Cdaewb:Einleitung

Aus Hl7wiki
(Teildokument von )
Wechseln zu: Navigation, Suche
[unmarkierte Version][unmarkierte Version]
(Hintergrundinformationen)
Zeile 12: Zeile 12:
 
* '''Diabetisches Fußulcus''' (diabetisches Fußgeschwür)
 
* '''Diabetisches Fußulcus''' (diabetisches Fußgeschwür)
  
Die Prävalenz chronischer Wunden liegt bei ca. 2% (Schäfer I, Heyer K, Augustin M (2011) Sekundärdatenanalyse DAK zu chronischen Wunden. Hamburg. Dabei sind speziell ältere und multimorbide Patienten von chronischen Wunden betroffen. Die Jahreskosten pro Patient belaufen sich im Durchschnitt auf ca.  8.000 € bis 10.000 €.
+
Die Prävalenz chronischer Wunden liegt bei ca. 2% <ref>Schäfer I, Heyer K, Augustin M (2011) Sekundärdatenanalyse DAK zu chronischen Wunden. Hamburg. </ref>. Dabei sind speziell ältere und multimorbide Patienten von chronischen Wunden betroffen. Die Jahreskosten pro Patient belaufen sich im Durchschnitt auf ca.  8.000 € bis 10.000 €.
  
 
Vor diesem Hintergrund fordert die Deutsche Gesellschaft für Wundheilung und Wundbehandlung e.V. in ihrer S3- Leitlinie zur Lokaltherapie chronischer Wunden, dass für eine Verbesserung der Lebenssituation der betroffenen Patienten und eines effektiveren Einsatzes der Ressourcen im Gesundheitssystem, dass die Akteure des multiprofessionellen Behandlungsteams strukturiert und koordiniert zusammenarbeiten.
 
Vor diesem Hintergrund fordert die Deutsche Gesellschaft für Wundheilung und Wundbehandlung e.V. in ihrer S3- Leitlinie zur Lokaltherapie chronischer Wunden, dass für eine Verbesserung der Lebenssituation der betroffenen Patienten und eines effektiveren Einsatzes der Ressourcen im Gesundheitssystem, dass die Akteure des multiprofessionellen Behandlungsteams strukturiert und koordiniert zusammenarbeiten.
  
 
An dieser Stelle setzt der eWundbericht an, der innerhalb der Kaskade elektronischer Transferdokumente (eArztbrief, ePflegebericht, etc.) einen weiteren Schritt zur multiprofessionellen Kommunikation darstellt.
 
An dieser Stelle setzt der eWundbericht an, der innerhalb der Kaskade elektronischer Transferdokumente (eArztbrief, ePflegebericht, etc.) einen weiteren Schritt zur multiprofessionellen Kommunikation darstellt.

Version vom 27. Mai 2014, 08:36 Uhr

Dieses Material ist Teil des Leitfadens [[Category:|Cdaewb:Einleitung]].
  • Direkt im Wiki geändert werden sollten Schreibfehler, ergänzende Hinweise.
  • Offene Fragen, die der Diskussionen bedürfen, sollten auf der Diskussionsseite aufgenommen werden.
  • Liste der Seiten dieses Leitfadens: [[:Category:|hier]], Liste der Seiten, in denen dieses Material verwendet (transkludiert) siehe hier .

Einleitung

Hintergrundinformationen

Aufgrund der hohen Prävalenz gewinnt das Thema der Versorgung von Patienten mit chronischen Wunden zunehmend an gesundheitswissenschaftlicher und -ökonomischer Bedeutung.

Chronische Wunden werden dabei als Wunden ohne Heilungstendenz über mind. sechs Wochen aufgrund vorhandener Erkrankungen oder durch eine Mangelversorgung des Gewebes definiert.

Zu den chronischen Wunden zählen insbesondere:

  • Ulcus cruris (Unterschenkelgeschwür)
  • Dekubitus (Druckgeschwür)
  • Diabetisches Fußulcus (diabetisches Fußgeschwür)

Die Prävalenz chronischer Wunden liegt bei ca. 2% [1]. Dabei sind speziell ältere und multimorbide Patienten von chronischen Wunden betroffen. Die Jahreskosten pro Patient belaufen sich im Durchschnitt auf ca. 8.000 € bis 10.000 €.

Vor diesem Hintergrund fordert die Deutsche Gesellschaft für Wundheilung und Wundbehandlung e.V. in ihrer S3- Leitlinie zur Lokaltherapie chronischer Wunden, dass für eine Verbesserung der Lebenssituation der betroffenen Patienten und eines effektiveren Einsatzes der Ressourcen im Gesundheitssystem, dass die Akteure des multiprofessionellen Behandlungsteams strukturiert und koordiniert zusammenarbeiten.

An dieser Stelle setzt der eWundbericht an, der innerhalb der Kaskade elektronischer Transferdokumente (eArztbrief, ePflegebericht, etc.) einen weiteren Schritt zur multiprofessionellen Kommunikation darstellt.
  1. Schäfer I, Heyer K, Augustin M (2011) Sekundärdatenanalyse DAK zu chronischen Wunden. Hamburg.