cdaefa Diskussion:EFA Business Lebenszyklus: Unterschied zwischen den Versionen

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Eine Fallakte sollte nicht nur mit Erreichen des Endes der Gültigkeit der Einwilligung automatisch in den Zustand "suspended" übergehen, sondern auch wenn über einen vom Provider festzulegenden Zeitraum keine Zugriffe auf die Akte erfolgt sind.
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* Es sollte eine Seite "Empfehlungen für den Betrieb von Fallakten" angelegt werden, auf der entsprechende Hinweise/Empfehlungen gesammelt werden. Dort sollte dieser Vorschlag als nicht-normative Empfehlung aufgenommen werden. In dem Interaktionsmuster "Schließen einer Fallakte" sollte der Vorschlag als Umsetzungsvariante aufgeführt werden.
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* Einigung: Provider kann aus mit Ärzten abgestimmten Gründen Suspend-Zustand anstoßen (jc, 2014-01-21)
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* Eine solche Hilfe-Seite ist auf jeden Fall zu begrüßen und unabhängig von der Anfrage. Das müsste m.E.n. Bestandteil der übergeordneten Provider Policy sein. Was wir brauchen sind eine Liste von Aspekten, die in den Policies ausgedrückt werden müssen. Mir schwebt hier die Nutzung der Security Labels vor: Wir müssten damit ein entsprechende ValueSets für EFA definieren! (fo)
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* Ablehnen, da es lange Zeiträume geben kann, in den keine Rückmeldung des Patienten nötig ist. Behandlungsgrund in Kombination mit Nicht-Benutzung sollte nicht automatisch zur Schließung führen. (ws, 2014-01-21)
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* Gibt es technischen Grund, der dagegen spricht? Es könnte organisatorisch geregelt sein, dass Suspend unter bestimmten Bedingungen angestoßen wird. (ti, 2014-01-21)
  
== {Eune.01}: Lebenszyklus einer Fallakte ==
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Ich habe noch keine Abbildung der Stati auf die zugrunde liegende XDS Strukturen gefunden. Ein entsprechender Verweis wäre hier sicherlich ein hilfreicher Hinweis für Implementierer. (ti, 28.05.2013)
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        |style="background-color: white;"|'''Konkretere Empfehlungen zur Archivierung von Fallakten:'''
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Weder in der Spezifikation noch im Sicherheitskonzept wird beschrieben, welche Bestandteile einer Fallakte nach Abschluss der Akte zu archivieren sind. Insbesondere ist unklar, ob auch die Dokumente selbst zu archivieren sind. Im Fall einer verteilten Fallakte ist unklar, ob jeder Provider die bei ihm liegenden Daten archiviert oder ob die gesamte Akte bei einem (oder gar bei jedem betroffenen) Provider archiviert wird.
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* Es sollte eine Seite "Empfehlungen für den Betrieb von Fallakten" angelegt werden, auf der entsprechende Hinweise/Empfehlungen gesammelt werden. Dort sollte der folgende Hinweis gegeben werden: ''Alle Metadaten und die Zugriffsprotokolle müssen archiviert werden. Idealerweise sollten die Teilnehmer eines EFA-Netzes untereinander vereinbaren, dass die jeweiligen Urheber alle Dokumente gemäß der gesetzlichen Vorgaben aufbewahren und sich gegenseitig im Falle eines Falles auch nach Ablauf der EFA zur Verfügung stellen. In diesem Fall ist eine Archivierung der Dokumente selbst nicht erforderlich.''
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* Einigung: Normatives zur Archivierung kommt auf die Lebenszyklus-Seite. Weiche Anforderungen auf Empfehlungsseite (jc, 2014-01-21)
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* ok (fo)
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* Nein. Aufbewahrungspflicht bis 30 Jahre. Audit-Trail genügt, da hier die Beziehungen zwischen Dokumente und Akte und die Zugriffe gespeichert sind. Die Dokumente selbst müssen auch unabhängig von der EFA archiviert sein. (ws, 2014-01-21)
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* Es können auch die Metadaten entfallen. (jc, 2014-01-21)
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* Anbieter mit weitergehender Archivierung? Audit muss eh dauerhaft vorgehalten werden. Daher keine konkrete Anforderung, wie Archivierung durchzuführen ist. (ti, 2014-01-21)
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        |style="background-color: white;"|'''Zustandsübergang verfallen -- archiviert beschreiben:'''
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Die Fallakte geht aus dem Status "verfallen" mit der Archivierung der Akte unmittelbar in den Status "archiviert" über. Es ist unklar, warum zwei Status benötigt werden und wie der Statusübergang technisch realisiert wird.
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* Der Text dieser Seite sollte dahingehend ergänzt werden, dass das Erreichen des Status "verfallen" der Auslöser für die Archivierung ist. Ist diese abgeschlossen wird der Status "verfallen" erreicht, dessen Erreichen wiederum der Auslöser dafür ist, dass Metadaten und Dokumente dieser Akte aus dem Registry und dem Repository gelöscht werden können. Der explizite Übergang von "verfallen" zu "archiviert" bildet somit eine technische Karenzzeit, um den Herstellern (und Betreibern) etwas mehr Spielraum bei der konkreten Umsetzung der Archivierung zu lassen.
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* Genaugenommen hat eine Akte und die Dokumente darin mehrere unterschiedliche Statusinformationen, die unabhängig voneinander sind. Das ist bspw. in dem MDM-Profil auf Basis von HL7 v2.5 auch beschrieben: HL7v2-Profile_MDM-Nachrichten#15._Statusverwaltung_von_Dokumenten Das in einen einzigen Status zu pressen ist m.E.n. der immer wieder verwendete, aber falsche Ansatz. (fo)
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* Zugriffslogs werden archiviert. Daher, Akte ist archiviert, wenn alle Logs archiviert sind. (jc, 2014-01-21)
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* Muss unterscheidung technisch nachvollzogen werden oder nur konzeptionell? (ti, 2014-01-21)
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* Nur konzeptionell. Bspw Rückzug des Consents. (jc, 2014-01-21)
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* Grace-Period für Vorbereitung der Archivierung berücksichtigen. (ws, 2014-01-21)
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* Zustand archiviert existiert nicht, da Archiviertes nicht sichtbar. Vorschlag: Unterscheidung für Sichtweise Arzt/Provider (jc, 2014-01-21)
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Die Darstellung fokussiert sehr stark auf Szenarien, in denen das Schließen der Akte vom Patienten ausgeht (incl. Ablauf des Consent). Es sollte deutlicher gemacht werden, dass es ebenso auch Szenarien gibt, in denen die Teilnehmer die Aktenschließung initiieren - und das potenziell schon nach recht kurzer Aktenlebensdauer (z.B. Abschluss eines Konzils).
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        |style="background-color: white;"|Neben der Beschreibung der Zustände im Lebenszyklus der Fallakte wird eine Beschreibung der Zustandsübergänge hinzugefügt, für die die Auslöser detailierter beschrieben werden. (bkr, 2014-06-13)
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Ich würde keine so genaue Empfehlung für die Gültigkeitsdauer einer Fallakte machen. Diese sollte eher von fachlicher Seite definiert werden. Da die Fallakte auch nicht notwendigerweise für den gesamten Krankheitsverlauf benötigt wird (sondern z.B. nur für eine Zweitmeinung), ist der ansonsten sinnvolle Ansatz objektive Kriterien für solche Empfehlungen heranzuziehen hier nicht notwendig. (ti, 28.05.2013)
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|style="background-color: white;"|was ist der genaue Unterschied? Unter retired steht, dass die Akte zeitnah archiviert werden sollte. Unter archiviert steht, dass eine retired Akte sofort zu archivieren ist. Von daher wäre es besser, dazwischen nicht zu unterscheiden??
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|style="background-color: white;"|Der widersprüchliche Teilsatz wurde entfernt. Der Zustand "retired" ist eine zwingende Vorstufe für "archiviert" und erforderlich, da dieser Zustandsübergang auch einen Systemübergang (EFA-Datenspeicher -> Archiv) darstellt und daher nicht zusammengefasst werden kann.
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|style="background-color: white;"|Das sind unterschiedliche Informationen. "archiviert" müsste heißen "bereits archiviert" und nicht "ist zu archiveren", das habe ich aber jetzt nicht geprüft. (fo, 20.1.14)
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|style="background-color: white;"|1. Ich habe noch keine Abbildung der Stati auf die zugrunde liegende XDS Strukturen gefunden. Ein entsprechender Verweis wäre hier sicherlich ein hilfreicher Hinweis für Implementierer. (ti, 28.05.2013)
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|style="background-color: white;"|entsprechende Tabelle wurde in die Seite zur Profilierung der XDS Metadaten hinzugefügt. (jc, 15.11.2013)
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|style="background-color: white;"|Ich würde keine so genaue Empfehlung für die Gültigkeitsdauer einer Fallakte machen. Diese sollte eher von fachlicher Seite definiert werden. Da die Fallakte auch nicht notwendigerweise für den gesamten Krankheitsverlauf benötigt wird (sondern z.B. nur für eine Zweitmeinung), ist der ansonsten sinnvolle Ansatz objektive Kriterien für solche Empfehlungen heranzuziehen hier nicht notwendig. (ti, 28.05.2013)
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|style="background-color: white;"|Entsprechender Hinweis mit Verweis auf das Beispiel "Zweitmeinung" wurde eingefügt. (jc, 15.11.2013)
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Was ist der genaue Unterschied zwischen "retired" und "archivert"?: Unter retired steht, dass die Akte zeitnah archiviert werden sollte. Unter archiviert steht, dass eine retired Akte sofort zu archivieren ist. Von daher wäre es besser, dazwischen nicht zu unterscheiden?? (ti, 28.05.2013)
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Aktuelle Version vom 16. September 2014, 11:51 Uhr

Change Requests

ID Requester Status Section Change Request Recommendation Editor Discussion
8 - included Eune.01 : Lebenszyklus einer Fallakte Einbau eines technischen Verfallsdatums für FallAkten:

Eine Fallakte sollte nicht nur mit Erreichen des Endes der Gültigkeit der Einwilligung automatisch in den Zustand "suspended" übergehen, sondern auch wenn über einen vom Provider festzulegenden Zeitraum keine Zugriffe auf die Akte erfolgt sind.

  • Es sollte eine Seite "Empfehlungen für den Betrieb von Fallakten" angelegt werden, auf der entsprechende Hinweise/Empfehlungen gesammelt werden. Dort sollte dieser Vorschlag als nicht-normative Empfehlung aufgenommen werden. In dem Interaktionsmuster "Schließen einer Fallakte" sollte der Vorschlag als Umsetzungsvariante aufgeführt werden.
  • Einigung: Provider kann aus mit Ärzten abgestimmten Gründen Suspend-Zustand anstoßen (jc, 2014-01-21)
  • Eine solche Hilfe-Seite ist auf jeden Fall zu begrüßen und unabhängig von der Anfrage. Das müsste m.E.n. Bestandteil der übergeordneten Provider Policy sein. Was wir brauchen sind eine Liste von Aspekten, die in den Policies ausgedrückt werden müssen. Mir schwebt hier die Nutzung der Security Labels vor: Wir müssten damit ein entsprechende ValueSets für EFA definieren! (fo)
  • Ablehnen, da es lange Zeiträume geben kann, in den keine Rückmeldung des Patienten nötig ist. Behandlungsgrund in Kombination mit Nicht-Benutzung sollte nicht automatisch zur Schließung führen. (ws, 2014-01-21)
  • Gibt es technischen Grund, der dagegen spricht? Es könnte organisatorisch geregelt sein, dass Suspend unter bestimmten Bedingungen angestoßen wird. (ti, 2014-01-21)


9 - rejected Eune.01 : Lebenszyklus einer Fallakte Konkretere Empfehlungen zur Archivierung von Fallakten:

Weder in der Spezifikation noch im Sicherheitskonzept wird beschrieben, welche Bestandteile einer Fallakte nach Abschluss der Akte zu archivieren sind. Insbesondere ist unklar, ob auch die Dokumente selbst zu archivieren sind. Im Fall einer verteilten Fallakte ist unklar, ob jeder Provider die bei ihm liegenden Daten archiviert oder ob die gesamte Akte bei einem (oder gar bei jedem betroffenen) Provider archiviert wird.

  • Es sollte eine Seite "Empfehlungen für den Betrieb von Fallakten" angelegt werden, auf der entsprechende Hinweise/Empfehlungen gesammelt werden. Dort sollte der folgende Hinweis gegeben werden: Alle Metadaten und die Zugriffsprotokolle müssen archiviert werden. Idealerweise sollten die Teilnehmer eines EFA-Netzes untereinander vereinbaren, dass die jeweiligen Urheber alle Dokumente gemäß der gesetzlichen Vorgaben aufbewahren und sich gegenseitig im Falle eines Falles auch nach Ablauf der EFA zur Verfügung stellen. In diesem Fall ist eine Archivierung der Dokumente selbst nicht erforderlich.
  • Einigung: Normatives zur Archivierung kommt auf die Lebenszyklus-Seite. Weiche Anforderungen auf Empfehlungsseite (jc, 2014-01-21)
  • ok (fo)
  • Nein. Aufbewahrungspflicht bis 30 Jahre. Audit-Trail genügt, da hier die Beziehungen zwischen Dokumente und Akte und die Zugriffe gespeichert sind. Die Dokumente selbst müssen auch unabhängig von der EFA archiviert sein. (ws, 2014-01-21)
  • Es können auch die Metadaten entfallen. (jc, 2014-01-21)
  • Anbieter mit weitergehender Archivierung? Audit muss eh dauerhaft vorgehalten werden. Daher keine konkrete Anforderung, wie Archivierung durchzuführen ist. (ti, 2014-01-21)
10 - included Eune.01 : Lebenszyklus einer Fallakte Zustandsübergang verfallen -- archiviert beschreiben:

Die Fallakte geht aus dem Status "verfallen" mit der Archivierung der Akte unmittelbar in den Status "archiviert" über. Es ist unklar, warum zwei Status benötigt werden und wie der Statusübergang technisch realisiert wird.

  • Der Text dieser Seite sollte dahingehend ergänzt werden, dass das Erreichen des Status "verfallen" der Auslöser für die Archivierung ist. Ist diese abgeschlossen wird der Status "verfallen" erreicht, dessen Erreichen wiederum der Auslöser dafür ist, dass Metadaten und Dokumente dieser Akte aus dem Registry und dem Repository gelöscht werden können. Der explizite Übergang von "verfallen" zu "archiviert" bildet somit eine technische Karenzzeit, um den Herstellern (und Betreibern) etwas mehr Spielraum bei der konkreten Umsetzung der Archivierung zu lassen.
  • Genaugenommen hat eine Akte und die Dokumente darin mehrere unterschiedliche Statusinformationen, die unabhängig voneinander sind. Das ist bspw. in dem MDM-Profil auf Basis von HL7 v2.5 auch beschrieben: HL7v2-Profile_MDM-Nachrichten#15._Statusverwaltung_von_Dokumenten Das in einen einzigen Status zu pressen ist m.E.n. der immer wieder verwendete, aber falsche Ansatz. (fo)
  • Zugriffslogs werden archiviert. Daher, Akte ist archiviert, wenn alle Logs archiviert sind. (jc, 2014-01-21)
  • Muss unterscheidung technisch nachvollzogen werden oder nur konzeptionell? (ti, 2014-01-21)
  • Nur konzeptionell. Bspw Rückzug des Consents. (jc, 2014-01-21)
  • Grace-Period für Vorbereitung der Archivierung berücksichtigen. (ws, 2014-01-21)
  • Zustand archiviert existiert nicht, da Archiviertes nicht sichtbar. Vorschlag: Unterscheidung für Sichtweise Arzt/Provider (jc, 2014-01-21)
11 - included Eune.01 : Lebenszyklus einer Fallakte Vorzeitiges Schließen einer Fallakte:

Die Darstellung fokussiert sehr stark auf Szenarien, in denen das Schließen der Akte vom Patienten ausgeht (incl. Ablauf des Consent). Es sollte deutlicher gemacht werden, dass es ebenso auch Szenarien gibt, in denen die Teilnehmer die Aktenschließung initiieren - und das potenziell schon nach recht kurzer Aktenlebensdauer (z.B. Abschluss eines Konzils).

Neben der Beschreibung der Zustände im Lebenszyklus der Fallakte wird eine Beschreibung der Zustandsübergänge hinzugefügt, für die die Auslöser detailierter beschrieben werden. (bkr, 2014-06-13)

Kommentierung

Author Status Section Existing Proposed Comment Comment Editor Discussion
fo included Eune.01 : Lebenszyklus einer Fallakte retired vs. Archived was ist der genaue Unterschied? Unter retired steht, dass die Akte zeitnah archiviert werden sollte. Unter archiviert steht, dass eine retired Akte sofort zu archivieren ist. Von daher wäre es besser, dazwischen nicht zu unterscheiden?? Der widersprüchliche Teilsatz wurde entfernt. Der Zustand "retired" ist eine zwingende Vorstufe für "archiviert" und erforderlich, da dieser Zustandsübergang auch einen Systemübergang (EFA-Datenspeicher -> Archiv) darstellt und daher nicht zusammengefasst werden kann. Das sind unterschiedliche Informationen. "archiviert" müsste heißen "bereits archiviert" und nicht "ist zu archiveren", das habe ich aber jetzt nicht geprüft. (fo, 20.1.14)
ti included Eune.01 : Lebenszyklus einer Fallakte 1. Ich habe noch keine Abbildung der Stati auf die zugrunde liegende XDS Strukturen gefunden. Ein entsprechender Verweis wäre hier sicherlich ein hilfreicher Hinweis für Implementierer. (ti, 28.05.2013) entsprechende Tabelle wurde in die Seite zur Profilierung der XDS Metadaten hinzugefügt. (jc, 15.11.2013)
ti included Eune.01 : Lebenszyklus einer Fallakte Ich würde keine so genaue Empfehlung für die Gültigkeitsdauer einer Fallakte machen. Diese sollte eher von fachlicher Seite definiert werden. Da die Fallakte auch nicht notwendigerweise für den gesamten Krankheitsverlauf benötigt wird (sondern z.B. nur für eine Zweitmeinung), ist der ansonsten sinnvolle Ansatz objektive Kriterien für solche Empfehlungen heranzuziehen hier nicht notwendig. (ti, 28.05.2013) Entsprechender Hinweis mit Verweis auf das Beispiel "Zweitmeinung" wurde eingefügt. (jc, 15.11.2013)

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