Cdaewb:Einleitung

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Einleitung

Hintergrundinformationen

Aufgrund der hohen Prävalenz gewinnt das Thema der Versorgung von Patienten mit chronischen Wunden zunehmend an gesundheitswissenschaftlicher und -ökonomischer Bedeutung.

Chronische Wunden werden dabei als Wunden ohne Heilungstendenz über mind. sechs Wochen aufgrund vorhandener Erkrankungen oder durch eine Mangelversorgung des Gewebes definiert.

Zu den chronischen Wunden zählen insbesondere:

  • Ulcus cruris (Unterschenkelgeschwür)
  • Dekubitus (Druckgeschwür)
  • Diabetisches Fußulcus (diabetisches Fußgeschwür)

Die Prävalenz chronischer Wunden liegt bei ca. 2% [1]. Dabei sind speziell ältere und multimorbide Patienten von chronischen Wunden betroffen. Die Jahreskosten pro Patient belaufen sich im Durchschnitt auf ca. 8.000 € bis 10.000 € [2].

Vor diesem Hintergrund fordert die Deutsche Gesellschaft für Wundheilung und Wundbehandlung e.V. in ihrer S3- Leitlinie zur Lokaltherapie chronischer Wunden, dass für eine Verbesserung der Lebenssituation der betroffenen Patienten und eines effektiveren Einsatzes der Ressourcen im Gesundheitssystem, dass die Akteure des multiprofessionellen Behandlungsteams strukturiert und koordiniert zusammenarbeiten.[3]


An dieser Stelle setzt der eWundbericht an, der innerhalb der Kaskade elektronischer Transferdokumente (eArztbrief, ePflegebericht, etc.) einen weiteren Schritt zur multiprofessionellen Kommunikation darstellt.
  1. Schäfer I, Heyer K, Augustin M (2011) Sekundärdatenanalyse DAK zu chronischen Wunden. Hamburg.
  2. Purwins S, Herberger K, Debus ES et al (2010) Cost-of-illness of Chronic Leg Ulcers in Germany. Int Wound J;7(2):97-102.
  3. S3-Leitlinie der deutschen Gesellschaft für Wundbehandlung (Lokaltherapie chronischer Wunden bei Patienten mit den Risiken periphere arterielle Verschlusskrankheit, Diabetes mellitus, chronisch venöse Insuffizienz) AWMF-Registernummer 091/001 (online: [1]), Stand 06/2012