, Geriatrische Depressionsskala
0‑L
BILD
Ergebnisse bildgebender Diagnostik
DokumententypenUntersuchungsergebnisse aus apparativer Diagnostik mit bildgebenden Verfahren, einschließlich Bildern, Befunden und Beurteilungen. Auch Bilder und Befunde aus interventionellen radiologischen Verfahren werden mit diesem Konzept abgebildet. Auch die zugehörigen Untersuchungsanforderungen werden mit diesem Konzept abgebildet.
Beispiele: Radiologiebefund, Röntgenbild (CR), CT, MRT, PET, Sonographie, Mammographie, Endoskopiebefund, Szintigraphie, Herzkatheter-Bericht, Echokardiographie, Bronchoskopiebefund, Neuroradiologischer Befund, Angiographiebefund, Anforderungsschein Duplexsonographie
0‑L
FALL
Fallbesprechungen
DokumententypenDokumente bezüglich einer patientenbezogenen Beratung zwischen Fachärzten, Therapeuten oder Pflegepersonal. Bei fachspezifischen Dokumententypen wie Tumorboardprotokolle, sollte stattdessen das spezifischere Konzept verwendet werden, z.B. ONKO ("Onkologische Dokumente"). Fallbesprechungen, die rein aus einem pflegerischem Team bestehen, werden unter Pflegedokumentation abgebildet.
Beispiele: interdisziplinäre Fallkonferenzprotokolle, interprofessionelle Fallkonferenzprotokolle
0‑L
FOTO
Fotodokumentation
DokumententypenBildaufnahmen (digitale oder konventionelle Fotografie) von Körperregionen bzw. Ganzkörperaufnahmen, die im Verlauf der Behandlung zum Zwecke der Diagnostik oder der Verlaufsbeurteilung angefertigt werden; die Fotos bzw. Fotoserien können durch (wenige) weitere Angaben ergänzt sein (z.B. Vermessungen, Verschlagwortung, Lokalisation, zeitlicher Bezug usw.). Ausnahme: siehe WUND ("Wunddokumentation“) und OPDK („OP-Dokumente“). Beispiele: Fotodokumentation von Erkrankungen des Haut-/Haarsystems, prä-/post-operative Fotos der plastischen Chirurgie, fotografische Zahn-/Kieferaufnahmen der Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, Aufnahmen in der Augenheilkunde
0‑L
FPRO
Therapiedokumentation
Dokumententypen Dokumentation zur Durchführung von Therapien, durch ärztliche und nicht-ärztliche Therapeuten. Auch die zugehörigen Therapieanforderungen werden mit diesem Konzept abgebildet. Bei fachspezifischen Dokumententypen wie Bestrahlungsprotokollen, sollte stattdessen das spezifischere Konzept verwendet werden, z.B. BSTR ("Bestrahlungsdokumentation"), OPDK ("OP-Dokumente"). Reine Dokumentation der Medikation wird durch das Konzept MEDI ("Medikamentöse Therapien") abgebildet. Beispiele: Ergotherapieprotokoll, Logopädieprotokoll, Physiotherapieprotokoll, Schmerztherapieprotokoll, Reanimationsprotokoll, Dialysedokumente, Psychotherapeutische Dokumente
0‑L
IMMU
Ergebnisse Immunologie
DokumententypenUntersuchungsergebnisse der serologischen oder zellulären Diagnostik für Autoimmun- und Immundefekterkrankungen einschließlich immunologischer Testergebnisse zu Seren, Punktaten, Abstrichen usw.; auch die zugehörigen Untersuchungsanforderungen werden mit diesem Konzept abgebildet. Beachte verwandte Konzepte: MKRO ("Ergebnisse Mikrobiologie") und VIRO ("Ergebnisse Virologie").
Beispiele: Rheumaserologiebefund, Allergologiebefund/Autoantikörpertest, Complement-analytischer Befund, Befund der zellulären Immundefektdiagnostik
0‑L
INTS
Intensivmedizinische Dokumente
DokumententypenDokumente, welche den stationären Aufenthalt und Krankheitsverlauf des Patienten sowie durchgeführte Maßnahmen auf einer Intensivstation oder Intermediate Care Station beschreiben. Ausgenommen ist der intensivmedizinische Komplexbehandlungsbogen, dieser wird durch KOMP ("Komplexbehandlungsbogen") abgebildet.
Beispiele: Beatmungsprotokoll, Intensivkurve, Intensivpflegebericht, Monitoringausdruck, Intensivdokumentationsbogen, Intensivmedizinische Scores/Assessments (SAPS-II, TISS, Glasgow Coma Scale,…)
0‑L
KOMP
Komplexbehandlungsbögen
DokumententypenAlle Erfassungsbögen bzw. Datensätze zur hochaufwendigen Pflege oder Therapie (gemäß OPS 8-97...8-98) für die genaue und vollständige Abrechnung (nach DRG).
Beispiele: Geriatrischer Komplexbehandlungsbogen, Intensivmedizinischer Komplexbehandlungsbogen, MRSA Komplexbehandlungsbogen, Neurologischer Komplexbehandlungsbogen, Palliativmedizinischer Komplexbehandlungsbogen, PKMS Bogen
0‑L
MEDI
Medikamentöse Therapien
DokumententypenTherapieprotokolle zum Nachweis der Verabreichung oder Verordnung von Arzneimitteln.
Beispiele: Medikamentenplan, Chemotherapieprotokoll, Hormontherapieprotokoll, Apothekenbuch, Rezept, Anforderung Medikation
0‑L
MKRO
Ergebnisse Mikrobiologie
DokumententypenUntersuchungsergebnisse kultureller, serologischer oder molekularbiologischer Erregerdiagnostik zur bakteriologischen oder mikrobiologischen Analyse von Abstrichen, Punktaten, Sekreten, Seren usw.; auch die zugehörigen Untersuchungsanforderungen werden mit diesem Konzept abgebildet. Beachte verwandte Konzepte: IMMU ("Ergebnisse Immunologie") und VIRO ("Ergebnisse Virologie").
Beispiele: Befund über Nachweis von pathogenen Bakterien, Mikrobiologiebefund, MRSA-Schnelltest, Anforderungsschein Mikrobiologie
0‑L
OPDK
OP-Dokumente
DokumententypenDokumente, die in direktem Zusammenhang mit einer durchgeführten Operation (gemäß OPS Kapitel 5) stehen mit Ausnahme der OP-Einwilligung / Aufklärung. Dazu zählen auch Belege, die zum Nachweis der durchgeführten Maßnahmen und verwendeten Materialien vor, während und nach der Operation dienen. Beispiele: OP-Bericht, OP-Protokoll, OP-Checklisten, Sterilgut-/Chargendokumentation, Anmeldungsbogen OP, OPBilddokumentation, Tuchprotokoll, postoperative Verordnungen, Implantatsprotokoll
0‑L
ONKO
Onkologische Dokumente
DokumententypenDokumente, welche in direktem Zusammenhang mit einer Tumorerkrankung und deren Nachsorge stehen. Ausgenommen sind Dokumente, in der Diagnostik und Therapie des Patienten festgehalten werden und die durch die entsprechenden spezifischeren Konzepte abgebildet werden, z.B. BEFU ("Ergebnisse Diagnostik"), OPDK ("OP-Dokumente"), BSTR ("Bestrahlungsdokumentation").
Beispiele: onkologische Follow-Up - Dokumente, Meldebogen Krebsregister, Tumorlokalisationsbogen, Tumorboardprotokoll
0‑L
PATH
Pathologiebefundberichte
DokumententypenBefundberichte aus Pathologie, Histologie, Zytopathologie und Molekularpathologie von Organen, Gewebeproben, Zellproben, Foeten usw.; auch die zugehörigen Untersuchungsanforderungen werden mit diesem Konzept abgebildet.
Beispiele: Histologiebefund, Histologieanforderung, Autopsiebericht, Befund Dermatopathologie, Befund Hämatopathologie, Immunhistochemiebefund, Neuropathologiebefund, Schnellschnitt-Ergebnis, Probenbegleitschein Pathologie
0‑L
PATD
Patienteneigene Dokumente
DokumententypenDokumente, welche der Patient zu seinem Kontakt in der Gesundheitseinrichtung mitbringt, die aber nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit dem aktuellen Kontakt stehen müssen. Sowie Dokumente, in denen das mitgebrachte Patienteneigentum festgehalten wird.
Beispiele: Ausweise, Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, Wertgegenständeverwaltung, Notfalldatensatz, Patiententagebuch
0‑L
PATI
Patienteninformationen
DokumententypenReine Informationsblätter für den Patienten, welche über den Aufenthalt, Verlauf oder eine Krankheit informieren. Diese können auch patientenspezifische Informationen beinhalten. Zusätzlich Terminerinnerungen, Schulungsnachweise und ähnliche dem Patienten ausgehändigte oder an ihn versandte Unterlagen. Beispiele: vom Patienten nicht unterschriebene Belehrung, Informationsblatt, Schulungsunterlagen, Protokolle individueller Ernährungsberatung
0‑L
PFLG
Pflegedokumentation
DokumententypenAlle Arten von Dokumenten, welche üblicherweise vom Pflegepersonal erstellt oder ausgefüllt werden, sofern sie nicht durch spezifischere Konzepte abgebildet werden (z.B. Wunddokumentation, Ergebnisse Funktionsdiagnostik, Intensivmedizinische Dokumente). Anforderungen von Therapien werden durch Therapiedokumentation abgebildet.
Beispiele: Pflegebericht, Pflegekurve, Pflegeplan, Pflegeüberleitungsbogen, Sturzprotokoll, Überwachungsprotokoll, Pflegeanamnesebogen, Ernährungsplan, Dekubitusrisikoeinschätzung, Barthel-Index, Bradenskala, Diabetikerkurve
0‑L
57016-8
Patienteneinverständniserklärung
Logical Observation Identifier Names and CodesIHE APPC verwendet diesen Class Code für "Privacy Consent Documents", d.h. für Einwilligungsdokumente mit maschinen-lesbaren Zugriffsregeln.
0‑L
QUAL
Qualitätssicherung
DokumententypenFormulare, welche zur Qualitätssicherung der Krankenhausabläufe ausgefüllt werden müssen.
Beispiele: Pflegestandards, Hygienestandards, Qualitätssicherungsbögen
0‑L
RETT
Rettungsdienstliche Dokumente
DokumententypenBelege für einen Patienten, welche vom Rettungsdienst erstellt werden. Ausnahme: Reanimationsprotokolle werden über das Konzept FPRO („Therapiedokumentation“) abgebildet.
Beispiele: Rettungsdienst-/Notarztprotokoll, Rettungstechnische Daten
0‑L
SCHR
Schriftwechsel (administrativ)
DokumententypenEinrichtungsübergreifender Brief-/Fax-/E-Mailverkehr z.B. Krankenhaus-Krankenkasse, Krankenhaus-Patient usw. Beinhaltet auch solche Dokumente die dem Patienten mitgegeben werden. Das Ziel ist nicht die unmittelbare Patientenversorgung sondern davon unabhängige bzw. diese allenfalls begleitende organisatorische oder administrative Aufgaben, solange diese nicht durch die spezifischeren Konzepte PATI ("Patienteninformationen") oder ABRE ("Abrechnungsdokumente") abgedeckt sind. Beispiele: Anforderung Unterlagen, Schriftverkehr Amtsgericht, Schriftverkehr MDK Arzt, Schriftverkehr Krankenkasse, Schriftverkehr Deutsche Rentenversicherung, Bescheinigung über Krankenhausaufenthalt
0‑L
GEBU
Schwangerschafts- und Geburtsdokumentation
DokumententypenDokumente mit allen Informationen über die Phase vor, während und nach dem Geburtsverlauf, inklusive Funktionsdiagnostik (z.B. CTG) und Bildgebende Diagnostik und ähnliche Befunde die sich auf das Kind beziehen. Weiterhin beinhalten das Konzept Belege zur Neugeborenversorgung, wenn sie der Akte der Mutter zugeordnet sind. Verordnungen und Medikamentationsdokumentation hingegen werden über die jeweiligen Konzepte (VERO und MEDI) abgebildet.
Beispiele: Geburtenbericht, Geburtenprotokoll, Geburtenverlaufskurve, Neugeborenenscreening, Partogramm, Wiegekarte, Neugeborenendokumentationsbogen, Säuglingskurve
0‑L
SOZI
Sozialdienstdokumente
DokumententypenDokumentation zu Leistungen des Sozialdienstes o.ä., bei denen Patienten über verschiedene Unterstützungsangebote informiert, beraten und bei Inanspruchnahme begleitet werden. Ausnahmen: siehe Konzept ANTR ("Anträge und deren Bescheide").
Beispiele: Beratungsbogen sozialer Dienst, Soziotherapeutischer Betreuungsplan, Einschätzung Sozialdienst, Abschlussbericht Sozialdienst, Entlassungsmanagement-Bericht, Hilfsmittel-Versorgungsplan, Empfehlungen zur häuslichen Unterbringung und Pflege
0‑L
STUD
Studiendokumente
DokumententypenPatientenbezogene Dokumente, die für die Durchführung der Studie (Einschluss, Durchführung, Ende) oder anderer Forschungsvorhaben notwendig sind.
Beispiele: CRF-Bogen, Einwilligung in Studie, Protokoll Ein- und Ausschlusskriterien, Prüfplan, SOP Bogen, Studienbericht
0‑L
TRFU
Transfusionsdokumente
DokumententypenDokumentation von der Entnahme bis zur Transfusion aller Blutprodukte. Ausnahmen: Blutgruppenserologie, Immunhämatologie usw. werden durch das Konzept BEFU ("Ergebnisse Diagnostik") abgebildet.
Beispiele: Anforderung Blutkonserve, Blutspendeprotokoll, Bluttransfusionsprotokoll, Konservenbegleitschein, Herstellungs- und Prüfprotokolle von Blutkomponenten
0‑L
TRPL
Transplantationsdokumente
DokumententypenDokumentation im Zusammenhang mit der Transplantation von Organen oder Gewebe, sowohl Transplantatspender als auch Transplantatempfänger betreffend. Ausgenommen sind Dokumente, in der Diagnostik und Therapie des Patienten festgehalten werden und die durch die entsprechenden spezifischeren Konzepte abgebildet werden, z.B. BEFU ("Ergebnisse Diagnostik"), OPDK ("OP-Dokumente"), usw. 
Beispiele: Transplantationsprotokoll, Spenderdokument
0‑L
VERO
Verordnungen
DokumententypenVerordnungen für Heil- und Hilfsmittel, Krankentransport oder andere medizinische Güter und Dienstleistungen mit Ausnahme der Überweisungen und Verordnung von Krankenhausbehandlung. Verordnete Medikationen fallen unter MEDI ("Medikamentöse Therapie"). Überweisungen und Verordnungen von Krankenhausbehandlung werden über das Konzept AUFN („Einweisungs- und Aufnahmedokumente“) abgedeckt.
Beispiele: Hilfsmittel, Krankentransport, Verordnung von Physiotherapie
0‑L
VERT
Verträge
DokumententypenVerträge, welche für die stationäre/ambulante Versorgung abgeschlossen werden.
Beispiele: Behandlungsvertrag, Wahlleistungsvertrag, Heimvertrag
0‑L
VIRO
Ergebnisse Virologie
DokumententypenUntersuchungsergebnisse der Virusdiagnostik einschließlich virologischer Testergebnisse zu Abstrichen, Sekreten, Seren usw.; auch die zugehörigen Untersuchungsanforderungen werden mit diesem Konzept abgebildet. Beachte verwandte Konzepte: IMMU ("Ergebnisse Immunologie") und MKRO ("Ergebnisse Mikrobiologie").
Beispiele: Befund über Nachweis von humanpathogenen Viren, Virologiebefund, ELISA, Anforderungsschein Virologie
0‑L
WUND
Wunddokumentation
DokumententypenBerichte und Verlaufsdokumentationen zur Wunderfassung sowie Wundversorgung eines Patienten, einschließlich der hierfür spezifischen Fotodokumentation.
Beispiele: Wunddokumentationsbogen, Bewegungs- und Lagerungsplan, Wundverlaufsbericht, Wundfotos mit/ohne Vermessungen, Dekubitusdokumentation Ausgeschlossen: Dekubitusrisikoeinschätzung (siehe Pflegedokumentation).

Legende: Typ L=leaf, S=specializable, A=abstract, D=deprecated. NullFlavors werden im @nullFlavor Attribut statt in @code angegeben.
Dieses Material ist Teil des Leitfadens Implementierungsleitfaden.
  • Direkt im Wiki geändert werden sollten Schreibfehler, ergänzende Hinweise.
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SubmissionSet.contentTypeCode

Das Attribute 'contentTypeCode' ist gemäß IHE verpflichtend für ein SubmissionSet und erlaubt die Angabe des Grundes für die Übermittlung von neuen Daten, wie z.B. Weiterbehandlung, Verlegung, Einweisung.

IHE International spezifiziert, dass der contentTypeCode die klinische Aktivität beinhalten soll (IHE ITI TF-3 Vol 3, Abschnitt 4.2.3.3.4), welche zum Zusammenstellen und Versenden der Daten geführt hat. Jedoch beschränkt sich der contentTypeCode auf einen einzigen Wert. Da die klinische Aktivität aber häufig durch einen einzigen Wert nicht ausreichend beschrieben werden kann, wurde sich innerhalb der Arbeitsgruppe darauf geeinigt, lediglich den Grund der Übermittlung im 'contentTypeCode' zu kodieren. Wir empfehlen, die klinische Aktivität stattdessen über die flexiblere 'eventCodeList' auf Ebene des Dokuments zu kodieren. Wenn es aufgrund eng umrissener Anwendungsfälle innerhalb einer Affinity Domain möglich ist, die klinische Aktivität ausreichend anhand einer überschaubaren Liste an Codes zu beschreiben, kann dies über ein eigenes Value Set abgebildet werden.

Die Arbeitsgruppe "Value Sets" von IHE Deutschland definiert die möglichen Werte dieses Attributs in einem eigenen Codesystem, da kein adäquates Codesystem existiert, welches die verschiedenen Gründe der Übertragung auf einem grobgranularen Level beschreibt.

Besonders bei Profilen wie IHE XDR oder IHE XDM ist die Verwendung des SubmissionSets von Bedeutung, da hier nicht zwangsweise eine komplette Patientenakte vorliegt und die Visualisierung der Daten anhand der einzelnen Übermittlung, sprich des SubmissionSets, geschieht. Daher ist es besonders bei diesen Profilen von Bedeutung, den Grund der Übermittlung der Daten zu kodieren.

Das ValueSet ist als "open" definiert, damit es um weitere, ggf. projektspezifische Übermittlungsgründe erweitert werden kann.

Die Codes für das ValueSet werden in ART-DECOR zusammen mit den anderen von IHE Deutschland erstellten ValueSets veröffentlicht (http://art-decor.org/art-decor/decor-valuesets--ihede-) und hier eingebunden. Sollte es zu Darstellungsproblemen bei den eingebundenen Wertelisten kommen, bitten wir den geneigten Leser direkt auf [ART-DECOR] zuzugreifen.


Id1.2.276.0.76.11.39Gültigkeit2018‑07‑13 13:28:16
Canonical URIhttp://ihe-d.de/ValueSets/IHEXDScontentTypeCode
StatusKgreen.png DefinitivVersions-Labelv2
NameIHEXDScontentTypeCodeAnzeigenameIHE XDS contentTypeCode
BeschreibungEN-US.png contentTypeCode (XDSSubmissionSet)
The code specifying the type of clinical activity that resulted in placing XDS Documents in a SubmissionSet.
Quell-Codesystem
1.3.6.1.4.1.19376.3.276.1.5.12 - Grund der Übermittlung - urn:oid:1.3.6.1.4.1.19376.3.276.1.5.12
Level/ TypCodeAnzeigenameCodesystemBeschreibung
0‑S
1
Patientenkontakt
Grund der Übermittlung
1‑L
2
Verlegung
Grund der Übermittlung
1‑L
3
Entlassung
Grund der Übermittlung
1‑L
4
Überweisung/Einweisung
Grund der Übermittlung
1‑L
5
Aufnahme
Grund der Übermittlung
1‑L
6
Anforderung
Grund der Übermittlung
0‑L
7
Auf Anfrage
Grund der Übermittlung
0‑L
8
Veranlassung durch Patient
Grund der ÜbermittlungRegelmäßige Übertragungen (z.B. Implantate, Fitnesstracker), auch wenn durch den Patienten ursprünglich veranlasst, werden über das Konzept 11 ("Monitoring") abgebildet.
0‑L
9
Konsil/Zweitmeinung
Grund der Übermittlung
0‑L
10
Systemwechsel/Archivierung
Grund der Übermittlung
0‑L
11
Monitoring
Grund der Übermittlung

Legende: Typ L=leaf, S=specializable, A=abstract, D=deprecated. NullFlavors werden im @nullFlavor Attribut statt in @code angegeben.
Dieses Material ist Teil des Leitfadens Implementierungsleitfaden.
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Folder.codeList

Gerade bei longitudinalen Akten stellt sich die Frage, wie die eingestellten Dokumente geordnet werden können. Die in den IHE Document Sharing Profilen vorhandenen Ordner (Folder) entsprechen Markierungen (oft auch als "Tags" bezeichnet), wobei einem Dokument auch mehrere solche Markierungen problemlos zugewiesen werden können. Dies entspricht dem bei Blogs häufig verwendetem System, bei dem ein Artikel mit einem oder mehreren Tags versehen werden. Dies erlaubt es, die Blog Einträge in mehrere, sich überschneidende Teilmengen aufzuteilen, die unterschiedliche Themengebiete darstellen. Im Gegensatz zu Tags bei Blog Software werden die Folder in den IHE Document Sharing Profilen jedoch nicht nur durch eine frei wählbare Zeichenkette beschrieben, sondern zusätzlich durch einen Identifier und durch eine Liste von Codes.

Ein Dokument kann in XDS also mehreren Ordnern zugeordnet werden, die wiederum durch mehrere Codes gekennzeichnet sein können. Die Ordner (Folder) in XDS entsprechen somit nicht dem Ordnerprinzip, mit dem die verbreiteten Betriebssysteme (Windows, UNIX, Linux) Dokumente organisieren. Dort werden die Dokumente in hierarchischen Strukturen entsprechenden Ankerpunkten zugeordnet. Diese Strukturen werden dabei über Pfadangaben realisiert, die durch voneinander getrennten Zeichenketten organisiert werden. Somit übernehmen diese zusammengesetzten Zeichenketten die Ablagelogik. (z.B. "C \ Windows \ System" oder "usr \ local"). Ein Dokument kann in einem solchen System typischerweise nur einem Ordner zugeordnet werden. (Manche Betriebssysteme ermöglichen über Verknüpfungseinträge auch eine Mehrfachzuordnung.) Die Ordner in XDS sind nicht hierarchisch, da sich keine Beziehungen zwischen Ordnern (wie Ordner A1 ist ein Unterordner von Ordner A) abbilden lassen.

Die Einsatzzwecke von Ordnern in den IHE Document Sharing Profilen sind vielfältig und werden hier nicht weiter eingeschränkt. Daher ist das Value Set auch als open deklariert und kann um zusätzliche Codes erweitert werden. Um redundante Kennzeichnungen (und daraus häufig resultierende Widersprüchen) zu vermeiden, wird empfohlen keine Ordner anzulegen, die die schon vorhandenen Metadaten duplizieren. Z.B. ist eine Grobklassifizierung von Dokumenten durch den classCode schon gegeben, daher muss kein XdsFolder für "Befunde" angelegt werden. Ebenso kann eine Verlinkung eines Dokuments mit dem zugehörigen administrativen Fall eines Krankenhauses durch die referenceIdList in den XdsDocumentEntry Metadaten realisiert werden, ohne für jeden Fall einen Folder anlegen zu müssen. Die Nutzung der XdsDocumentEntry Metadaten ist prinzipiell zu bevorzugen, da sich diese in XDS Anfragen weitaus flexibler einsetzen lassen und - im Gegensatz zum XdsFolder - kein explizites Anlegen und Verknüpfen erfordern.

Die Codes für das ValueSet werden in ART-DECOR zusammen mit den anderen von IHE Deutschland erstellten ValueSets veröffentlicht (http://art-decor.org/art-decor/decor-valuesets--ihede-) und hier eingebunden. Sollte es zu Darstellungsproblemen bei den eingebundenen Wertelisten kommen, bitten wir den geneigten Leser direkt auf [ART-DECOR] zuzugreifen.


Id1.2.276.0.76.11.40Gültigkeit2018‑07‑13 13:27:21
Canonical URIhttp://ihe-d.de/ValueSets/IHEXDScodeList
StatusKgreen.png DefinitivVersions-Labelv2
NameIHEXDScodeListAnzeigenameIHE XDS codeList
BeschreibungEN-US.png codeList (XDSFolder)
The set of codes specifying the type of clinical activities that resulted in placing XDS Documents in a Folder.
Quell-Codesystem
1.3.6.1.4.1.19376.3.276.1.5.7 - Foldertypen - urn:oid:1.3.6.1.4.1.19376.3.276.1.5.7
Level/ TypCodeAnzeigenameCodesystem
0‑L
DMP
Disease Management Programm
Foldertypen
0‑L
ECR
Elektronische Fallakte (EFA)
Foldertypen
0‑L
IVA
Integrierte Versorgung (IVa-Vertrag)
Foldertypen
0‑L
IVB
Integrierte Versorgung (IVb-Vertrag)
Foldertypen
0‑L
DIAG
Medizinischer Fall auf Diagnose Basis
Foldertypen
0‑L
EMERG
Notfall-relevante Dokumente
Foldertypen

Legende: Typ L=leaf, S=specializable, A=abstract, D=deprecated. NullFlavors werden im @nullFlavor Attribut statt in @code angegeben.