Gruppierung von Anwendungs- und Sicherheitsdiensten

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Aktuelle Version vom 26. Januar 2015, 16:06 Uhr

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Gruppierung von Anwendungs- und Sicherheitsdiensten

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Die EFA Anwendungs- und Sicherheitsarchitektur ist über eine spezielle Gruppierung von Akteuren miteinander verzahnt. Die nachfolgende Grafik stellt die Beziehungen im Überblick dar.

EFA-Grouping.jpg

Aus der Grafik sind die folgenden Gruppierungen ersichtlich:

Anwendungsdienst bzw. Akteur Sicherheitsdienst bzw. Akteur Beschreibung
EFA-Teilnehmersystem HP Identity Assertion User Das EFA-Teilnehmersystem bzw. der Arzt authentisiert sich bei einem konfigurierten EFA Identity Provider, welcher eine HP Identity Assertion als Authentifizierungsnachweis ausstellt.
EFA-Register HP Identity Assertion Consumer Die HP Identity Assertion ist für die Nutzung des EFA-Registers notwendig. Die Inhalte des Nachweises werden für eine Zugriffskontrollprüfung durch den Authorization Requestor Akteur verwendet.
Authorization Requestor Der Authorization Requestor Akteur stellt eine Autorisierungsanfrage an den Authorization Decision Provider.
Authorization Decision Provider Der Authorization Decision Provider Akteur wird mit dem EFA-Register gruppiert, da keine standardisierte Schnittstelle vorgesehen ist, über die effizient alle für die Zugriffsentscheidung notwendigen Dokumentenmetadaten transportiert werden können.
EFA-Speichersystem HP Identity Assertion Consumer Die HP Identity Assertion ist für die Nutzung des EFA-Speichersystems notwendig.
Authorization Requestor Für eine Zugriffsentscheidung zur Herausgabe eines Dokuments wird über den Authorization Requestor Akteur eine Autorisierungsanfrage an den Authorization Decision Provider Akteur des EFA-Registers gestellt.

Policy Pull

Jeder EFA-Provider muss das im IHE Cookbook beschriebene Verfahren des Policy Pull unterstützen. Hierbei wird vom EFA-Dienst für jede Anfrage die gültige Policy (Berechtigungsregelwerk) ermittelt und ausgewertet. Der EFA Policy Provider zur Verwaltung und Bereitstellung von Berechtigungsregeln ist hierbei ein logischer Dienst, dessen konkrete Umsetzung nicht näher reglementiert ist. Insbesondere ist es dem Hersteller der EFA-Aktendienste überlassen, wie er eine Einwilligungserklärung in eine Policy übersetzt und wie er diese bei einem Aktenaufruf ermittelt und auswertet.

PIM SEQ Policy Pull.png

Client Policy Push

Optional kann ein EFA-Provider das in der EFAv1.2 bevorzugt genutzte Policy Push Verfahren unterstützen. Hierbei ruft der Client die für den aktuellen Nutzer gültige Policy für eine zu öffnende Fallakte vom EFA Policy Provider ab. Die Policy wird als Teil des EFA-Nutzerkontextes im Context Manager verwaltet und bei jedem Aufruf eines EFA-Dienstes in Form einer subjectAccessPolicy mitgegeben.

PIM SEQ Policy Push.png